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Rund drei Viertel der Hochschulabsolventen in Sachsen würden wieder an ihrer Uni oder Hochschule studieren, wenngleich nur 50 Prozent die Studienbedingungen mit Gut und Sehr Gut benoteten. Das geht aus der ersten sächsischen Absolventenstudie hervor. Sie offenbart neben Licht allerdings auch Schatten: Knapp die Hälfte der jungen Akademiker verlässt nach dem Studienabschluss Sachsen.
Die Studie basiert auf der Befragung von 5300 Studenten, die 2006 und 2007 ihr Diplom, ihren Master oder Bachelor an einer sächsischen Hochschule gemacht haben. Es spricht für die Qualität der Lehre, wenn 80 Prozent der Absolventen innerhalb eines Jahres einen Job fanden, sich selbständig machten oder sich wissenschaftlich weiter qualifizierten. Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) sprach von einem „Kompliment an die Hochschulen“. Zudem belegt die Studie: Die besten Chancen auf dem Arbeitsmarkt boten sich jenen, die ein naturwissenschaftliches Fach studiert hatten.
Jedoch nur 57 Prozent der Absolventen fanden in Sachsen eine Arbeitsstelle, 43 Prozent wanderten gezwungener Maßen oder auch freiwillig in andere Länder aus. Fakt ist, die sächsischen Unis und Hochschulen bilden im großen Stil Fachkräfte für andere Bundesländer aus, insbesondere Lehrer. „Der Arbeitsmarkt für Akademiker ist in Bayern nun mal anders als in Sachsen“, erklärte Studienleiter Prof. Andrä Wolter vom Sächsischen Kompetenzzentrum für Bildungs- und Hochschulplanung. Das Institut an der TU Dresden erarbeitete die Studie. Übrigens ist Sachsen nach Bayern und Rheinland-Pfalz das dritte Bundesland mit einer derartigen Bestandsaufnahme.
Dass nur 50 Prozent der Befragten die Studienbedingungen an den sächsischen Hochschulen mit Gut und Sehr Gut benoteten, nannte die Wissenschaftsministerin trotzdem ein „ordentliches Ergebnis“. Schlussfolgerungen mochte sie auch noch nicht aus der Erkenntnis ziehen, dass nur 25 Prozent der Prüflinge ihr Studium in der Regelstudienzeit schaffen. Studienleiter Wolter nannte vor allem zwei Gründe: „Die Absolventen gaben an, dass sie nebenbei arbeiten mussten, um ihr Studium zu finanzieren.“ Bei anderen sei der Zeitverzug „mangels ausreichender Betreuung“ eingetreten. Nur ein kleiner Teil wollte von Anfang an länger studieren.
Eine erste Einschätzung liegt nun auch für den Bachelor vor. Theoretisch befähigt der neue Abschluss nach drei Studienjahren ins Berufsleben zu starten. Doch nur 40 Prozent der jungen Akademiker mit Bachelor in der Tasche taten dies, sondern hingen noch den Master dran. Trotzdem ist die Wissenschaftsministerin überzeugt, dass der „Bachelor ein berufsfähiger Abschluss“ ist.
Am 17. November. 2010 um 21:23 Uhr
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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