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Wirtschaft

Plastic Logic stellt seinen E-Reader vor

08. Januar. 2010
08.Januar 2010
QUE der neue eReader von Plastic Logic

QUE der neue eReader von Plastic Logic

In Dresden entwickelt und in Las Vegas vorgestellt: Der lang erwartete E-Reader „Que“ von Plastic Logic hatte gestern seinen großen Auftritt bei der Elektronik-Konferenz CES in den USA. „Hochwertig, aber teuer“, so die ersten Kommentare. Das britische Unternehmen will sein Lesegerät im A4-Format für bereits digital erfasste Dokumente ­ Bücher, Zeitungen oder die Inhalte ganzer Aktenordner für 649 Dollar (452 Euro) an den Mann bringen. Ab Mitte April soll das Gerät auf dem amerikanischen Markt ausgeliefert werden. Wann das Gerät in Deutschland erhältlich sein wird, ist noch unklar.

Das Herzstück der elektronischen Lesefibel ist ein Display aus dünnem Kunststoff, für dessen Serienfertigung Plastic Logic im September 2008 in Dresden ein Werk eröffnete. Der E-Reader ist 21,6 mal 28 Zentimeter groß und nur 8,5 Millimeter dick und damit eines der größten und flachsten Geräte auf dem Markt. Das 4-GB-Modell des „Que" soll 649 Dollar (452 Euro) kosten, die 8-GB-Ausgabe 799 Dollar (556 Euro). Der Hauptkonkurrent, der E-Reader von Amazon, ist dagegen schon für 489 Dollar (340 Euro) zu haben.

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Bei den Formaten setzt Plastik Logic auf Offenheit. So werden die Formate PDF, GIF, RTF, Visio, JPEG, PNG, HTML, BMP, eReader-DRM von Adobe und ePub unterstützt. Auch Microsoft-Office-Dateien sollen angezeigt werden können. Allerdings alles nur in Schwarz-Weiß. Mehrfarbige Darstellungen leistet der Reader nicht. Das könnte ein Wettbewerbsnachteil sein.

Firmenchef Richard Archuleta ist von den Vorzügen des E-Readers überzeugt: „Man braucht nicht mehr ganze Bücher oder Akten mit sich herum tragen, sondern kann ihren digital gespeicherten Inhalt auf das Gerät laden, Texte lesen und bearbeiten“. Um Korrekturen oder Randnotizen einzufügen, erscheint eine Tastatur auf dem Display, das mit einer „sehr hohen Auflösung und Tageslichttauglichkeit“ besten Lesekomfort biete. Manager und Anwalte könnten die ersten Nutzer sein. Doch das ehrgeizige Ziel von Plastic Logic besteht darin, das Lesegerät wie ein Handy zum Massenprodukt zu machen, in dem man sich beispielsweise frühmorgens ganze Zeitungen auf das Gerät lädt, um sie wie gewohnt am Frühstückstisch zu lesen.

Rund 100 Millionen Euro investierte Plastic Logic in das Dresdner Werk für die Serienproduktion  des Displays so dünn wie Papier auf einem flexiblen Kunststoffträger.  Die Technologie wurde von Wissenschaftlern der Universität Cambridge entwickelt.  Nach acht Jahren Forschung gründeten sie im Jahr 2000 das internationale Unternehmen Plastic Logic mit 200 Millionen US-Dollar Risikokapital u.a. von Oak Investment Partners, Tudor Investment Corporation und Amadeus Capital Partners. Geschäftsleitung, Fertigungstechnik, Verkauf und Marketing von Plastic Logic haben ihren Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien. Forschung und Entwicklung werden nach wie vor im englischen Cambridge betrieben. 

(Oliver Kern)

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Arbeiten aus der Grafikwerkstatt Dresden

Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der  „Galerie  2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch  wenn  die  Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost,   Christiane   Just,   Maja   Nagel,  Gudrun  Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit  1958  werden  in  der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner  Künstler  angeboten. Geöffnet  ist  die  „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Ab Dezember nonstop von Dresden nach Basel

Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com

Jetzt dreimal pro Woche nonstop Dresden – Moskau

Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit.  Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.

Tiere und Pflanzen des Jahres auf Postkarten

Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.).  Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen:  publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de

Französisches Abi jetzt auch in Sachsen

Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten.  Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.

Neue Tempo-30-Zone in Dresden-Neustadt

In  Dresden-Neustadt  entsteht  eine neue Tempo-30-Zone westlich  der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis  zu  den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung   soll  den  Durchgangsverkehr  fernhalten und die Verkehrssicherheit   für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg  zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr  frei  und  schafft  damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker  Straße.  Das  Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.

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