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KOMINAS hat nichts mit Kompas zutun. Die Abkürzung steht für „Kommission Mikro-/Nanoelektronik“. Eine solche berief Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Es handelt sich um den ersten sächsischen Mikroelektronik-Beirat unter Leitung des Wissenschaftlers Karlheinz Horninger. Ein Ziel soll das Gremium aber wohl ansteuern, nämlich innerhalb eines Jahres Vorschläge unterbreiten, wie die Wissenschaft zur Zukunftssicherung des Mikro- und Nanoelektronikclusters in Sachsen beitragen kann. „Damit ist der Startschuss für eine sächsische Mikroelektronik-Offensive gefallen“, so Eva-Maria Stange.
Das Wissenschaftsministerium hatte im Juni 2008 eine Arbeitsgruppe Mikroelektronik auf den Weg gebracht. Jene hatte im März diesen Jahres Empfehlungen zu Ausbau und Neustrukturierung des wissenschaftlichen Umfeldes in der Region vorgelegt. Darin hatte die Arbeitsgruppe empfohlen, einen Beirat einzurichten, der eine langfristige Entwicklungskonzeption für die mikro- und nanoelektronische wissenschaftliche Forschung am Standort Dresden und Umgebung vorlegen soll.
Der zehnköpfige Beirat wird im Oktober zu seiner ersten konstituierenden Sitzung zusammenkommen. Er ist mit seiner Geschäftsstelle an der TU Dresden angesiedelt. Der Beirat werde eng mit dem sogenannten DRESDEN-Konzept – einer Initiative der Dresdner Wissenschaftseinrichtungen vernetzt, so Stange.
Am Standort Dresden und Umgebung sind derzeit rund 40 000 Menschen in der Mikroelektronik beschäftigt. Mit rund 270 Firmen und Forschungsinstituten existiert mit Silicon Saxony der größte Branchenverband der Halbleiter-, Elektronik- und Mikroelektronik-Industrie Europas.
Mitglieder der KOMINAS sind: Dr. Karlheinz Horninger, NaMLab Dresden, Prof. Thomas Mikolajick, TU Dresden, Prof. Gerhard Fettweis, TU Dresden,Prof. Thomas Geßner, TU Chemnitz, Prof.`in Doris Schmitt-Landsiedel, TU München Prof. Hubert Lakner, FhG IPMS Dresden Prof. Ehrenfried Zschech, FhG IZFP Dresden Prof. Günter Elst, FhG IIS, EAS Dresden Dr. Udo Nothelfer, Globalfoundries Prof. Alex Dommann, CSEM, Neuchatel, Schweiz
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Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
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