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Gebäude, Brücken und Straßen prägen Städte und Landschaften. Sie geben ihr ein unverwechselbares Gesicht. Ihre Baumeister, die Bauingenieure, haben damit einen prägenden Einfluss auf die gesamte gebaute Infrastruktur und die Baukultur in unserem Land. Oftmals liegen die Meisterleistungen der Bauingenieure aber im Verborgenen, sind unsichtbar hinter Fassaden oder in der Erde versenkt. Genau dorthin führen die „Tage der Ingenieurbaukunst“ der Ingenieurkammer Sachsen, die vom 26. bis 28. Juni in Dresden und Umgebung stattfinden. Mal hinter die Fassaden schauen oder unter die Erde gehen, sich über verschiedene Bauverfahren und Konstruktionen von Brücken und Hochbauten informieren, das bietet das letzte Juniwochenende.
„Uns geht es darum die für viele selbstverständlichen Leistungen sächsischer Ingenieure in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken und neben der technischen und wirtschaftlichen auch die kulturelle Bedeutung der Ingenieurbaukunst deutlich zu machen“, so Vizepräsident Dipl.-Ingenieur Joachim Stübner das Ziel der Veranstaltungen. Gleichzeitig sollen die „Tage der Ingenieurbaukunst“ auch Interesse beim Nachwuchs wecken. „Der Beruf des Ingenieurs mit seiner langen Tradition in Sachsen hat Zukunft und das wollen wir gerade jungen Leuten verdeutlichen. Kaum ein Beruf ist derartig vielseitig wie der des Ingenieurs. Er reicht von der Forschung über Konstruktion und Produktion bis zum Service zahlreicher moderner Systeme und Prozesse. Ingenieure sind beteiligt an der Entwicklung neuer, zukunftsträchtiger, umweltfreundlicher Technologien, z.B. zur Abfallentsorgung oder zur effizienten, nachhaltigen Energiegewinnung. Die Zukunftsthemen der Menschheit sind Ingenieurthemen!“, erklärt Joachim Stübner.
Den Auftakt macht am Donnerstag, den 26. Juni der Baumarktplatz Dresden 2008, der gemeinsam mit der Fakultät Bauingenieurwesen der TU Dresden veranstaltet wird. Im Mittelpunkt stehen Vorträge von Studenten und von Mitgliedern der Ingenieurkammer Sachsen. Ziel des Forums ist es, die Studenten an die Praxis des Ingenieurberufs heranzuführen und den Dialog zwischen Studenten und Ingenieurbüros zu fördern.
Am Freitag, den 27. Juni öffnen Dresdner Ingenieurbüros von 14 bis 17 Uhr ihre Türen. Interessierte Studenten, Schüler und Eltern können den Ingenieuren über die Schulter schauen und bekommen einen Einblick in ihren Arbeitsalltag. An aktuellen Projekten wird gezeigt, wie vielseitig und abwechslungsreich der Beruf ist und dass ein hohes Maß an Kreativität und Know-how dafür erforderlich sind. Denn Gebäude, Straßen und Brücken müssen sicher, dauerhaft und nachhaltig gebaut sein.
Ingenieurbaukunst vor Ort heißt es am Samstag, den 28. Juni von 10 bis 16 Uhr. Mitglieder der Ingenieurkammer Sachsen präsentierten ausgewählte Bauwerke in Dresden und Umgebung. Bei einem Rundgang durch die Dresdner Innenstadt können u. a. die Stabwerkskuppel über dem Kleinen Schlosshof, die Tiefgarage am Altmarkt, der Postplatz, der Pirnaische Platz, der Brühlsche Garten und das Evangelische Kreuzgymnasium besichtigt werden. Außerhalb Dresdens erwarten die Stadt Weesenstein, die S 84 in Niederwartha, das Hochwasser-Rückhaltebecken am Nöthnitzbach und die Schrägseilbrücke über die Elbe in Niederwartha interessierte Besucher.
Den Rahmen zu den Veranstaltungen bildet die Ausstellung „Sachsen . Land der Ingenieure – Ingenieure gestalten Zukunft“, die herausragende Projekte sächsischer und deutscher Ingenieurbaukunst zeigt. Die Palette reicht dabei von der Polarstation Neumayer III, der Wildwasseranlage Markkleeberg über den Citytunnel Leipzig und beeindruckende Brückenbauwerke bis hin zur Versuchshalle für den Airbus A 380. Die Ausstellung im Hörsaalzentrum Bergstraße der TU Dresden ist vom 27. Juni bis 18. Juli, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr geöffnet.
In Sachsen Hochschulen schrieben sich zum Wintersemester 2008/2009 rund 20400 Studenten ein, rund 450 weniger als im Jahr zuvor. Doch das Wissenschaftsministerium geht davon aus, dass sich die vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Zahl durch die verlängerte Einschreibefrist noch erhöhen wird. 2007 begannen 20847 junge Menschen ein Studium, 2006 waren es lediglich 18600. Sachsen hält rund 20000 Studienanfängerplätze vor, um sie zu besetzen wirbt der Freistaat massiv in an den alten Bundesländern um Studenten. www.pack-dein-Studium.de
Das Stadionbauunternehmen HBM will 8,4 Millionen Euro mehr von der Stadt für den Stadionneubau haben. Doch die Forderungen wies Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) jetzt öffentlich zurück. Vor dem Stadtrat erklärte er auf Nachfrage der Grünen, dass mit HBM ein Festpreis in Höhe von 44,6 Millionen Euro vereinbart worden sei. Insofern werde die Stadt auch nicht mehr zahlen. Sollte HBM vor Gericht gehen, habe die Stadt gute Karten in der Hand das Verfahren zu gewinnen. Der Stadionbauer begründet seine Forderung u.a. mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und der Verzögerung bei der Vetragsunterzeichnung.
Am 22. November, zwischen 7 und 24 Uhr, wird die Bautzner Straße zwischen Waldschlößchenstraße und Fischhausstraße nur in landwärtiger Richtung befahrbar sein, teilt die Stadt mit. Der stadtwärtige Verkehr wird über Fischhausstraße, Heideparkstraße, Charlottenstraße und Radeberger Straße umgeleitet. Notwendig ist dies, um einen Abwassersammler auszubauen.
Am 24. November, 18 Uhr hält Swen Steinberg einen Vortrag zum Thema „Die letzte öffentliche Hinrichtung einer Frau. Zur Wahrnehmung von Grete Beier (1885–1908)“ im Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1. Der Eintritt ist kostenfrei. In seinem Vortrag setzt sich der wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent an der TU Dresden kritisch mit der Stellung der Frau im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert am Beispiel von Grete Beier auseinander.
Dresden ist bereits als Austragungsort für die Frauen-Fußball-WM 2011 gesetzt. Jetzt gab das DFB-Präsidium die Spielorte für die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen bekannt. Die U 20-Frauen-WM wird in vier deutschen Städten stattfinden, darunter Augsburg, Bielefeld und Bochum. Dresden ist mit dabei. Die FIFA hatte beschlossen, künftig im Vorjahr einer Frauenfußball-WM im gleichen Land eine Endrunde der jungen Fußballerinnen zu veranstalten. Im Männerfußball wird dieses Modell seit 2001 mit dem einer WM-Endrunde vorgeschalteten Confed-Cup praktiziert. Die U20-Weltmeisterschaft stellt für die Austragungsorte einen Testlauf für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr dar. Auch für Dresden und das 2009 fertig gestellte Stadion wird die Durchführung der Weltmeisterschaft der Juniorinnen eine Generalprobe für 2011 sein.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat für Dezember 2008 und das Jahr 2009 noch freie Praktikumsplätze im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Praktika richten sich an Studierende und sind für mindestens vier Wochen, höchstens zwei Monate angelegt. Im Verlauf des Praktikums werden die Studierenden von der Recherche über das Erstellen von Pressemeldungen bis hin zur Projektvorbereitung und -begleitung die Arbeit in der Pressestelle des SMWK kennenlernen. Aussagefähige Bewerbungen sind zu senden an: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Postfach 10 09 20, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 01079 Dresden oder per Mail an presse@smwk.sachsen.de
Vor 50 Jahren, im September 1958, wurde die DDR-Fluggesellschaft Interflug gegründet. Aus diesem Anlass ist das neue Buch „Weg und Absturz der INTERFLUG – Die Geschichte des Unternehmens“ erschienen. Der Autor Karl-Dieter Seifert stellt es am Montag, dem 24. November, im Flughafen Dresden Terminal vor. Die Präsentation beginnt um 18 Uhr im Konferenz-Center. Im Anschluss steht er allen Gästen bei einer Gesprächs- und Signierrunde Rede und Antwort. Der Eintritt kostet inklusive Begrüßungssekt und kleinem Imbiss 8 Euro.
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