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Was haben die vereisten Tragflächen eines Flugzeugs mit einem Wassertropfen zu tun, der sich wie ein Tischfussball ins Tor kicken lässt? Eine ganze Menge, wie die im Lichthof des Rathauses eröffnete Ausstellung „expedition materia – Die Welt der innovativen Werkstoffe“ zeigt. Wassertropfen zerplatzen normaler Weise, wenn sie auf eine Oberfläche treffen. Und bei Minusgraden gefrieren sie auf Tragflächen. Der ängstliche Fluggast hat den Absturz schon vor Augen. Doch das Leibnitz Instituts für Polymerforschung (IPF) Dresden arbeitet an der Risikoabwehr. Wie die funktioniert, zeigt der rollende Wassertropfen auf einer Aluminiumplatte. „Wir entwickelten für das Aluminium eine Polymerschicht, an der das Wasser vollkommen abperlt“, so Prof. Manfred Stamm vom IPF. Bisher ist kein Flugzeug damit ausgerüstet. „Wir müssen die Haltbarkeit der Polymerschicht noch weiter verbessern“, erklärt Prof. Stamm.
Der Wassertropfen-Fußball ist eines der 40 Exponate, die mit neuartigen Werkstoffen und Verfahren bekannt machen, die schon jetzt oder in naher Zukunft unser Leben erleichtern, zu unserer Sicherheit beitragen oder uns helfen Ressourcen zu sparen. Beispielsweise entwickelte das Institut für Massivbau der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden einen textilbewehrten Beton, der im Vergleich zum herkömmlichen leichter, aber genauso tragfähig ist. Einmal auf eine solche Betonplatte hüpfen ist erlaubt und man darf auch schon mal die Tragfläche eines Flugzeugs anheben.
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Der Verband der Ingenieure richtete die Wanderausstellung im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aus. Dresden ist nach Berlin die zweite Station. Institute und Unternehmen aus der ganzen Republik geben mit ihren Exponaten Einblick in ihre Forschungen und Entwicklungen. „Wir wenden uns an junge Menschen, um sie für die Naturwissenschaften und den Ingenieurberuf zu begeistern“, so Dr. Wolf-Dieter Lukas vom Ministerium. So erklärt die Ausstellung u. a. auch wie eine Brennstoffzelle funktioniert oder wie Kunststoff Strom leiten kann.
„Alles Nano oder Was?“ Diese Frage wird am 11. März, 19 Uhr während eines Vortrags in der Ausstellung beantwortet. Denn einige der gezeigten Innovationen basieren auf der Nano-Technologie, die im Bereich der Moleküle und Atome Stoffe und Materialien bearbeitet und verändert, sodass diese uns mit immer neuen Eigenschaften überraschen.
Geöffnet hat die Ausstellung im Lichthof des Rathauses montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Schulklassen können sich zum Besuch bei Sabine Lettau-Tischel, Amt für Wirtschaftsförderung anmelden, E-Mail: SLettau-Tischel(at)dresden.de
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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