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Die Erfolgsgeschichte, die Deutschland mit der Photovoltaik-Technik, der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie schreibt, ließe sich wiederholen, ist Alexander Michaelis, Leiter des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme (IKTS) überzeugt. Und zwar mit einem von der Sonne unabhängigen System. Das IKTS entwickelte den Strom- und Wärmelieferanten von morgen: eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle mit Festelektrolyt (Solid Oxide Fuel Cells, SOFC) zur Energieversorgung von Einfamilienhäusern. Um die Technik in den Markt einzuführen, müsste der Bund wie bei der Förderung der Photovoltaikanlagen auf den Dächern nun ein „Kellerprogramm“ auflegen, regte der Chef des IKTS bei einem Besuch von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel (SPD) gestern im Institut auf der Winterbergstraße an.
Die Brennstoffzelle Made in Dresden darf man sich rein äußerlich als Herzstück eines Heizkessels vorstellen, der wohl in den meisten Fällen im Keller nahe der Erdgasleitung oder der Heizöltanks steht. Keine Angst vor Explosionen, wie man die Wirkung von Brennstoffzellen noch aus der Schule kennt. Das Bild vom unkontrollierten Zusammentreffen von Wasserstoff und Sauerstoff ist längst überholt. Nur eins gilt noch. Der Kern der Brennstoffzelle besteht aus zwei Elektroden, der Anode (Minuspol) und der Kathode (Pluspol), getrennt durch einen festen, ionendurchlässigen Elektrolyt. Wasserstoff wird der Anode zugeführt und teilt sich in Elektronen und Protonen. Die freien Elektronen im äußeren Kreislauf liefern einen Gleichstrom. Die Protonen diffundieren durch die Elektrolytmembran zu der Kathode. An der Kathode rekombinieren Sauerstoff aus der Luft, Elektronen aus dem äußeren Kreislauf und Protonen und ergeben Wasser und Wärme.
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Doch der Hochtemperatur-Brennstoffzelle muss kein reiner Wasserstoff zugeführt werden. Die Dresdner Entwicklung kann den in verschiedensten Kraftstoffen enthaltenen Wasserstoff in Strom umwandeln. „Unsere Module funktionieren mit Erdgas, Heizöl oder Bio-Diesel“, erklärt Christian Wunderlich, Geschäftsführer der Staxera GmbH. Das Unternehmen gründete sich 2005 aus dem IKTS aus, um Brennstoffzellen-Stapel herzustellen. Denn jede einzelne Zelle, die kleiner als ein DIN-A5-Blatt ist, liefert nur einen ganz geringen Strom. Erst ein Stapel (englisch Stack) von 30 Stück ergibt eine brauchbare Brennstoffzelle. „Wir haben weltweit die besten Stacks“, betonte Geschäftsführer Christian Wunderlich gegenüber dem Bundesumweltminister.
Keiner der drei ernstzunehmenden Konkurrenten in Dänemark, den USA und Japan könne bisher eine Lebensdauer seiner Module von 13000 Stunden nachweisen und den Elektrolyten so preisgünstig herstellen. Auch der im IKTS entwickelte besteht aus Zirkonoxid - einer Keramik, die für die Beschichtung von Messern oder Herstellung von Zahnkronen verwendet wird. „Doch wir mischen dem Zirkonoxid noch Zusätze bei, die den Elektrolyten dünner und zugleich stabiler machen“, erklärt Alexander Michaelis. Die dünne Elektrolytschicht zwischen Katode und Anode in der Dresdner Hochtemperatur-Brennstoffzelle reagiert schon bei 850 Grad Celsius, das schont die Materialien.
Insofern ist der Einsatz des Mini-Kraftwerkes im Einfamilienhaus nicht mehr weit. „Wir haben mit dem Heizungshersteller Vaillant einen Kooperationsvertrag für Langzeittest abgeschlossen“, sagt der Leiter des IKTS. Für das neue Brennstoffzellen-Heizgerät von Vaillant liefert die Staxera GmbH die gewünschten Stacks mit einer Leistung von einem Kilowatt. In dem Modul werde ein Kilowatt Erdgas in 350 Watt Strom umgewandelt und trotz 850 Grad Celsius Betriebstemperatur entstünde eine geringe Wärmemenge, sodass der Wärmetauscher klein gehalten werden kann. „Die ersten Brennstoffzellen-Heizgeräte – egal von welcher Firma – werden die Interessenten aber nicht vor 2011 kaufen können“, meint der Staxera-Chef.
Am 23. March. 2011 um 06:09 Uhr
Habe in unserem Einfamilienhaus 69483 Wald-Michelbach noch einen Heizkessel aus den Sechzigern. Den würde ich gerne auswechseln.
Ab wann,und wo kann ich die Brennstoffzelle für´s Eigenheim kaufen?
Am 19. December. 2010 um 13:19 Uhr
Ich bin sehr überrascht und hocherfreut, das es in Sachen Brennstoffzelle für den buchstäblichen Hausgebrauch so gut voran geht.
Ich bin stark interssiert, weil ich angesichts der Verfügbarkeit als auch der Preise herkömmlicher Energieträger die wahre Zukunft sehe.
Würde auch in meinem Haus eine Pilotanlage installieren keine
Frage. Ich werde diesen Entwicklungsstand genau verfolgen.
Am 21. June. 2009 um 13:01 Uhr
mich intersieren die Brennstoffzellen für Wohnhaus mit 3 Wohnungen
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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