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Wissenschaft

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„Vielfalt des Lebens“ in Gefahr

14. September. 2009
14.September 2009
Beim „Treffpunkt der Wissenschaft“ in Dresden wird vom 14. bis 19. September die „Vielfalt des Lebens“ diskutiert. Die Veranstaltungen im Japanischen Palais sind Teil der bundesweiten Leibnitz-Woche der „Biodiversität“.

Dresden ist ein „Treffpunkt der Wissenschaft“ Foto:PR

Im Wissenschaftsjahr 2009 ist Dresden bundesweit einer von 10 „Treffpunkten der Wissenschaft“. Neben weiteren neun Städten, darunter in Ostdeutschland nur Jena, präsentiert sich Dresden mit dem überregional bedeutsamen Forschungsthema „Vielfalt des Lebens“ (Biodiversität). Auf ihre Bedeutung für den Menschen und die Gefahr, dass er den Lebensraum von Pflanzen und Tieren mit seiner Bauwut zerstört, machen die Senckenberg Naturhistorische Sammlungen und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden vom 14. bis 19. September mit einer Reihe von Veranstaltungen im Japanischen Palais aufmerksam. Sie sind Teil der Leibniz-Woche der Biodiversität, die bundesweit stattfindet.

Eröffnet wird die Aktionswoche am 14. September, 18 Uhr im Hygiene-Museum. Der Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Volker Mosbrugger, hält den Vortrag: „Der Wert der Vielfalt - Wie bedrohlich ist das aktuelle Massenaussterben von Tieren und Pflanzen?" In Deutschland wird täglich eine Fläche von mehr als 25 Fußballfeldern Größe allein für Verkehrswege verbaut, fünfmal so viel Land wird jeden Tag in Siedlungsfläche umgewandelt. Dadurch ist in den letzten Jahren ein alarmierender Rückgang von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere zu beobachten.

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Biologische Vielfalt hängt ganz klar vom Umgang des Menschen mit der Fläche ab: Insofern lautet die Fragestellung der Bürgerdebatte am 16. September, 19 Uhr im Blockhaus am Neustädter Markt „Welchen NaturRaum braucht der Mensch?“ Im Vordergrund wird der besondere Aspekt der Landwirtschaft stehen: Experten des Naturschutzbundes, der Ökolandwirtschaft, des Bauernverbandes und von Wilderness-International diskutieren mit Bürgerinnen und Bürgern die Frage, wohin sich unsere Landwirtschaft entwickeln sollte. Auftakt und Diskussionsgrundlage ist der Film von Andreas Winkler „Oasen in der intensiven Agrarlandschaft".

Am 17. September dreht sich im Japanischen Palais, wo im Innenhof  „Lebende Fossilien" aus dem Botanischen Garten der TU Dresden ausgestellt sind, alles um die Artenvielfalt. Von 10 bis 18 Uhr werden Kurzvorträge für Schüler und Lehrer gehalten, beispielsweise über Zecke und Co., Weichtier-Neubürger in Sachsen, Bodentiere und gefährdete Pflanzen. Am 18. September veranstaltet das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung Dresden eine Fachtagung unter dem Titel „Biodiversität braucht Raum“. Sie findet von 9 bis 15.30 Uhr im Kulturrathaus, Königstraße 15, statt. (Die Tagungsgebühr beträgt 10 Euro.) Und mit elektronischer Musik zu mikro- und makroskopischen Bildern von biologischen Objekten klingt die Woche der „Vielfalt des Lebens“ am 19. September, 20.02 Uhr aus.

(Oliver Kern)

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Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Internetportal zur kulturellen Bildung

Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de

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