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Stadt soll ihr „Wiener Loch“ begrünen

11. December. 2009
11.December 2009
Eine Begrünungsvariante: Entwurf des Landschaftsarchitekten Till Rehwaldt für eine künstliche Hügellandschaft in der halbverfüllten Baugrube am Wiener Platz. Blick von der neuen Allee in den tiefer liegenden Prager Park.

Prager Park ins Wiener Loch Foto: Rehwaldt

Im Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler klafft es bereits als Beispiel der Geldverschwendung: Dresdens „Wiener Loch“ am Wiener Platz. 151 Millionen Euro kostete die Erschließung dieser riesigen Baugrube vor dem Hauptbahnhof, aus der mal ein großes Kaufhaus und später die neue Operette herauswachsen sollten. Seit 1996 wendet die Stadt monatlich 35000 Euro auf, um den Krater vor eindringendem Grundwasser zu sichern. Jetzt denkt die Stadt über eine Begrünung der Investruine nach. Zumindest soll die Rathausspitze bis Februar 2010 Varianten für eine Nutzung vorlegen. Das beschloss gestern der Stadtrat.

 Die SPD-Fraktion hatte das Thema mit einem Antrag auf die Tagesordnung gesetzt. „Das Baufeld ist ein Schandfleck “, so SPD-Stadtrat Axel Bergmann. Er forderte im Namen der Einzelhändler um den Wiener  Platz eine rasche Entscheidung. Eine Verfüllung und Begrünung unter Erhalt der Baugrube wäre eine Lösung. Der „Prager Park“ war ja schon mal im Gespräch.  Die Errichtung einer Tiefgarage mit grünem Dach wäre eine andere Variante, um das „Wiener Loch“ zu schließen.

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Zwei bis vier Millionen Euro würde es kosten, um es zuzuschütten. „Das ist eine Menge Geld“, gab FDP-Fraktionschef Holge Zastrow zu bedenken. Insofern plädierte er, auch weiterhin über andere Lösung für die teuerste Baugrube Deutschlands nachzudenken, beispielsweise könnte die Stadt ihr Technisches Rathaus oder ein anderes öffentliches Gebäude am Wiener Platz errichten oder Investoren ermöglichen,  ein einstöckiges Gebäude mit Tiefgarage zu errichten.

„Tiefgaragen haben wir in Dresden genug, es bringt nichts, länger auf einen Investor zu warten“, sprach sich Grünen-Stadtrat Thomas Löser für eine schnelle Begrünung des „Wiener Lochs“ aus. Auch die Linken wollen es lieber heute als morgen verfüllen. „Die Stadt prüft seit Jahren, irgendwann muss man Pläne, die nicht aufgehen, in die Schublade legen“, so Kris Kaufmann von den Linken.

 

 

(Hd.)

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Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Internetportal zur kulturellen Bildung

Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de

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