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Noch steht nicht fest, ob er je in Serie gebaut wird, der neue Militärtransporter A400M. Trotzdem schickt Airbus erste Teile des europäischen Prestigeobjektes zur Tiefenprüfung nach Dresden. Wie geplant sollen bei der Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft (IABG) in Dresden-Klotzsche die Härtetests stattfinden, um die Zulassung zu erreichen. Ein Cockpit des A400M wurde heute auf dem Flughafen Dresden entladen. Im Bauch des Airbus-Frachtfliegers „Beluga“ war das Segment aus St. Nazaire in Frankreich angereist. Morgen fliegt die „Beluga“ Rumpfteile aus Bremen ein. Die Tragflächen sollen im Februar in Dresden eintreffen und zwar per Schiff auf der Elbe.
Die IABG im Dresdner Norden wollte bereits 2009 mit den Tests beginnen. Baute extra eine neue Halle, die im Oktober 2008 eingeweiht wurde. Doch die Entwicklung des A400M verzögerte sich. Mittlerweile steht das stählerne Gerüst schon, in das der Prüfling eingespannt und nach Kräften über hydraulische Zylinder belastet wird. Doch zuvor müssen die einzelnen Segmente noch von Airbus-Mitarbeitern in der Halle zusammen montiert werden. „Mit den ersten Versuchen wollen wir im 4. Quartal starten“, sagt Versuchsleiter Michael Stodt von der IABG. Dabei werden 25000 reale Flüge simuliert, das 2,5 fache der angenommenen Lebensdauer des A400M. Der sogenannte Struktur- und Lebensdauertest werde bis 2012 dauern.
Ob es so kommt, bleibt abzuwarten. Denn noch ist der Schock über die 7,5 Milliarden Euro Mehrkosten zu den veranschlagten 20 Milliarden Euro nicht verarbeitet. Sieben europäische Staaten – Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Spanien und die Türkei - haben insgesamt 180 Exemplare des A400M bestellt. Über die Aufteilung der Zusatzkosten hat man sich noch nicht geeinigt. „Wir brauchen bis Ende Januar eine Entscheidung der Regierungen der Bestellerstaaten“, sagte Airbus-Sprecher Tore Prang heute in Dresden. Die Einstellung des Projektes drohe, sollte sie negativ ausfallen.
Airbus-Sprecher Prang wies in Dresden auf die Vorzüge des neuen Militärtransporters: „Die A400M ist das perfekte Frachtflugzeug des 21. Jahrhunderts für militärische als auch für humanitäre Einsätze.“ Es fliege mit bis zu 850 km/h schneller als andere Transporter, auch höher und könne so Unwetter umgehen. Trotzdem könne es für den Lastenabwurf aus niedriger Höhe auch extrem langsam fliegen. Und brauche nicht unbedingt eine Piste, sondern könne in Krisengebieten auch auf sandigem oder modrigem Boden landen und von nur einer Person in 15 Minuten entladen werden. Der Erstflug des A400M fand am 11. Dezember 2009 in Sevilla statt, allerdings mit zweijähriger Verspätung.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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