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Wer die kleinen Fliegen in der Obstschale bisher lästig fand, könnte schon bald zu ihren Verehrern gehören. Denn die Taufliege Drosophila melanogaster hilft als Modellorganismus die Grundlagen menschlicher Krankheiten besser zu verstehen – und so neue Wege für bessere Therapien zu finden. Das Max-Planck-Institut für Zellbiologie und Genetik Dresden, Pfotenhauerstraße 108, lädt zur Langen Nacht der Wissenschaften am 19. Juni zum Treffen mit dem Winzling ein. Elisabeth Knust porträtiert 19 Uhr in ihrem Vortrag „Kleine Fliegen, großer Nutzen“ den Star der Labore dieser Welt. Und in einer Experimentalshow am gleichen Ort kommt 21 und 23 Uhr DNA unters Küchenmesser. Kurzum, das Institut gibt zur Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden Einblick in seine Forschungsarbeit.
Zum bereits siebten Mal öffnen vier Dresdner Hochschulen und 25 Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen ihre Labore und Hörsäle der Öffentlichkeit. In rund 370 Führungen, Ausstellungen, Vorträgen, Experimentalshows, Musik und Filmen wird der Forschergeist von Dresden beschworen. 18 Uhr wird die diesjährige Wissenschaftsnacht im Fraunhofer-Institutszentrum, Winterbergstraße 28, feierlich eröffnet. Auf dem Gelände präsentieren sich bis 1 Uhr gleich sechs Fraunhofer-Institute. Beispielsweise lässt sich im FEP die Fensterscheibe der Zukunft entdecken, die sich gegen Wasser und Schmutz wehrt, oder im IKTS die gezügelte Energie des Wasserstoffs in der Brennstoffzelle als Mini-Kraftwerk fürs Eigenheim von morgen.
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Doch wer in diesem Jahr thematisch beim Lego-Baustein des Lebens bleiben will, sollte seine Schritte von der Pfotenhauerstraße ins Biotechnologische Zentrum und Forschungszentrum für Regenerative Therapien der TU, Tatzberg 47/49, lenken. Jeweils zur vollen Stunde beginnen Vorträge zur Zelle. 19 Uhr stellt Michael Brand die „Regenerative BIOmedizin made in Dresden“ vor. 20 Uhr spricht Karsten Kretschmar über „Autoimmunität“, über das menschliche Immunsystem, das sich selber angreift. 22 Uhr erklären Christoph Stange und Thomas Waßmer, dass die „Zelle keine verkehrsberuhigte Zone“ ist. Schon zuvor könnte man mit Nanomagneten DNA manipulieren oder mit der optischen Pinzette Kräfte in der Zelle messen.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Abends ist wie auch in den vergangenen Jahren frei. Zwei Busshuttlelinien verbinden die einzelnen Veranstaltungsorte als Wissensroute miteinander. Zentraler Ort zum Umsteigen ist die Station „Hochschule für Technik und Wirtschaft“ in der Andreas-Schubert-Straße. Die Nutzung der Shuttlebusse ist ebenfalls kostenfrei. Besucher von außerhalb werden gebeten. Parkmöglichkeiten in der Nähe der Hochschule für Technik und Wirtschaft oder in Johannstadt zu nutzen und dann in den Shuttle-Bus umzusteigen.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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