Willkommen:

beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.

cyberSax: Dresden - Termine und Veranstaltungen
Lingnerschloss Dresden
Link zur Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden
Pack Dein Studium. Hier findest Du Deine neue Hochschule.

Wissenschaft

Hawesko.de - Hanseatisches Wein & Sekt Kontor - Jetzt einkaufen!

1000 Spitzenforscher diskutieren in Dresden

24. June. 2008
24.June 2008

Dresden ist Gastgeber für eine der weltweit renommiertesten Forschungsgesellschaften: Die „Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V." (MPG) wird vom 24. bis zum 27. Juni in der Stadt ihre Jahresversammlung abhalten. Erwartet werden im Kongresszentrum rund 1000 Wissenschaftler, die sich über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse austauschen wollen. Mit dabei ist auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel, die auf der Festversammlung am 27. Juni spricht. Im Öffentlichen Vortrag stellt am 25. Juni Prof. Thomas Lengauer vom Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken unter dem Titel „Jagd auf das Virus - Hilfe für AIDS-Patienten aus dem Computer" den Beitrag der Bioinformatik zur AIDS-Forschung vor. Den Festvortrag hält am 27. Juni der Medizin-Nobelpreisträger Prof. Bert Sakmann, der zum Thema „Entscheidungsfindung - und was dahinter steckt" vorträgt. Große Teile der Veranstaltung finden im Internationalen Congress Center Dresden statt.

Dresden ist einer der großen Standorte der Max-Planck-Gesellschaft in den neuen Ländern: Mit den Max-Planck-Instituten für Physik komplexer Systeme, für chemische Physik fester Stoffe und für molekulare Zellbiologie und Genetik sind drei international sichtbare Max-Planck-Institute in der sächsischen Landeshauptstadt angesiedelt. Zusammen beschäftigen sie rund 700 Mitarbeiter und beherbergen zusätzlich im Lauf des Jahres rund 1400 Gäste, die vor allem das umfangreiche Gastwissenschaftlerprogramm des MPI für Physik komplexer Systeme nutzen.

Anzeige

Die Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die die Rechtsform eines Vereins hat, kommen jedes Jahr in einem anderen Bundesland zur Jahresversammlung zusammen, auf der auch die wichtigsten Gremien der Max-Planck-Gesellschaft tagen, unter anderem der Verwaltungsrat und der Senat. Auf der Tagesordnung des Senats steht dieses Jahr die Entscheidung über die Gründung des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen, die einen neuen Standort für die Max-Planck-Gesellschaft in Bayern begründen würde. Bisher existiert an der Universität Erlangen-Nürnberg die „Max-Planck-Forschungsgruppe für Optik, Information und Photonik", die vom Land Bayern finanziert wird; diese wird nun möglicherweise in ein Institut umgewandelt.

Für die interessierte Öffentlichkeit gibt Prof. Thomas Lengauer, Direktor am MPI für Informatik in Saarbrücken, einen Einblick in seine Arbeit, bei der mit Mitteln der Bioinformatik die Resistenzen des HI-Virus möglichst wirksam bekämpft werden. Lengauer und seine Mitarbeiter entwickelten einen Auskunftsdienst im Internet, der seit dem Start Ende 2000 bereits 70.000- mal von Ärzten genutzt wurde. Sein Vortrag am Mittwochabend, 19.30 Uhr findet im Audimax des Hörsaalzentrums der TU Dresden statt.

Auch Lehrer und Schüler der Region profitieren von der Veranstaltung: Die Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft wird von einem umfangreichen Programm von Schulvorträgen begleitet. Insgesamt 152 Vorträge, so viel wie noch nie, halten die Max-Planck-Wissenschaftler in den Schulen der Region. Die Themen reichen dabei vom Neandertaler-Genomprojekt, das in Leipzig betrieben wird, über den Anfang und das Ende des Universums aus kosmologischer Sicht, die nächsten Meilensteine auf dem Weg zum Fusionsreaktor bis hin zur Kunstgeschichte.

Am Donnerstag, den 26. Juni, wird der Max-Planck-Forschungspreis 2008 vergeben. Der gemeinsam von der Max-Planck-Gesellschaft und der Alexander von Humboldt-Stiftung verliehene Preis ist mit einem Preisgeld von jeweils 750000 Euro einer der größten deutschen Forschungspreise. Dieses Jahr geht er an Forscher im Bereich der Biomimetik: Prof. Peter Fratzl vom Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam erhält den Preis gemeinsam mit Prof. Robert Langer vom Massachusetts Institute of Technology in Cambridge/MA in den USA. Das Preisgeld stiftet das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Während der Jahresversammlung verleiht die Max-Planck-Gesellschaft zudem ihre Otto-Hahn-Medaillen für das Jahr 2007 an hervorragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus allen drei Sektionen der Max-Planck-Gesellschaft. In diesem Jahr werden 40 Doktoranden und ehemalige Doktoranden ausgezeichnet. Drei Nachwuchswissenschaftler erhalten das Angebot zur Leitung einer Otto-Hahn-Gruppe. Dieses Jahr sind es: Eduardo G. Altmann vom MPI für Physik komplexer Systeme, Yvonne Brehmer vom MPI für Bildungsforschung und Alexander Stein vom MPI für biophysikalische Chemie. Als jüngster Doktorand aus der MPG wird Sebastian Martens vom MPI für ausländisches und internationales Privatrecht, Hamburg, mit dem Dieter-Rampacher-Preis ausgezeichnet.

Die Max-Planck-Gesellschaft beschäftigt an ihren 79 Instituten derzeit rund 13.000 Mitarbeiter, darunter 4.700 Wissenschaftler; zusätzlich sind rund 6.400 Nachwuchs- und Gastwissenschaftler an den Max-Planck-Instituten tätig. Neben 75 Instituten in Deutschland existieren zwei kunstwissenschaftliche Institute in Italien, eines in den Niederlanden und ein neu gegründetes Institut in Florida/USA für Bildgebung in den Biowissenschaften. Mit einem jährlichen Etat von 1,4 Milliarden Euro betreibt die Max-Planck-Gesellschaft anwendungsoffene Grundlagenforschung in den Lebens-, Natur- und Geisteswissenschaften. Bislang wurden 17 Max-Planck-Forscher mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.

(Felicitas von Aretin)

Jetzt kommentieren

Netiquette:

Mit echten Menschen und Namen lässt es sich leichter kommunizieren.

Deshalb sind anonyme Kommentare auf meindresden.info nicht erwünscht.

Werbliche Kommentare (Links zu Shops, Firmen, SEO o.Ä.) werden als SPAM markiert. Alles was nicht zum Artikel passt, bitte über den normalen Kontakt mitteilen.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz 

Neue Direktfluglinie Dresden – Hamburg

Hamburg und Dresden  rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg  ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de

Heiraten im Kulturrathaus

Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55.  www.dresden.de/heiraten

Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Schnäppchen - Hanseatisches Wein & Sekt Kontor - Jetzt einkaufen!