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Flughafen nochmals mit Rekordergebnis

19. December. 2008
19.December 2008
Im September 2008 jährte sich die Grundsteinlegung für den „neuen“ Dresdner Flughafen zum zehnten Mal.

Der Flughafen Dresden Foto: PR/Weimert

Noch hat die Finanz- und Wirtschaftskrise den Dresdner Flughafen nicht erreicht. Der Airport erwartet 2008 wieder rund 1,85 Millionen Passagiere. „Wir rechnen mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent und damit einem neuen Bestwert“, sagte Geschäftsführer Michael Hupe gestern auf der Jahresabschluss-Pressekonferenz. Dabei hatte der Flughafen die Einstellung der Nonstopverbindung nach London zu verkraften. British Airways zog sich Ende Oktober aus Dresden zurück. Der Verlust wurde durch zusätzliche Flüge zu den Drehkreuzen Düsseldorf, München und Köln/Bonn ausgeglichen. 12 Airlines steuern den Dresdner Flughafen an und bringen ihre Gäste zu 41 Zielen in 12 Ländern Europas, Nordafrikas und Vorderasiens.

„Durch die Anbindung an die großen Drehkreuze Düsseldorf, Frankfurt, München, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart und Nürnberg ist Dresden sehr gut an den weltweiten Luftverkehr angebunden“, betonte Michael Hupe. Von den 250 Starts pro Woche im Winterflugplan entfallen 197 Starts zu acht innerdeutschen Flughäfen. Damit bestünden mit Umsteigezeiten zwischen 25 und 45 Minuten weiterhin sehr gute Anschlüsse zu Zielen auf allen Kontinenten. Die europäischen Großstädte wie London, Rom, Paris oder Moskau seien beispielsweise über Düsseldorf zu erreichen. 55 Prozent der Passagiere fliegen von Dresden aus ins Ausland.

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Vor diesem Hintergrund tritt der Flughafen seit September selbstbewusst mit der WortmarkeDresden International auf. Ganz schön hochgestapelt meinen die einen, die anderen wie Geschäftsführer Hupe sind überzeugt: „Damit trägt der Flughafen zur weltweiten touristischen Vermarktung des Landes Sachsen und seiner Hauptstadt Dresden bei.“ Ob der Name oder einfach die bessere Verkehrsanbindung durch die neue A 17 die tschechischen Nachbarn beeindruckt, müsste noch erfragt werden. Jedenfalls beobachtet der Dresdner Flughafen eine steigende Zahl von Fluggästen aus Nordböhmen und Niederschlesien. Die potentiellen Passagiere in Tschechien und Polen werden seit diesem Jahr mit den Internetseiten letiste-drazdany.cz und lotnisko-drezno.pl direkt angesprochen. Dies vor allem, zeigt wohl Wirkung.

Im September jährte sich die Grundsteinlegung für den „neuen“ Dresdner Flughafen zum zehnten Mal. Seitdem hat die Flughafen Dresden GmbH fast 275 Millionen Euro in den Aus- und Umbau ihrer Infrastruktur investiert. „2008 werden wir voraussichtlich einen Umsatz von 40 Millionen Euro erwirtschaften und damit ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr erreichen“, sagte Geschäftsführer Hupe. Zwei Drittel des Gesamtumsatzes stammen aus dem Flugbetrieb, ein Drittel aus der Vermietung und Verpachtung. Und das Terminal habe sich inzwischen als Veranstaltungsort einen Namen gemacht. Auch 2009 wird es wieder eine Große Flughafennacht (7. März), ein Dixieland-Konzert (15. Mai) und den Nachbarschaftstag (7. Juni) geben. Ausgebucht waren in diesem Jahr alle Führungen zur Dresdner Flugzeuglegende „152“, deren Roll-out und Erstflug sich am 30. April bzw. 4. Dezember 2008 zum 50. Mal jährten.

Für 2009 dämpfte Michael Hupe jedoch die Erwartungen an das Flugangebot. „Wir versuchen es zu halten“, betonte er. Das neue Jahr werde kein leichtes werden. „Dafür können wir bestimmt 2010 wieder durchstarten.“ Für 2011 kündigte der Flughafenchef den Bau eines neuen Parkhauses auf der gegenüberliegenden Seite an. Neue Check-in-Automaten und ein neues Internetprogramm zur Anzeige der Umsteigeverbindungen auf dresden-airport.de gehen schon im Februar 2009 in Betrieb.

(Brigitte Holland)

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Neue Direktfluglinie Dresden – Hamburg

Hamburg und Dresden  rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg  ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de

Heiraten im Kulturrathaus

Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55.  www.dresden.de/heiraten

Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

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