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Die Tage der Glühbirne sind gezählt. Leuchtende Tapeten könnten dank organischer Leuchtdioden (OLEDs) bald Räume beleuchten. Das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS Dresden beschäftigt sich mit den Lichtquellen von morgen, mit der Entwicklung leuchtender Kunststoffe, die aus organischen, halbleitenden Substanzen bestehen. Diese Materialien finden bereits in vielen Handys und MP3-Playern Verwendung. Dass sie bald in Form von ultrafeinen, flexiblen Lichtpanels Wohnungen in ein kuscheliges Licht tauchen, daran arbeiten die Forscher des IPMS. Am 6. Juni lädt das Institut in Dresden-Klotzsche, Maria-Reiche-Straße 2, zu einem Tag der offenen Tür ein.
Ab 10 Uhr beginnen die Führungen durch die Reinräume, Labore und den neuen Schauraum, der 20 Entwicklungen des Instituts Fachleuten und interessierten Laien vorstellt. Demonstriert wird beispielsweise ein Überwachungssystem für Herzkranke, das ihre lebenswichtigen Parameter ohne hinderliche Kabel auf Schritt und Tritt aufzeichnet und im Fall der Fälle etwa beim Wandern via Datenübertragung beim Arzt Alarm schlägt, wenn die Herzrate in die Höhe schnellt.
12.15 Uhr wird dem Institut der Ehrentitel „Ausgewählter Ort im Land der Ideen“ aufgrund seiner erfolgreichen Entwicklung von organischen Leuchtdioten als Lichtquelle der Zukunft verliehen. Um die Technik für große Leuchtflächen zur Marktreife zu führen, wurde im vergangenen Jahr das „Zentrum für organische Materialien und elektronische Bauelemente Dresden“ (COMEDD) gegründet. „Ganz im Sinne der Initiative ‚Deutschland – Land der Ideen‘ ist das IPMS ein Ort, wo zukunftsorientierte Ideen entwickelt, gefördert und aktiv umgesetzt werden“, wirbt Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) für einen Besuch des Instituts. Die Ministerin wird allgemein zur Mikroelektronik in Dresden sprechen. 13.25 Uhr hält Institutsleiter Hubert Lakner einen Vortrag über die „Lichtanwendung der Zukunft“.
Vor der Tür des IPMS macht der Fraunhofer-Truck Station. Anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Fraunhofer-Gesellschaft ging die fahrende Ausstellung quer durch Deutschland auf Tour, um ausgewählte Innovationen aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Energie, Sicherheit, Kommunikation und Mobilität vorzustellen. .Die Besucher werden beispielsweise eingeladen, in die Rolle des Arztes zu schlüpfen und mit einer verschluckbaren Minikamera ein Modell des menschlichen Darmes zu untersuchen. Oder sie werden aufgefordet zu erkennen, wie sich die Stadt der Zukunft umweltschonend versorgen lässt oder herauszufinden, wie sie mit Körperwärme ihr Handy aufladen können.
Am 6. Juni ab 10 Uhr Tag der offenen Tür im Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS, Maria-Reiche-Straße 2.
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Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
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