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Noch ist Dresdens Altmarkt eine einzige Baustelle. Doch auf dem Platz im Herzen der Stadt wird in diesem Jahr der Striezelmarkt wieder stattfinden, nachdem Dresdens berühmter Weihnachtsmarkt 2007 zwangsweise umziehen musste. Das versprachen Baubürgermeister Herbert Feßenmayr (CDU) und Dieter Füsslein von der Sachsenbau GmbH und Co. KG. Das Unternehmen baut im Auftrag der Stadt eine Tiefgarage unter dem Altmarkt und gestaltet den Platz neu. Das dauert noch bis März 2009, doch für den Striezelmarkt werde die Fläche nutzbar sein. „Und Ende Oktober öffnet die Tiefgarage“, so Dieter Füßlein. Das heißt, die Dresdner und ihre Gäste können erstmals direkt unter dem Weihnachtsbaum am Altmarkt parken.
Die Decken der Tiefgarage sind längst gegossen und die neuen Bodenschichten des Altmarktes eingebracht. Für die Verteilung von Wasser und Energie für Veranstaltungen auf dem Platz sind sechs von 19 Unterflurverteilern eingebaut. Sie können, je nach Bedarf versenkt und aufgeklappt werden. Auch ein Drittel der Drainage liegt schon. Das Versorgungsnetz des Platzes ist damit zu etwa 80 Prozent fertig gestellt.
Paralell dazu begann die Pflasterung. Etwa 1 000 der insgesamt 13 000 Quadratmeter Kleinpflaster sind verlegt. Dabei setzen die Fachleute gebrauchte Pflastersteine aus Dresden ein, die das Straßen- und Tiefbauamt bereit stellen kann. Neue Granitplatten sind für die Gehwege rund um den Altmarkt vorgesehen. In den nächsten Wochen werde weiter emsig gepflastert. Neuralgischer Punkt ist die Erinnerungsstelle, wo nach der Bombardierung Dresdens im Februrar 1945 die Toten verbrannt worden waren. Der Aufwand an dieser Stelle sei hoch, weil das Brandpflaster an das Kleingranitpflaster angepasst werden muss.
Beleuchtet wird der Altmarkt am Abend von einem einzelnen, schräg stehenden Stahlmast, der 29 Meter lang ist . Ausgestattet mit 16 Strahlern, die vertikal und horizontal verstellt werden können, wird er für verschiedene Lichteffekte sorgen. Neun Meter hohe Einzelmasten werden dier Gehwege rund um den Platz ausleuchten. Die Beleuchtung wird in den nächsten Wochen installiert und für Restaurants werden gleich Schirmbodenhülsen in den Boden eingelassen. Es ist also an alles gedacht. Auch an Natursteinbänke, die zum Verweilen auf dem künftigen Altmarkt einladen.
In Sachsen Hochschulen schrieben sich zum Wintersemester 2008/2009 rund 20400 Studenten ein, rund 450 weniger als im Jahr zuvor. Doch das Wissenschaftsministerium geht davon aus, dass sich die vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Zahl durch die verlängerte Einschreibefrist noch erhöhen wird. 2007 begannen 20847 junge Menschen ein Studium, 2006 waren es lediglich 18600. Sachsen hält rund 20000 Studienanfängerplätze vor, um sie zu besetzen wirbt der Freistaat massiv in an den alten Bundesländern um Studenten. www.pack-dein-Studium.de
Das Stadionbauunternehmen HBM will 8,4 Millionen Euro mehr von der Stadt für den Stadionneubau haben. Doch die Forderungen wies Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) jetzt öffentlich zurück. Vor dem Stadtrat erklärte er auf Nachfrage der Grünen, dass mit HBM ein Festpreis in Höhe von 44,6 Millionen Euro vereinbart worden sei. Insofern werde die Stadt auch nicht mehr zahlen. Sollte HBM vor Gericht gehen, habe die Stadt gute Karten in der Hand das Verfahren zu gewinnen. Der Stadionbauer begründet seine Forderung u.a. mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und der Verzögerung bei der Vetragsunterzeichnung.
Am 22. November, zwischen 7 und 24 Uhr, wird die Bautzner Straße zwischen Waldschlößchenstraße und Fischhausstraße nur in landwärtiger Richtung befahrbar sein, teilt die Stadt mit. Der stadtwärtige Verkehr wird über Fischhausstraße, Heideparkstraße, Charlottenstraße und Radeberger Straße umgeleitet. Notwendig ist dies, um einen Abwassersammler auszubauen.
Am 24. November, 18 Uhr hält Swen Steinberg einen Vortrag zum Thema „Die letzte öffentliche Hinrichtung einer Frau. Zur Wahrnehmung von Grete Beier (1885–1908)“ im Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1. Der Eintritt ist kostenfrei. In seinem Vortrag setzt sich der wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent an der TU Dresden kritisch mit der Stellung der Frau im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert am Beispiel von Grete Beier auseinander.
Dresden ist bereits als Austragungsort für die Frauen-Fußball-WM 2011 gesetzt. Jetzt gab das DFB-Präsidium die Spielorte für die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen bekannt. Die U 20-Frauen-WM wird in vier deutschen Städten stattfinden, darunter Augsburg, Bielefeld und Bochum. Dresden ist mit dabei. Die FIFA hatte beschlossen, künftig im Vorjahr einer Frauenfußball-WM im gleichen Land eine Endrunde der jungen Fußballerinnen zu veranstalten. Im Männerfußball wird dieses Modell seit 2001 mit dem einer WM-Endrunde vorgeschalteten Confed-Cup praktiziert. Die U20-Weltmeisterschaft stellt für die Austragungsorte einen Testlauf für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr dar. Auch für Dresden und das 2009 fertig gestellte Stadion wird die Durchführung der Weltmeisterschaft der Juniorinnen eine Generalprobe für 2011 sein.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat für Dezember 2008 und das Jahr 2009 noch freie Praktikumsplätze im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Praktika richten sich an Studierende und sind für mindestens vier Wochen, höchstens zwei Monate angelegt. Im Verlauf des Praktikums werden die Studierenden von der Recherche über das Erstellen von Pressemeldungen bis hin zur Projektvorbereitung und -begleitung die Arbeit in der Pressestelle des SMWK kennenlernen. Aussagefähige Bewerbungen sind zu senden an: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Postfach 10 09 20, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 01079 Dresden oder per Mail an presse@smwk.sachsen.de
Vor 50 Jahren, im September 1958, wurde die DDR-Fluggesellschaft Interflug gegründet. Aus diesem Anlass ist das neue Buch „Weg und Absturz der INTERFLUG – Die Geschichte des Unternehmens“ erschienen. Der Autor Karl-Dieter Seifert stellt es am Montag, dem 24. November, im Flughafen Dresden Terminal vor. Die Präsentation beginnt um 18 Uhr im Konferenz-Center. Im Anschluss steht er allen Gästen bei einer Gesprächs- und Signierrunde Rede und Antwort. Der Eintritt kostet inklusive Begrüßungssekt und kleinem Imbiss 8 Euro.
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