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Mit Nano ist die Welt der Moleküle und Atome vermessen. Die Nanoexperten dringen in ihre Strukturen vor, um Stoffe und Materialien in Ebenen von einem Milliardstel Meter für den Menschen nutzbar zu machen. Wenn sie beispielsweise von „ultradünnen Schichten“ sprechen, die sie für Festplatten oder Leseköpfe für die Datenspeicherung entwickelten, dann meinen sie einen Überzug von wenigen Nanometern. Um in diesem Bereich weitere Produkte zu kreieren, werden völlig neue Verfahren gebraucht. Wissenschaftler und Fachleute aus der ganzen Welt werden darüber am 11. und 12. März in Dresden zur „Nanofair“ reden. Zum dritten Mal findet in der sächsischen Landeshauptstadt der internationale Nanotechnologie-Kongress statt. Organisatoren sind die Kompetenzzentren in Dresden und Karlsruhe sowie der Verein Deutscher Ingenieure.
Über 300 Teilnehmer und Referenten aus ganz Europa, Japan, Nordamerika, Australien sowie Mexiko werden sich im Kongresszentrum Dresden zu mehr als 40 Fachvorträgen und Diskussionsrunden treffen. Die Themen des Symposiums reichen von neuesten Forschungsergebnissen der Nanotechnologie in den Bereichen Elektronik, Mikrotechnik, Automobiltechnik, Neue Werkstoffe, Optik und Life Science bis zu deren konkreten Anwendungen in der Wirtschaft.
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Das Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik Dresden gehört zu den 10 Hochschulinstituten, 22 Forschungseinrichtungen, 51 Unternehmen und sowie fünf Verbänden, die gemeinsam das Nanotechnologie-Kompetenzzentrum „Ultradünne funktionale Schichten“ bilden. Werbung in eigener Sache konnte das Institut zur internationalen Messe „Nanotech“ vom 13. bis 15. Februar in Tokio machen. „16 japanische Teilnehmer und Referenten kommen jetzt zur Nanofair nach Dresden“, freut sich Andreas Leon, Abteilungsleiter im Fraunhofer Institut für Werkstoff- und Strahltechnik, über die Resonanz. Großes Interesse zeigen die Experten aus Japan an „unserer Beschichtungstechnik für Autoteile, um den Verschleiß zu verringern“, so Andreas Leon. Ultradünne Schichten können aber auch am Auto Reibung minimieren und damit die Energieeffizienz steigern, beschreibt er ein weiteres Forschungsprojekt, das Herstellern großer deutscher Autos vielleicht bald zum Durchbruch verhilft, den Prototyp mit einem geringen CO2-Ausstoß zu produzieren.
Um junge Menschen frühzeitig für die neue Technologie zu interessieren, findet bereits am 10. März ein Nachwuchsforum mit den Schwerpunkten „Halbleiter“ und „Beschichtungstechnologien“ statt. Studenten aus ganz Deutschland wurden dazu eingeladen und werden mit hochrangigen Branchenvertretern, wie Peter Kücher (Fraunhofer CNT), Wolfgang Schmid (Qimonda), Frank Schneider (Solarwatt), Johannes Strümpfel (VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH) oder Reinhard Fendler (FHR Anlagenbau) über Karrieremöglichkeiten und Anforderungen der Unternehmen an potentielle Mitarbeiter diskutieren.
Zweiter Schwerpunkt der Nachwuchsförderung ist die Ausstellung „expedition materia“ des Bundesforschungsministeriums, die ebenfalls am 10. März im Lichthof des Rathauses eröffnet wird. Bis zum 25. März informiert die Werkstoffausstellung über Innovationen, die schon jetzt oder in naher Zukunft unser Leben erleichtern können. Die Ausstellung zeigt, wie Werkstoffe in Produkten funktionieren – vom Flachbildschirm bis zum Latentwärmespeicher. Für die Ausstellung wurde ein Vortragsprogramm speziell für Schulen konzipiert, zu denen sich Schulklassen noch anmelden können bei Sabine Lettau-Tischel vom Amt für Wirtschaftsförderung, E-Mail: SLettau-Tischel(at)dresden.de.
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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