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Was haben verschiedene Reihen von Entchen und vorgefertigte Wellen mit Mathematik zu tun? Was lehrt ein Geburtstagstisch mit drei unterschiedlich aufgeschnittenen Holztorten in diesem Fach? Die Exponate scheinen auf den ersten Blick weit von der ältesten Wissenschaft entfernt zu sein. Der Schein trügt. Sie veranschaulichen im neuen Ausstellungsteil „Epsilon“ im „Erlebnisland Mathematik“, Junghansstraße 1-3, bereits vierjährigen Kindern Mengen, Zahlen und Brüche. Am 7. April öffnet der neue Bereich, der bereits Vorschülern die Mathematik schmackhaft machen will. „Epsilon“ - der fünfte Buchstabe im griechischen Alphabet - steht in der Mathematik für eine kleine Zahl und in Dresden für den großen Anspruch, so früh wie möglich Freude an ihr zu wecken.
Seit September 2008 versucht das „Erlebnisland Mathematik“ in den Technischen Sammlungen Lust auf eine oft ungeliebte Wissenschaft zu machen. 70 Exponate auf 600 Quadratmetern im dritten Stock des Ernemann-Baus verführen große und kleine Besucher zum Ausprobieren. Das Jahr der Mathematik veranlasste die Professoren Bernhard Ganter und Volker Nollau, die beide an der TU Dresden Mathematik lehren, ihr schon seit Jahren gedanklich vorbereitetes Projekt in die Tat umzusetzen. Mit den Technischen Sammlungen fanden sie den geeigneten Partner und mit Land und Stadt die Geldgeber. Der Freistaat bezuschusst das Projekt bis 2010 mit 650000 Euro. Die Stadt gibt die Komplementärmittel dazu. Gut angelegtes Geld. Denn 35000 Besucher spielten sich bereits mit Erkenntnisgewinn durch das „Erlebnisland Mathematik“.
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„Das Ausstellungskonzept anfassen und begreifen gilt insbesondere für den neuen Teil, der vier- bis siebenjährige Kinder anspricht“, erklärt Volker Nollau. Die Mädchen und Jungen des evangelischen Kindergartens Dresden-Neustadt nahmen begeistert die raumgreifende Kugelbahn in Besitz. Die älteren versuchten an einem zweiten Exemplar mit parallel laufenden Bahnen zu ergründen, weshalb die Kugel auf der einen, obwohl sie durch ein Tal muss, trotzdem schneller ist. Vor allem die Mädchen deckten den von Bernhard Ganter kreierten Geburtstagstisch und spürten die Mathematik auf, die in den bunten Torten steckt. „Beim Zusammensetzten der Stückchen bekommen die Kleinen ein Gespür für Brüche“, erklärt der Mathematikprofessor. Sie sehen und begreifen schnell, dass sich zwar Sechstel- und Achtel-, nicht aber Neuntelstücke zu einer vollständigen Torte kombinieren lassen.
Vorbild des Dresdner „Erlebnislandes Mathematik“ ist das 2002 in Gießen eröffnete „Mathematikum“. Mit dessen Erfinder Albrecht Beutelsbacher arbeiten die beiden Dresdner Mathematikprofessoren Ganter und Nollau eng zusammen. So bestellten sie auch für den Ausstellungsteil „Epsilon“ wieder Exponate in der Giessener Werkstatt, beispielsweise das Entchenspiel. Da nur eine ganz bestimmte Reihe von Enten, beispielsweise drei und zwei, auf die jeweiligen Wellen passen, lernen die Kinder fast mühelos Mengen und Zahlen zu verinnerlichen.
Die Gestaltung auch des neuen Bereiches lag in den Händen von Antje Werner. Ihre pfiffig konstruierten Sitzwürfel fallen besonders auf. Denn während die Eltern oben thronen, können die Kleinen mittendurch kriechen. Natürlich durch mathematisch bestimmte Hohlformen.
„Epsilon“ im „Erlebnisland Mathematik“ in den Technischen Sammlungen, Junghansstraße 1-3, geöffnet Dienstag bis Freitag, 9 - 17 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertage, 10 - 18 Uhr
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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