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„Beeindruckend und informativ“ lautete das Fazit der zahlreichen Besucher der ersten Tage der Ingenieurbaukunst am Samstag in Dresden. Die Ingenieurkammer Sachsen hatte dafür ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, um die Dresdner hinter die Fassaden interessanter Bauwerke und unter die Erde schauen zu lassen. Unter dem Motto „Sachsen . Land der Ingenieure im Blickfeld der Öffentlichkeit“ konnten u. a. die Tiefgarage unter dem Altmarkt, die Stabwerkskuppel über dem Kleinen Schlosshof, der „Wilsdruffer Kubus“, das Evangelische Kreuzgymnasium und die Schrägseilbrücke über die Elbe in Niederwartha besichtigt werden.
„Die Tage der Ingenieurbaukunst sollen das Erlebnis „Bauwerk“ mit Informationen zur Umsetzung stadtplanerischer Konzepte verbinden. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen den Ingenieuren, interessierten Bürgern und jungen Leuten als potentiellem Ingenieurnachwuchs. Die Zukunftsthemen, wie nachhaltiges, energieeffizientes und wirtschaftliches Planen und Bauen sind Ingenieurthemen. Auch das wollen wir deutlich machen“, erläuterte Geschäftsführer Dr.-Ing. Andreas Klengel das Ziel der Veranstaltung.
Im Kleinen Schlosshof konnten die Besucher den Bau der Stabwerkskuppel besichtigen und sehen, wie Ingenieure den Architektenentwurf statisch und bauphysikalisch umsetzen. Besonders beeindruckend war der Blick aus nächster Nähe auf die Montage des innovativen Membran-System. Dabei wird Luft zwischen zwei Folien geblasen, die die durchsichtige Kuppel bilden. Glas wäre für diese Konstruktion zu schwer gewesen. Erläutert wurde ebenfalls die komplizierte Montagetechnik des Kuppeltragwerkes, die überaus exakt durchgeführt werden muss.
Die Tiefgarage unter dem Altmarkt überzeugte auch durch Zahlen. Hier wurden ca. 3.000 Tonnen Stahl und ca. 22.000 m³ Beton verbaut. Allein für die Decke mussten an einem Tag 100 Betonfahrzeuge mitten in der Innenstadt koordiniert werden. Aber nicht nur das war eine logistische Leistung. Auch die Medienkoordinierung war eine besondere Herausforderung. Denn Strom, Gas und Wasser durften während des Umbaus nicht ausfallen. Nach der Fertigstellung erwartet die Besucher des Altmarktes ein einladender Marktplatz ohne die tückischen Stolperfallen der letzten Jahre.
Mit dem „Wilsdruffer Kubus“ erhält das Gesicht des Postplatzes städtebaulich eine weitere Facette. Mit Arkaden und großzügigen Durchgängen werden neue Wege in der Stadt eröffnet. Im Mittelpunkt stand zudem der besonders hohe Standard in der technischen Ausrüstung des Gebäudes. Um Störungen bei Hochwasser zu vermeiden, wurde beispielsweise die gesamte Gebäudetechnik auf das Dach verlegt.
„Wir freuen uns sehr, dass trotz des parallel stattfindenden bundesweiten Tags der Architektur die Tage der Ingenieurbaukunst so großen Anklang in der Öffentlichkeit gefunden haben. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die engagierten Mitglieder, ihre Auftraggeber und Partner,“ sagte Geschäftsführer Klengel.
In Sachsen Hochschulen schrieben sich zum Wintersemester 2008/2009 rund 20400 Studenten ein, rund 450 weniger als im Jahr zuvor. Doch das Wissenschaftsministerium geht davon aus, dass sich die vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Zahl durch die verlängerte Einschreibefrist noch erhöhen wird. 2007 begannen 20847 junge Menschen ein Studium, 2006 waren es lediglich 18600. Sachsen hält rund 20000 Studienanfängerplätze vor, um sie zu besetzen wirbt der Freistaat massiv in an den alten Bundesländern um Studenten. www.pack-dein-Studium.de
Das Stadionbauunternehmen HBM will 8,4 Millionen Euro mehr von der Stadt für den Stadionneubau haben. Doch die Forderungen wies Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) jetzt öffentlich zurück. Vor dem Stadtrat erklärte er auf Nachfrage der Grünen, dass mit HBM ein Festpreis in Höhe von 44,6 Millionen Euro vereinbart worden sei. Insofern werde die Stadt auch nicht mehr zahlen. Sollte HBM vor Gericht gehen, habe die Stadt gute Karten in der Hand das Verfahren zu gewinnen. Der Stadionbauer begründet seine Forderung u.a. mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und der Verzögerung bei der Vetragsunterzeichnung.
Am 22. November, zwischen 7 und 24 Uhr, wird die Bautzner Straße zwischen Waldschlößchenstraße und Fischhausstraße nur in landwärtiger Richtung befahrbar sein, teilt die Stadt mit. Der stadtwärtige Verkehr wird über Fischhausstraße, Heideparkstraße, Charlottenstraße und Radeberger Straße umgeleitet. Notwendig ist dies, um einen Abwassersammler auszubauen.
Am 24. November, 18 Uhr hält Swen Steinberg einen Vortrag zum Thema „Die letzte öffentliche Hinrichtung einer Frau. Zur Wahrnehmung von Grete Beier (1885–1908)“ im Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1. Der Eintritt ist kostenfrei. In seinem Vortrag setzt sich der wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent an der TU Dresden kritisch mit der Stellung der Frau im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert am Beispiel von Grete Beier auseinander.
Dresden ist bereits als Austragungsort für die Frauen-Fußball-WM 2011 gesetzt. Jetzt gab das DFB-Präsidium die Spielorte für die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen bekannt. Die U 20-Frauen-WM wird in vier deutschen Städten stattfinden, darunter Augsburg, Bielefeld und Bochum. Dresden ist mit dabei. Die FIFA hatte beschlossen, künftig im Vorjahr einer Frauenfußball-WM im gleichen Land eine Endrunde der jungen Fußballerinnen zu veranstalten. Im Männerfußball wird dieses Modell seit 2001 mit dem einer WM-Endrunde vorgeschalteten Confed-Cup praktiziert. Die U20-Weltmeisterschaft stellt für die Austragungsorte einen Testlauf für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr dar. Auch für Dresden und das 2009 fertig gestellte Stadion wird die Durchführung der Weltmeisterschaft der Juniorinnen eine Generalprobe für 2011 sein.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat für Dezember 2008 und das Jahr 2009 noch freie Praktikumsplätze im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Praktika richten sich an Studierende und sind für mindestens vier Wochen, höchstens zwei Monate angelegt. Im Verlauf des Praktikums werden die Studierenden von der Recherche über das Erstellen von Pressemeldungen bis hin zur Projektvorbereitung und -begleitung die Arbeit in der Pressestelle des SMWK kennenlernen. Aussagefähige Bewerbungen sind zu senden an: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Postfach 10 09 20, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 01079 Dresden oder per Mail an presse@smwk.sachsen.de
Vor 50 Jahren, im September 1958, wurde die DDR-Fluggesellschaft Interflug gegründet. Aus diesem Anlass ist das neue Buch „Weg und Absturz der INTERFLUG – Die Geschichte des Unternehmens“ erschienen. Der Autor Karl-Dieter Seifert stellt es am Montag, dem 24. November, im Flughafen Dresden Terminal vor. Die Präsentation beginnt um 18 Uhr im Konferenz-Center. Im Anschluss steht er allen Gästen bei einer Gesprächs- und Signierrunde Rede und Antwort. Der Eintritt kostet inklusive Begrüßungssekt und kleinem Imbiss 8 Euro.
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