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Dresden steht vor der größten Veränderung seines Busnetzes. Da werden Fahrtwege aufgegeben und gleichzeitig neue erschlossen. Buslinien werden zusammengelegt. Die Fahrgäste müssen sich neue Nummern merken. Mit dem Fahrplanwechsel am 28. November stellen die Dresdner Verkehrsbetriebe ihr Busnetz um. „Es geht bei der Umstrukturierung nicht um Einsparung, sondern um eine Optimierung des Angebotes“, sagt Marketingleiter Jan Bleis. Durch den Bau neuer Wohn-, Schul-, Industrie- und Gewerbegebiete hätten sich die Verkehrsbeziehungen geändert.
Für die meisten Fahrgäste bringe die Umstellung Vorteile. Direktere Verbindungen zwischen den Stadtteilen werden geschaffen. So stellt beispielsweise die neue Buslinie 70 ab Gombitz eine schnelle Verbindung zwischen Trachau/Pieschen und Klotzsche mit seinem Industriegebiet Nord her. Der Bau von 21 neuen Haltestellen sorgt für kürzere Wege zum nächsten Bus. Allein neun Haltestellen liegen auf der Strecke der neuen Buslinie 85, die eine komplett neue Verbindung zwischen Löbtau und Striesen schafft. Mit der Führung über die Nöthnitzer Straße befördert die „85“ Studenten und Wissenschaftler in das südliche TU-Gelände und in die dort angesiedelten Forschungseinrichtungen.
Das Rückgrat des Systems sind die neuen 60er Linien, die wie die Straßenbahn wochentags von 6 bis 18 Uhr auf Stammabschnitten im 10-Minuten-Takt fahren. Die Mutter diese Pools ist die Buslinie 61 von Löbtau ins Schönfelder Hochland. Sie bleibt wie sie ist. Auch an der Streckenführung der Buslinie 82 von Dölzschen nach Johannstadt ändert sich nichts, allerdings erhält sie die Nummer 62. Durch Austausch der Anfangszahl wird aus der Buslinie 83 die 63, aus der 85 die 65 und aus der 72/76 die 66. Nur bei der 91, die zur 64 wird, ging das Prinzip nicht mehr auf.
Durch die frei werdenden Nummern konnten die übrigen räumlich zugeordnet werden. So fahren die 70er-Busslinien im Bereich Mitte-Nord, die 80er Linien im Dresdner Osten und die 90er Linien im Westen der Stadt. Ab 24. Oktober verschicken die Dresdner Verkehrsbetriebe Basisinformationen an 100000 Haushalte in den von der Umstellung besonders betroffenen Stadtteilen. Ab 2. November gibt es Flyer für alle Buslinien und ab 16. November lässt sich via Internet der Fahrplan abrufen.
Das Dresdner Busnetz wird mit der Reform nicht nur umstrukturiert, sondern es wächst um 30 Kilometer auf 278 Kilometer. „Wir gehen davon aus, 1,7 Millionen zusätzliche Fahrgäste zu gewinnen“, sagt der Marketing-Chef. Doch bereits jetzt steht fest, die Dresdnerinnen und Dresdner in den eingemeindeten Ortschaften profitieren kaum oder gar nicht von der Umstellung. Im Schönfelder Hochland tut sich nichts. „Dort fahren andere Busunternehmen, deren Konzession noch weiter gilt“, verweist der Marketing-Chef auf Hürden, die offensichtlich nicht zu überspringen waren.
Ende Oktober schalten die Dresdner Verkehrsbetriebe eine Hotline zum neuen Busnetz: (0351) 8572010.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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