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Die ZDF-Show „Wetten, dass“ gastiert am 26. März 2011 wieder in Dresden. Das gab heute die Messe Dresden bekannt. „Das ZDF ist von den positiven Bedingungen, die für Fernsehproduktionen im Dresdner Messegelände herrschen, sehr angetan“, sagt Messechef Ulrich Finger. Die Show mit Thomas Gottschalk war bereits 2001 und 2005 in der Messehalle 1 zu Gast. Ein Topereignis in diesem Sommer ist das Konzert von AC/DC am 20. Juni auf dem Open-Air-Gelände in der Flutrinne. Die Messe Dresden arbeitet daran, dort häufiger die fetten Beats krachen zu lassen, um eine neue Veranstaltungsreihe aus der Taufe heben zu können, nämlich „Rock in der Rinne“.
Mit großen Veranstaltungen will die Messe Dresden wirtschaftlich weiter wachsen. 2009 sei ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen. „Wir können rund 20 Prozent mehr Umsatz verbuchen. 2008 erwirtschafteten wir 3,554 Millionen Euro, im Jahr 2009 kommen wir auf 4,200 Millionen Euro“, so Messechef Finger. 2009 konnte das Unternehmen 328 Veranstaltungstage in der Messe verbuchen und damit Hallenmiete einnehmen, 2008 waren es nur 297 Veranstaltungstage.
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Die bedeutendste Messe im vergangenen Jahr war die SEMICON Europa. Die europäische Leitmesse der Mikroelektronik werde auch 2010 in Dresden - nämlich vom 19. bis 21.Oktober – stattfinden. Neu hinzu in diesem Jahr komme die Fachkonferenz Plastic Electronics. 1500 Teilnehmer werden zum 80. Deutsche Archivtag vom 29. bis 30. September erwartet. Doch einen ganz großen Fisch aus dem Messe- und Kongresspool hat Ulrich Finger erst für 2011 am Haken. Der 52. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin mit 3500 Fachleuten hat sich angesagt.
Das Geschäft mit den ganz großen Kongressen boomt zwar noch nicht. Dafür holt sich die Messe mehr und mehr Veranstaltungen ins Haus. In diesem Jahr ist sie Projektpartner der Dresdner Musikfestspiele. In der Halle 1 wird am 21. Mai das Musikprojekt „Let’s Dance! Der Feuervogel“ mit 100 jungen Tänzern und dem MDR Sinfonieorchester aufgeführt. Dresdner Schüler unterschiedlichster sozialer und kultureller Herkunft tanzen gemeinsam auf der Bühne und präsentieren das Ergebnis ihrer fünfwöchigen Arbeit mit dem Choreografen Josef Eder. Eder gehört zu dem Team um den weltweit für seine Choreografie-Projekte mit jungen Menschen bekannten Royston Maldoom. Auch bei „Let´s Dance“ geht es um Durchhaltevermögen. Das passt zur Dresdner Messe, die die Stadt wegen zu hoher Kosten schon mal verkaufen wollte.
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Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
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