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Die Dresdner Messe will mit Großkongressen wachsen, wofür in den nächsten Monaten ein neues Tagungszentrum in Ergänzung zu den Hallen entsteht. Trotz Wintereinbruch erfolgte jetzt der Baustart. Das Architekturbüro Knerer & Lang entwarf ein Tagungszentrum, das sich südlich der bestehenden Messehallen in Etappen errichten lässt. Schnittstelle ist ein langgezogenes Foyer, das eine Verbindung zwischen den Hallen 3 und 2 und den Tagungsräumen in einem Neubau und im alten „Röschenhof“ - der einstigen Viehhandelsbörse im ehemaligen Schlachthof - herstellt. Das stattliche Gebäude, wo die Viehhändler einst feilschten, steht schon mal als Namenspate fest. Das neue Tagungszentrum wird „Börse Dresden“ heißen.
„Der erste Teil des Tagungszentrums, das neue Foyer und der Neubau mit zwei Sälen für jeweils 300 Personen, muss im September 2009 fertig sein.“, erklärt Messechef Ulrich Finger. Denn da habe man schon den ersten großen Kongress im Haus. Die Deutsche Gesellschaft für Urologie tage in der Messe Dresden. Vom 6. bis 8. Oktober folge dann die Semicon, Europas größte Halbleitermesse. „Bis 2013 haben wir bereits 16 Kongresse, Konferenzen und Jahrestagungen gebunden“, betont der Messechef. In einem zweiten Bauabschnitt soll auch der unter Denkmalschutz stehende „Röschenhof“ für Tagungszwecke umfunktioniert werden. Er bietet zwei Säle mit 200 und 180 Plätzen sowie mehrere Seminarräume. Stadt und Messe investieren zusammen 9,1 Millionen Euro in das Tagungszentrum.
Die Messe Dresden will sich das Geschäft mit den großen Kongressen, die 5000 bis 10000 Teilnehmer haben, nicht länger entgehen lassen. Untersuchungen zeigen, dass ein Kongressteilnehmer in Deutschland durchschnittlich 239 Euro ausgibt. Darin enthalten sind die Aufwendungen für Übernachtung, Gastronomie, Dienstleistungen und Kultur. „Bei drei bis fünf Großkongressen im Jahr kommen 10000 bis 20000 zusätzliche Teilnehmer nach Dresden“, meint Ulrich Finger. Da ein Kongress im Durchschnitt drei Tage dauere, „ergäbe sich durch die Erweiterung der Messe für die ganze Stadt ein Umsatz zwischen 7 bis 14 Millionen Euro.“
Messebesucher brauchen aufgrund der Baumaßnahmen in den kommenden Monaten nicht mit Einschränkungen rechnen. Die nächsten Publikumsmessen im Ostragehege sind: die Baufachmesse HAUS vom 26.Februar. bis 1. März., auto mobil mit Dresdner Kulinaria & Vinum vom 6. bis 8. März, die Gesundheits- und Wohlfühlmesse aktiv+vital vom 13. bis 15. März. sowie die Verkaufs- und Erlebnismesse Dresdner Ostern vom 26. bis 29. März.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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