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Wissenschaft

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Wissenschaft via „Star Trek" für jedermann

14. September. 2010
14.September 2010
In der kostenlosen öffentlichen Abendveranstaltung am 18. September im Dresdner Kongresszentrum, spricht der Physiker Metin Tolan über die wissenschaftlichen Visionen der populären „Star Trek"-Filme.

Zukunftsforschung im Programm Flyer: GDNAE/PR

Alexander von Humboldt oder Albert Einstein waren einst ihre prominentesten Vertreter. Heute geben Nobelpreisträger wie Christiane Nüsslein-Volhard und Hartmut Michel der Gesellschaft für Naturforscher und Ärzte (GDNÄ) ein Gesicht. Die älteste deutsche wissenschaftliche Vereinigung – 1822 vom Naturphilosophen und Arzt Lorenz Oken gegründet - tagt nach 76 Jahren erstmals wieder in Dresden. „Herausforderung Mensch – Energie, Ernährung, Gesundheit“ lautet das Thema der 126. Versammlung der GDNÄ vom 17. bis 21. September in Dresden.

Rund 50 führende Forscher aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, darunter die zwei Nobelpreisträger, sprechen zu globalen Bedrohungen, die sich durch die die Zunahme der Weltbevölkerung und des Klimawandels vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen auf der Erde ergeben, aber auch über mögliche Wege für eine Lösung der Probleme. Zu der Tagung im Hörsaalzentrum der TU Dresden werden über 1000 Teilnehmer in Dresden erwartet.

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Die Nobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard leitet am 21. September, eine Sitzung zur Bewältigung der globalen Herausforderungen. Der Nobelpreisträger Hartmut Michel spricht am gleichen Tag über die universelle Bedeutung und die mögliche technische Nutzung der Photosynthese. Bei zwei Podiumsdiskussionen geht es um die ethische Verantwortung der Wissenschaft sowie um die Bedeutung von Ernährung und Gesundheit für die Entwicklungsländer. Der neue Rektor der TU Dresden, Hans Müller-Steinhagen, berichtet am  20. September, über die Initiative DESERTEC, die regenerativen Strom für Afrika und Europa bereitstellen soll.

Zentrales Anliegen der GDNÄ sind der Dialog der Forschung mit der Gesellschaft sowie zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen. Anders als die meisten wissenschaftlichen Tagungen ist die Versammlung der GDNÄ daher offen für jedermann. Schüler und Studenten haben sogar kostenlos Zugang. Der Stil der Vorträge ist entsprechend auf ein breites, interessiertes Publikum ausgerichtet. Insofern stehen auch zwei kostenlose öffentliche Abendvorträge auf dem Programm: In der ersten am 18. September im Dresdner Kongresszentrum, spricht der Physiker Metin Tolan über die wissenschaftlichen Visionen der populären „Star Trek"-Filme. Am 20. September, geht der Arzt Hans-Peter Zenner auf die musikalischen Folgen von Beethovens Taubheit ein.

Der Tübinger Medizin-Professor Zenner ist gleichzeitig Präsident des Kongresses in Dresden. Er will mit dem Thema der Tagung zeigen, dass Forschung ein wichtiges Werkzeug zur Zukunftsbewältigung ist. Die GDNÄ versammelt sich alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt statt. In Dresden war sie zuletzt 1934 zu Gast. Zum ersten Mal startet die ehrwürdige Gesellschaft neben der Tagung auch eine große Aktion für die breite Öffentlichkeit: Bei „Wissenschaft im Kaufpark" werden im gleichnamigen Dresdener Einkaufszentrum 15 Experimente für jedermann aufgebaut und von jungen Forschern erklärt.

(Hd.)

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Neue Direktfluglinie Dresden – Hamburg

Hamburg und Dresden  rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg  ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de

Heiraten im Kulturrathaus

Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55.  www.dresden.de/heiraten

Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

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