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beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.
Auf seiner Reise durch Deutschland macht der Ausstellungszug „Expedition Zukunft“ vom 17. bis 19. September Station in Dresden. Der multimedial ausgebaute Eisenbahnzug präsentiert auf 750 Quadratmetern Forschung und Technologie, die unser Leben über das Jahr 2020 hinaus prägen werden. Im Rahmen der „Forschungsexpedition Deutschland“ im „Wissenschaftsjahres 2009“ tourt die vom Bundesforschungsministerium geförderte Schau bis November durch 62 deutsche Städte. Konzipiert und umgesetzt wurde sie von einem Projektteam der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) in München und der Ausstellungsagentur ArchiMeDes in Berlin mit vielen Partnern aus der Wissenschaft.
Die zwölf Themenwagen des über 300 Meter langen Ausstellungszugs bringen globale Herausforderungen, wie Klimawandel, Energieverknappung und fortschreitende Urbanisierung, mit neuesten Lösungen aus Wissenschaft und Technik zusammen und geben auf diese Weise Einblick, wie sich unser Leben in den kommenden Jahrzehnten verändern wird. Der Wagen 1 stimmt die Besucher auf die großen Fragen der Zukunft ein und stellt die wissenschaftlichen Meilensteine auf einem Zeitstrahl dar. Im Wagen 2 erfahren sie einiges über den Ursprung des Universums und die Entwicklung des Lebens auf der Erde.
Die Welt des Nanokosmos öffnet sich im Wagen 3. Es ist jene, wo man in Millionstel Millimeter misst und die mehr und mehr mit der Biowissenschaft verschmilzt. Besucher können durch das „Rasterkraft-Mikroskop“ winzige Strukturen und sogar Atome sehen. Sie können um die Wette pipettieren und Moleküle im Raum bewegen. Anschauliches Beispiel des Vordringens in die für das bloße Auge unsichtbare Welt ist der Schnappschuss einer Hefezelle. Die Ausstellung im Wagen 4 beschäftigt sich mit dem menschlichen Gehirn, mit der Vernetzung von Hirn und Elektronik sowie mit Roboter- und Computertechnik. Wie weit die Forscher schon in unser Gehirn vorgedrungen sind, zeigt die funktionelle Magnetresonanztomografie, die Gefühle und Gedanken im Gehirn sichtbar macht.
Um unseren Umgang mit Wissen und Informationen im Zeitalter der globalen Digitalisierung geht es im Wagen 5. Ein zentrales Thema ist die Vernetzung von Computern und insbesondere das World-Wide-Web. Die mitunter verschlungenen Pfade, längs derer Internetdaten um den Erdball reisen, können die Besucher mittels einer interaktiven Weltkugel nachvollziehen. Entscheiden sie sich anhand einer Auswahlliste für eine Webadresse, so wird der Weg des Datenstroms auf einen Globus projiziert, der eine sich immer wieder anpassende Weltkarte zeigt.
Der Wagen 6 widmet sich innovativen, im Labor erschaffenen Materialien. Forscher lassen sich u. a. von biologischen Prinzipien inspirieren, wenn sie konventionelle Materialien optimieren oder völlig neue Werkstoffe entwickeln. Im Spannungsfeld zwischen Miniaturisierung, Funktionalität, Design und Umweltschutz entstehen Produkte der Zukunft und passende Fabriken dazu. Eine rund neun Meter lange Produktionsstraße zur Herstellung von neuartigen Fußbällen ist aufgebaut.
In Zeiten weltweiter Flugreisen jetten nicht nur Touristen sondern auch Krankheitserreger rasant um den Globus. Gleichzeitig ebnen Hightech-Medizin und Genomforschung den Weg für neuartige Diagnosen und Therapien. Im Wagen 7 erfahren die Besucher, wie Computersimulationen dabei helfen, Notfallpläne für den Seuchenfall zu erstellen und wie sich die Genomforschung auf die Medizin auswirken wird. Außerdem können sie anhand von Filmaufnahmen aus einem Hightech-Operationssaal einen chirurgischen Eingriff am Herzen nachvollziehen. An anderer Stelle sehen sie am lebensgroßen Modell eines Menschen, über welche Implantante – wie künstliche Herzen oder Hirnschrittmacher – die Medizin mittlerweile verfügt.
Vor dem Hintergrund einer stetig wachsenden Weltbevölkerung werden im Wagen 8 Antworten auf die Frage gegeben, wie man im Jahr 2050 neun Milliarden Menschen ernähren kann. Die Lösung könnte nicht nur in neuartigen Anbaumethoden liegen, sondern auch im Gestalten ganz neuer Lebensmittel. Ein Versuch, um die Anbaufläche zu vergrößern, stellt die „Vertical Farm“ dar, die Landwirtschaft auf Hochhäusern.
Was kommt nach Kohle und Öl? Im Wagen 9 werden erneuerbare Energien und die Bemühung der Forschung, ihre Effizienz zu steigern, vorgestellt. Eine durchsichtige Brennstoffzelle veranschaulicht, welche Prozesse sich im Inneren dieser Energiequelle abspielen. Solarzellenexponate zeigen, wie man die Energie der Sonne direkt nutzen kann. Am Ende des Wagens geht es wieder um die Umwelt. Hier können die Besucher ihr Wissen in einem CO2-Quiz testen und Tipps zu einem bewussten Umgang mit Energie erhalten.
Im Wagen 10 dreht sich alles um Mobilität und modernes Leben. Besucher erhalten Einblick in die Verkehrskonzepte der Zukunft und in die Entwicklung von Autos, die selbständig fahren können. Schließlich wird ihnen ein völliges neues, total vernetztes „Zuhause“ mit kommunizierenden Geräten prophezeit. Eine Baustoff-Galerie deutet an, wie man intelligent und energiesparend Bauen kann.
Mit interaktiven Exponaten, Bildern und Videostatements wird im Wagen 11 die „Zukunft des Menschen“ erörtert. Namhafte Wissenschaftler, Philosophen und Künstler äußern sich zu den Konsequenzen, die sich aus dem raschen Fortschritt der Wissenschaft für uns Menschen und unsere Identität ergeben. Und im Wagen 12 wird der Zeitstrahl aus Wagen 1 in die Zukunft fortgeführt. Entwicklungen, die schon bald unser Leben beeinflussen werden, werden thematisiert. Herzstück von Wagen 12 ist jedoch das Mitmachlabor. Es bietet Gelegenheit, in die Rolle der Forscherin beziehungsweise des Forschers zu schlüpfen. Bis zu vier Schulklassen pro Tag können sich in den jeweils einstündigen Workshops intensiv mit Wissenschaft und Technik beschäftigen. Teilnehmen können Gruppen mit maximal 32 Schülerinnen und Schülern (inkl. einer Begleitperson). Nachmittags ab 15.30 Uhr und an schulfreien Tagen steht das Mitmachlabor allen, speziell aber Familien mit Kindern, offen.
„Expedition Zukunft“, der Wissenschaftszug macht vom 17. bis 19. September im Dresdner Hauptbahnhof, Gleis 14, Station. Die Ausstellung in 12 Waggons ist am 17. und 18. September von 9 bis 17 Uhr und am 19. September von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
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Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
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