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Der Gesundheitszustand der Wälder in Sachsen bessert sich. Zeigten 2007 noch 65 Prozent der Waldbäume Blatt- und Nadelverluste, so waren es 2008 nur noch 58 Prozent. „Trotzdem zeigt die Krone jedes sechsten Baumes eine dauerhaft zu hohe Stressbelastung an“, sagte Forstminister Frank Kupfer (CDU) gestern bei der Vorstellung des Waldzustandsberichtes 2008. Im Klartext heißt das, jeder sechste Waldbaum ist krank.
In Sachsen analysierten Forstexperten in diesem Sommer den Kronenzustand bereits zum 18. Mal. Dabei wurden 6240 Bäume an 260 Stichprobenpunkten beurteilt. Als deutlich geschädigt gelten 17 Prozent der Waldbäume. 2007 waren es 20 Prozent, die mehr als ein Viertel ihrer Nadeln oder Blätter verloren hatten. Die Aufnahme von Schadstoffen aus der Umwelt und versauerte Waldböden machen die Bäume krank, aber auch extreme trockene und heiße Witterungsperioden.
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„Eine Verbesserungen des Kronenzustandes wurde in diesem Jahr fast ausschließlich in den niederschlagsreicheren Gebirgslagen festgestellt“, erklärte Minister Kupfer, dass Regen den Bäumen gut tut. Der Waldzustand in den wärmeren und niederschlagsärmeren Hügel- und Tieflandsregionen Sachsens blieb dagegen gleichbleibend schlecht. Doch nicht nur die Wetterextreme, sondern auch die Verbreitung des Borkenkäfers durch die milden Winter setze den Waldbäumen zu. „Trockene Witterungsperioden, enorme Sturmschäden und ein massenhaftes Auftreten des Borkenkäfers in Fichtenbeständen machen den Wäldern zu schaffen“, betonte der Forstminister.
Deshalb sei die Anpassung der Wälder an klimatische Veränderungen unabdingbar. „Erhalt und Schaffung einer breiten Vielfalt von Ökosystemen und Arten sind der geeignete Weg dafür“, sagte Kupfer. Da es in Sachsen noch überwiegend reine Fichten- und Kiefernbestände gibt, habe der Freistaat das größte Waldumbauprogramm in der Geschichte Sachsens gestartet. Auf bis zu 1500 Hektar pro Jahr würden durch Anpflanzung von robusteren Baumarten die Wälder neu strukturiert. Zur Gesundung trug auch die Bodenschutzkalkung in diesem Jahr auf 11000 Hektar Wald bei, die 2,9 Millionen Euro kostete.
Die Bäume im Überblick:
Fichte: Sie ist mit 42 Prozent die häufigste Baumart in Sachsen. Sie kommt schwerpunktmäßig in den Mittelgebirgslagen vor. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil von Bäumen mit deutlichen Schäden von 18 auf 15 Prozent gesunken. Die positive Entwicklung wird vor allem in einer Verbesserung des Kronenzustandes älterer Fichten in den oberen Gebirgslagen deutlich.
Kiefer: Die vor allem im sächsischen Tiefland vorkommende Gemeine Kiefer ist mit einem Flächenanteil von 30 Prozent die zweithäufigste Baumart in den sächsischen Wäldern. Der Anteil deutlich geschädigter Bäume verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 15 auf 11 Prozent. Damit setzt sich die in den letzten Jahren analysierte Verschlechterung des Kronenzustandes zum ersten Mal nicht fort.
Buche: Der Zustand der mit drei Prozent Flächenanteil in den sächsischen Wäldern wachsenden Rotbuche befindet sich seit drei Jahren auf dem Weg der Besserung. Trotzdem weist noch nahezu jeder dritte Baum deutliche Schäden auf (31 Prozent). Im Vorjahr waren es noch 37 Prozent.
Eiche: Neben der Rotbuche bewegt sich der Zustand der Eiche (Waldflächenanteil von fünf Prozent in Sachsen) auch in diesem Jahr auf einem hohen Schadniveau. Nachdem im Jahr 2007 eine deutliche Zunahme von Schäden festzustellen war, verbesserte sich die Situation 2008 jedoch wieder. Der Anteil deutlich geschädigter Eichen sank von 42 auf 34 Prozent. Die Eiche demonstriert damit ihre gut ausgeprägte und rasche Regenerationsfähigkeit.
Am 21. November. 2010 um 11:39 Uhr
da steht nur müll drin
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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