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Außen ganz in Schwarz und Silber, innen dominiert das Material in den gleichen kühlen Farben. Dresdens neuer Konsumtempel an der Prager Straße ist ein durch und durch moderner Bau. Trotzdem verbeugte sich der Architekt Peter Kulka hier und da vor der Vergangenheit. Die neuen silbernen Waben außen halten die Erinnerung an das Warenhaus aus DDR-Zeiten an gleicher Stelle wach. Und innen spielt der Dresdner Architekt sogar mit dem Barock. Ein Ornament aus dem Schloss kehrt in abstrahierter Form auf Metallwandpaneelen wieder. So was kommt bei den Dresdnern, die gern in der Vergangenheit leben, gut an. Am 17. September öffnet die Centrum Galerie nach drei Jahren Planungs- und Bauzeit.
Mit einer vermieteten Fläche von 62000 Quadratmetern ist das Einkaufszentrum nach dem „Alexa“ in Berlin (80000 Quadratmeter) das größte innerstädtische in den neuen Bundesländern. Jörn Kreuzahler, Senior Projektmanager bei der Multi Development GmbH, hat den Vergleich. Das 1982 in den Niederlanden gegründete Immobilienunternehmen, das nach eigenen Angaben inzwischen zu den größten in Europa gehört, hatte vor vier Jahren Karstadt das Grundstück abgekauft und das Projekt entwickelt. „Multi Development baut seine Einkaufszentren ausschließlich in den Innenstädten“, so Jörn Kreuzahler. Die Investition in Dresden habe 290 Millionen Euro gekostet.
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Auch die Centrum Galerie werde den Einzelhandel im Dresdner Stadtzentrum stärken, ist Kreuzahler überzeugt. Ob sie das wirklich tut, bleibt abzuwarten. Durch den Umzug von Peek & Cloppenburg in die Centrum Galerie steht jedenfalls auf der Ostseite der Prager Straße schon mal ein großes Geschäftshaus leer. Auch Karstadt Sport verließ sein bisheriges Domizil schräg gegen über dem Hauptbahnhof und mietete sich im Erdgeschoss des neuen Einkaufskomplexes ein.
Er besteht aus zwei Häusern, deren Fassaden die Prager Straße an der Westseite wieder fassen. Durch die Zweiteilung feiert die alte Trompeterstraße als überdachte Passage ihre Auferstehung. Im dortigen Anbau bietet Peek & Cloppenburg jetzt auf 10000 Quadratmetern über drei Etagen Bekleidung für Damen, Herren und Kinder an. Das Gros der kleinen Läden gruppiert sich um die innere, glasgedeckte Halle von der Dimension eines Kirchenschiffs. Sie reicht über vier Stockwerke. Die Geschäfte auf den Galerieebenen sind mit Rolltreppen und Verbindungsstegen zu erreichen. Die ganz auf die Funktion ausgerichtete Struktur gibt der Halle ihr Gesicht. Auf jeden Fall bilden die Ornamente hoch oben in den Wandpaneelen den Blickfang. Der Tabubruch, Dekor und Moderne mal zu vereinen, ist geglückt.
120 Geschäfte, 18 gastronomische Einrichtungen und sechs Dienstleister verteilen sich bisher über vier Etagen in der Centrum Galerie. „90 Prozent der Gesamtfläche ist vermietet“, zeigt sich Manager Sladjan Marinkovic mit der Auslastung sehr zufrieden. Und er stellt klar, dass die Centrum Galerie nicht nur durch Umzüge hinlänglich bekannter Geschäfte lebt, sondern auch durch völlig neue punkten will. The Sting, der niederländische Spezialist für junge Mode, eröffnet mit seinem Laden in der Dresdner Centrum Galerie den ersten in den neuen Bundesländern. Und für die britische Modefiliale Next, die am 1. Oktober in Dresden startet, wird es der erste Shop in Deutschland sein.
Eröffnung Centrum Galerie, am 17. September, Zeremonie ab 9.30 Uhr, 10 Uhr gehen die Türen auf, am 18. und 19. September ab 9.30 Uhr und wie am 17. September bis 22 Uhr geöffnet, nach den Eröffnungstagen bis 20 Uhr. Media Mark in der Centrum Galerie öffnet bereits um 6 Uhr.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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