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Wissenschaft

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Lange Nacht der Wissenschaften

04. July. 2008
04.July 2008

Warum gibt es neue Nervenzellen im Gehirn? Wie entwickeln sich diese Nervenzellen aus Stammzellen im Embryo? Warum ist Aktivität gut für das Gehirn? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Forschungsgruppen von Prof. Gerd Kempermann und Dr. Federico Calegari im BioInnovationsZentrum Dresden und Forschungszentrum für Regenerative Therapien, Tatzberg 47 / 49. Während die Gruppe die Ausdifferenzierung von neuralen Stammzellen im Embryo in Nervenzellen erforscht, untersucht die andere die Neubildung von Nervenzellen im erwachsenen und alternden Gehirn und welchen Beitrag Stammzellen zur Anpassungsfähigkeit des Gehirns leisten. Am 4. Juli geben die Forscher Einblick in ihre Arbeit. Denn in Dresden findet die 6. Lange Nacht der Wissenschaften statt.

Zwischen 18 bis 1 Uhr öffnen vier Dresdner Hochschulen, 23 außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und wissenschaftsaffine Unternehmen ihre Häuser, Labore, Hörsäle und Archive für die Öffentlichkeit. An knapp 50 verschiedenen Orten in Dresden und Tharandt präsentieren die Einrichtungen ein anspruchsvolles Programm mit 350 Führungen, Ausstellungen, Vorträgen, Musik, Filmen und Experimentalshows. Über 50 Veranstaltungen daraus – von einer Schatzsuche über Traktorfahren bis zum Teddykrankenhaus - sind allein für Kinder im Vorschulalter und Schüler.

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Die Lange Nacht der Wissenschaften ist mittlerweile eine feste „Institution“ im Dresdner Open-Air-Kalender geworden. Hauptveranstalter ist das Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“, welches auch in diesem Jahr mit drei Dresdner Hochschulen, 16 außeruniversitären Forschungseinrichtungen, einem Netzwerk, einer ForschungsGmbH und der Stadt Dresden ein festes Fundament hat. Mit seiner bundesweit einzigartigen Struktur und Ausrichtung gewann das Netzwerk 2006 den Titel „Stadt der Wissenschaft“.

Eröffnet wird die Lange Nacht der Wissenschaften in diesem Jahr im Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden, Bergstraße 64. Wissenschaftsministerin, Eva-Maria Stange, und Dresdens Wirtschaftsbürgermeister, Dirk Hilbert, geben zusammen mit dem Rektor der TU Dresden, Prof. Hermann Kokenge, den Startschuss für die nächtliche Entdeckungstour. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen des Abends ist wie auch in den vergangenen Jahren frei. Zwei Busshuttlelinien verbinden die einzelnen Veranstaltungsorte als Wissensroute miteinander. Zentraler Umstiegsort ist die Station „Hochschule für Technik und Wirtschaft“ an der Schnorrstraße. Die Nutzung der Shuttlebusse ist ebenfalls kostenfrei. Besucher von außerhalb werden gebeten. Parkmöglichkeiten in der Nähe der Hochschule für Technik und Wirtschaft oder in Johannstadt zu nutzen und dann in den Shuttle-Bus umzusteigen.

(Hd)

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Neue Direktfluglinie Dresden – Hamburg

Hamburg und Dresden  rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg  ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de

Heiraten im Kulturrathaus

Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55.  www.dresden.de/heiraten

Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

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