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FORUM MUSEUM heißt die neue, prominent besetzte Vortragsreihe des Militärhistorischen Museums der Bundeswehr in Dresden, die am kommenden Montag, 19 Uhr mit einem Vortrag des ehemaligen Bundesaußenministers und Vizekanzlers a.D. Joschka Fischer eröffnet wird.
Weitere hochkarätige Referenten aus Wissenschaft, Kultur und Politik werden im Laufe des Jahres 2008 sowohl militärhistorische als auch aktuelle sicherheits- und militärpolitische Themen präsentieren und mit der breiten Öffentlichkeit diskutieren.
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Die Auswahl der Referenten und Themen der Reihe FORUM MUSEUM zeugt von den vielfältigen Themen und Ansätzen einer modernen Militärgeschichte, wie sie auch in der zukünftigen Dauerausstellung des Museums ab 2010 präsentiert werden wird: Joschka Fischer wird vor dem Hintergrund seiner langjährigen politischen Erfahrungen über aktuelle Bedrohungsszenarien und ihre vermeintlichen historischen Parallelen sprechen. Ralph Giordano wird sich streitbar mit den militärischen Traditionen der Bundeswehr auseinandersetzen. Der Experimentalarchäologe Marcus Junkelmann lässt den Kriegsalltag eines Kürassiers im 17. Jahrhundert „lebendig” werden.
Der Historiker Oberstleutnant Armin Wagner nimmt die westdeutsche Militärspionage in der DDR ins Visier. Der Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, Oberst Michael Schramm, erklärt - verstärkt durch Klangbeispiele - warum „Bumm” in der Militärmusik immer „links ist”. Romedio Graf von Thun-Hohenstein würdigt den Widerstandskämpfer des 20. Juli Erwin von Witzleben und stellt dessen unveröffentlichte Tagebücher aus dem Ersten Weltkrieg vor. Die Publizistin Cora Stephan widmet sich der Doppeldeutigkeit und Paradoxie des Krieges, der Gewalt entfesselt und sie zugleich eingrenzt. Der Comiczeichner und Schriftsteller Gerhard Seyfried stellt seinen jüngsten Roman zum Boxerkrieg vor und fragt nach der Verarbeitung von Geschichte im historischen Roman.
Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr in Dresden entwickelt sich bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung Ende 2010 zu einem der architektonisch und konzeptionell modernsten Militärmuseen der Welt. Es versteht sich als Museum für alle und als ein FORUM, in dem historische und aktuelle Entwicklungen fachkundig und kontrovers diskutiert werden können.
Im Anschluss an die Vorträge, die jeweils 19 Uhr beginnen, besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei.
Terminübersicht:
<table class="htmlarea-showtableborders"><tbody><tr><td>18. Februar:</td><td>Joschka Fischer, Raketen, Öl und die Spaltung Europas.</td></tr><tr><td>10. März:</td><td>Ralph Giordano, Die Traditionslüge – vom Kriegerkult in der Bundeswehr. </td></tr><tr><td>7. April:</td><td>Dr. Marcus Junkelmann, „Frumb” aber nicht „fromm” – der Kriegsalltag im 17. Jahrhundert</td></tr><tr><td>19. Mai:</td><td>Oberstleutnant Dr. Armin Wagner, Operationsgebiet Ostdeutschland – BND-Militärspionage in der DDR</td></tr><tr><td>16. Juni:</td><td>Oberst Dr. Michael Schramm, „Bumm ist immer links!” – aus der Geschichte der Militärmusik</td></tr><tr><td>18. August:</td><td>Dr. Romedio Graf v. Thun-Hohenstein, Gedanken zum Krieg – Witzlebens Tagebücher 1914-1918</td></tr><tr><td>3. Novemer:</td><td>Dr. Cora Stephan, Die Paradoxie des Krieges</td></tr><tr><td>7.Dezember:</td><td>Gerhard Seyfried, Der Boxerkrieg im Jahre 1900 – von der Historie zum historischen Roman</td></tr></tbody></table>
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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