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Dresden und Moskau rücken wieder enger zusammen. „Die russische Fluggesellschaft Aeroflot eröffnet am 3. Juli die bereits angekündigte Flugverbindung zwischen den beiden Städten“, so Michael Hupe, Geschäftsführer des Dresdner Flughafens. Zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, werde ein moderner Airbus vom Typ A 319 mit 116 Sitzplätzen auf der Strecke eingesetzt. Die Flugzeit nonstop beträgt 2 Stunden 40 Minuten und verkürzt sich damit zu der bisher schnellsten Flugverbindung von Dresden nach Moskau über Frankfurt um die Hälfte.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hatte bei seinem Besuch im April in Moskau Russlands Staatschef Wladimir Putin um die Wiederaufnahme des Flugbetriebs gebeten. Aeroflot reagierte schnell und steuert nach 16 Jahren Unterbrechung wieder die sächsische Landeshauptstadt an. Die Maschine startet ab 3. Juli, 16.30 Uhr Ortszeit in Moskau auf dem Flughafen Scheremetjewo und landet um 17.10 Uhr in Dresden. Zum Rückflug hebt sie um 18.10 Uhr in Dresden ab.
„Die Flugverbindung nach Moskau wird die bereits bestehenden vielfältigen wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Sachsen weiter vertiefen. Sie bietet eine hervorragende Basis für Geschäftsreisen, Städtetourismus und fördert den Reiseverkehr der im Einzugsgebiet lebenden russischen Bevölkerungsgruppen“, meint der Dresdner Flughafen-Chef Michael Hupe. Mit dieser Verbindung erhalten die Fluggäste ab Dresden erstmalig auch attraktive Umsteigemöglichkeiten über Moskau zu neun weiteren russischen Städten. Direkte Anschlüsse bestehen am Flughafen Scheremetjewo nach Tscheljabinsk, Tjumen, Irkutsk, Jekaterinenburg, Perm, Ufa, Krasnojarsk, Nowosibirsk und Norilsk.
Geschäftsreisende aus Dresden könnten beispielsweise Montagabend bequem zu ihrem Dienstag-Termin in Moskau anreisen, bzw. auch über Moskau ins Hinterland weiterreisen, drei volle Arbeitstage nutzen und dann Freitag Mittag ab Moskau den Rückflug antreten. Städtebummler könnten freitags von Dresden nach Moskau und bis Montag ein verlängertes Wochenende in der russischen Metropole verbringen. Für Abflüge bis 31. Juli ist der Einführungstarif von 155 Euro, inkl. Steuern und Gebühren, für Hin- und Rückflug bis 30. Juni buchbar. Die Flüge werden sowohl über alle gängigen Reservierungssysteme als auch online vertrieben.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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