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Mit einem deutschlandweit einmaligen Projekt lädt Sachsen junge Menschen auf der ganzen Welt zum Studium in den Freistaat ein. Via Internet stellen sich die 15 staatlichen sächsischen Hochschulen vor. Potentielle Studenten können unter www.packdeinstudium.de virtuell über den Campus spazieren, sich über die Ausstattung und das Fächerangebot informieren. Die virtuellen Rundgänge sind Teil einer Werbekampagne des Wissenschaftsministeriums und der Hochschulen, um mehr Studienanfänger nach Sachsen zu locken, denn die eigenen werden rar.
„Wir wollen zeigen, wie modern unsere Einrichtungen ausgestattet sind. Und ich würde mir wünschen, dass dies ein Anreiz ist, sich die Hochschulen auch in der Realität anzuschauen“, so Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Die virtuellen Campustouren wurden aus mehr als 8700 Einzelfotos zusammengefügt. Sogenannte Kugelbilder geben einen räumlichen, dreidimensionalen Eindruck – vom Außengelände der Hochschulen angefangen bis zur Ausstattung der Labore, Bibliotheken oder Sportstätten. Dafür wurde im Zeitraum von Juni bis November 2008 an fast 500 Standorten fotografiert.
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Mit dem Claim „Pack dein Studium. Am besten in Sachsen“ versucht der Freistaat die rund 20000 Plätze, die er für Studienanfänger an den Hochschulen bereit hält, mit fremden Landeskindern zu füllen. Denn die Zahl der eigenen nahm durch den Geburtenknick nach der Wende dramatisch ab. 2006 konnte das Land noch stolz auf 53000 junge Sachsen zwischen 17 und 20 Jahren blicken. Doch diese Zahl der potentiellen sächsischen Studienanfänger wird sich nach einer Prognose des Statistischen Landesamtes bis zum Jahr 2012 auf 24100 und damit um 55 Prozent verringern.
Sachsens Regierung muss reagieren, um ein Hochschulsterben zu verhindern, aber auch um den von Bund und Ländern 2007 vereinbarten „Hochschulpakt 2020“ einzuhalten. Darin verpflichtet sich der Freistaat bis 2010 die Zahl seiner Studienanfänger mindestens auf dem Stand von 2005 zu halten. 19940 junge Leute hatten sich 2005 zum Erstsemester eingeschrieben. Dafür fördert der Bund mit insgesamt etwa 27 Millionen Euro den Ausbau der sächsischen Hochschulen. Der Pakt gilt zunächst bis 2010.
Die Kampagne „Pack dein Studium. Am besten in Sachsen“ richtet sie vor allem an Jugendliche in den alten Bundesländern, für ein Studium in Dresden, Leipzig, Chemnitz, Freiberg, Zittau oder Görlitz die Koffer zu packen. Denn im Gegensatz zum Osten ereilte den Westen zwischen 1980 und 1994 kein Geburtenknick und damit gibt es trotz des demografischen Wandels in den alten Bundesländern noch genügend potentielle Studenten. Wissenschaftsministerin Stange versucht sich am West-Ost-Transfer von bildungshungrigen Menschen. Immerhin kann die Ministerin damit punkten, dass Sachsen keine Studiengebühren erhebt. Und die sächsischen Hochschulstädte bieten sich als preiswertere Alternative zu München, Marburg oder Hamburg an.
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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