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Motorsportfans aus zehn Ländern zieht es vom 26. und 28. Juni nach Dresden. Europas größte Amateur-Rallye Dresden-Breslau startet mit über 300 Teilnehmern zum dritten Mal in der Stadt. Rund 150 Autos, 50 Lastkraftwagen und 100 Motorräder gehen nach Angaben des Veranstalters auf die Strecke. Der Showstart wird am 28. Juni, 9.30 Uhr vor der Silhouette von Dresden auf der Augustusbrücke zelebriert. Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) übernahm die Schirmherrschaft. Dresden mache mit dieser ungewöhnlichen Sportart darauf aufmerksam, dass die Stadt nicht nur Hochkultur, sondern auch andere Interessen bedienen könne.
Ihr Camp schlagen die Motorsportler am 26. Juni an der Messe Dresden im Ostragehege auf, wo sie ihre Vorfreude auf die Rallye wieder mit einem interessierten Publikum teilen möchten. Das Treffen beginnt 13 Uhr mit der technischen Abnahme der Fahrzeuge in der Messehalle 2 und um 14 Uhr mit Führungen durch das Fahrerlager. Motorradakrobat Toni Roßberger sorgt am Abend für Nervenkitzel. Um 18 und 20 Uhr setzt der Inhaber des Weltrekords im Motorradweitsprung auf der Schlachthofbrücke zum Flug über Lastkraftwagen an. Roßberger war 1999 Wettkönig bei „Wetten dass“ geworden, als er von der Großen Olympiaskischanze in Garmisch-Partenkirchen sprang und eine Weite von 80 Metern erreichte. Um 20 Uhr steigt die erste Party.
Am 27. Juni, ab 11 Uhr laufen sich die Akteure beim Prolog-Rennen auf einem präparierten Parcours im Ostragehege warm. „Diesmal ist die Prologstrecke 7,5 Kilometer und damit dreimal so lang als im Vorjahr“, erklärt Veranstalter Henrik Strasser. Dies garantiere auch einer Vielzahl von Fans röhrender PS eine bessere Sicht, wenn sich Motorräder, Quads, Geländewagen und Lkw auf ihrer ersten Wertungsstrecke über Erdhügel und durch Wasserlöcher kämpfen. Wer die Prologstrecke selbst testen möchte, dem bietet sich nach Voranmeldung am 28. Juni zwischen 14 und 17 Uhr die Gelegenheit dazu. Oder man ersteigert einen Beifahrerplatz an der Seite von Profis und Prominenten für eine der neuen Charity-Fahrten am 28. Juni, ab 9 Uhr.
Bei der 15. Rallye Dresden-Breslau liegen rund 1600 Wertungskilometer in sechs Etappen vor den Fahrern. Sie wissen, es wird ein beschwerlicher Weg. Es geht über sandige oder matschige Passagen, durch Wassergräben und Hohlwege, über Mondlandschaften und steile Kuppen. „Wir nutzen in Polen Militärgelände und die sie verbindenden ehemaligen Panzerstraßen, die sogenannten Hannibal-Strecken“, erklärt Henrik Strasser. Nicht Tempo, sondern die Fahrkünste zählen und die Kunst, sich ohne Navigationssystem im Gelände zurechtzufinden.
„Das Ziel heißt Ankommen“, sagt der Dresdner Robert Leischner, der mit seinem Motorrad bereits zum siebten Mal an der Rallye teilnimmt. Für ihn ist die Fahrt durch den unwegsamen Osten ein Abenteuer. „Es ist eine besondere Art seinen Urlaub zu verbringen“, meint er. Denn die Rallye dauert eine Woche. Sie endet für die erfolgreichen Fahrer am 4. Juli in Breslau. „Doch höchstens 25 bis 30 Prozent erreichen das Ziel“, deutet Strasser auch ein großes Enttäuschungspotential der Tour an. „Wir mussten am vorletzten Tag wegen eines Getriebeschadens am Fahrzeug aufgeben“, erzählt Gerd Kastenmeier vom glücklosen Ende seiner Fahrt 2008. Trotzdem geht der Dresdner Koch und Inhaber der „Lindenschänke“, der zu den Initiatoren der Rallye gehört, auch 2009 wieder an den Start.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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