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In Dresden entwickelt und in Las Vegas vorgestellt: Der lang erwartete E-Reader „Que“ von Plastic Logic hatte gestern seinen großen Auftritt bei der Elektronik-Konferenz CES in den USA. „Hochwertig, aber teuer“, so die ersten Kommentare. Das britische Unternehmen will sein Lesegerät im A4-Format für bereits digital erfasste Dokumente Bücher, Zeitungen oder die Inhalte ganzer Aktenordner für 649 Dollar (452 Euro) an den Mann bringen. Ab Mitte April soll das Gerät auf dem amerikanischen Markt ausgeliefert werden. Wann das Gerät in Deutschland erhältlich sein wird, ist noch unklar.
Das Herzstück der elektronischen Lesefibel ist ein Display aus dünnem Kunststoff, für dessen Serienfertigung Plastic Logic im September 2008 in Dresden ein Werk eröffnete. Der E-Reader ist 21,6 mal 28 Zentimeter groß und nur 8,5 Millimeter dick und damit eines der größten und flachsten Geräte auf dem Markt. Das 4-GB-Modell des „Que" soll 649 Dollar (452 Euro) kosten, die 8-GB-Ausgabe 799 Dollar (556 Euro). Der Hauptkonkurrent, der E-Reader von Amazon, ist dagegen schon für 489 Dollar (340 Euro) zu haben.
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Bei den Formaten setzt Plastik Logic auf Offenheit. So werden die Formate PDF, GIF, RTF, Visio, JPEG, PNG, HTML, BMP, eReader-DRM von Adobe und ePub unterstützt. Auch Microsoft-Office-Dateien sollen angezeigt werden können. Allerdings alles nur in Schwarz-Weiß. Mehrfarbige Darstellungen leistet der Reader nicht. Das könnte ein Wettbewerbsnachteil sein.
Firmenchef Richard Archuleta ist von den Vorzügen des E-Readers überzeugt: „Man braucht nicht mehr ganze Bücher oder Akten mit sich herum tragen, sondern kann ihren digital gespeicherten Inhalt auf das Gerät laden, Texte lesen und bearbeiten“. Um Korrekturen oder Randnotizen einzufügen, erscheint eine Tastatur auf dem Display, das mit einer „sehr hohen Auflösung und Tageslichttauglichkeit“ besten Lesekomfort biete. Manager und Anwalte könnten die ersten Nutzer sein. Doch das ehrgeizige Ziel von Plastic Logic besteht darin, das Lesegerät wie ein Handy zum Massenprodukt zu machen, in dem man sich beispielsweise frühmorgens ganze Zeitungen auf das Gerät lädt, um sie wie gewohnt am Frühstückstisch zu lesen.
Rund 100 Millionen Euro investierte Plastic Logic in das Dresdner Werk für die Serienproduktion des Displays so dünn wie Papier auf einem flexiblen Kunststoffträger. Die Technologie wurde von Wissenschaftlern der Universität Cambridge entwickelt. Nach acht Jahren Forschung gründeten sie im Jahr 2000 das internationale Unternehmen Plastic Logic mit 200 Millionen US-Dollar Risikokapital u.a. von Oak Investment Partners, Tudor Investment Corporation und Amadeus Capital Partners. Geschäftsleitung, Fertigungstechnik, Verkauf und Marketing von Plastic Logic haben ihren Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien. Forschung und Entwicklung werden nach wie vor im englischen Cambridge betrieben.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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