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Über 200 Millionen Menschen nutzten im vergangenen Jahr die Busse und Bahnen im Verkehrsverbund Oberelbe. Damit waren 0,2 Prozent mehr Fahrgäste auf den Strecken zwischen Riesa und Band-Schandau, Hoyerswerda und Altenberg unterwegs. Die Einnahmen des Verkehrsverbundes stiegen sogar um 3,9 Prozent auf über 121 Millionen Euro. Trotzdem erhöht der VVO zum 1. November wieder die Fahrpreise. Die Mehrheit in der Verbandsversammlung stimmte gestern einer Verteuerung von durchschnittlich 3,2 Prozent zu.
Der Dresdner Stadtrat hatte sich zwar gegen den alljährlichen Griff in den Geldbeutel der Fahrgäste ausgesprochen. Mit diesem Beschluss im Rücken enthielt sich Dresden in der Verbandsversammlung der Stimme. Doch alle Vertreter der Landkreise plädierten dafür. Damit sind die neuen Tarife beschlossen: Der Einzelfahrschein in Dresden kostet ab 1. November 2 Euro und damit 10 Cent mehr als bisher. Für die Abo-Monatskarte in der Tarifzone Dresden muss man 2 Euro mehr und so 42,50 Euro zahlen. Lediglich die 4er-Karte bleibt mit 7 Euro und die Tageskarten mit 4 Euro im Preis gleich, wobei sich die ermäßigte Tageskarte um 20 Cent verteuert.
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Der VVO begründet die Preisanhebung mit nach oben gekletterten Kosten. Die fürs Personal seien um 2,8 Prozent gestiegen, die für Kraftstoff und Strom um 9, 2 Prozent und die fürs Material in der Instandhaltung um 8 Prozent, zählt Burkhard Ehlen, Geschäftsführer des Zweckverbandes auf. Außerdem verwies er auf Einnahmeausfälle, weil seit 2007 elf Prozent weniger Schüler befördert werden und die Zuschüsse der Landkreise um 4 Prozent sanken. „Die Tariferhöhung ist unumgänglich. Nur so kann das derzeitige Angebot im Nahverkehr aufrecht erhalten werden“, erklärt der Geschäftsführer des Zweckverbandes.
Die neuen Tarife im Verkehrsverbund seien nicht überteuert, so Burkhard Ehlen, sondern lägen im Mittelfeld. In der Tat kostet die Einzelfahrt in Hamburg mit 2,75 Euro, in Düsseldorf mit 2,30 Euro und in Berlin mit 2,10 Euro mehr als in Dresden. Chemnitz und Erfurt bieten die gleiche Karte allerdings für 1,70 Euro an. In Leipzig legt man für die Einzelfahrt bereits 2 Euro hin. „Regelmäßige Tariferhöhungen gehören zum Geschäft wie regelmäßige Kostensteigerungen“, so der Chef des VVO. Den Vorwurf der Grünen, bei der Anschaffung von Bussen und Bahnen in den zurückliegenden Jahren nicht auf energiesparende Modelle gesetzt zu haben, wies er zurück.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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