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An über 30 Orten von Bad Schandau bis Cuxhaven werden am 29. November tausende Menschen entlang der Elbe Lichter und Fackeln für die Elbe entzünden. Mit der Aktion protestieren die Bürgerinnen und Bürger gegen unsinnige, schädliche und teure Verkehrsprojekte, die den Fluss und seine Auen zerstören. In Dresden rufen die Umweltverbände BUND, GRÜNE LIGA und NABU sowie die Initiative „Welterbe erhalten“ zur Teilnahme am bundesweiten Aktionstag auf. Am Fährgarten Johannstadt startet am 29. November, 16 Uhr ein Lichterzug entlang der Elbe zum Königsufer (Filmnächtegelände). Dort findet 17.30 Uhr eine Kundgebung mit Mahnfeuer statt.
In Dresden wird nach wie vor gegen den Bau der Waldschlösschenbrücke protestiert. Das Brückenmonster zerschneidet das von der UNESCO als einmalig in der Welt bewertete und deshalb unter Schutz gestellte Dredner Elbtal an seiner schönsten Stelle. Zum neuen Zankapfel entwickelt sich der Hochwasserschutz, der vordergründig auf den Ausbau von Mauern setzt.
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„Wir unterstützen den bundesweiten Elbe-Aktionstag und rufen alle Dresdner Bürgerinnen und Bürger auf, sich daran zu beteiligen. Für den Schutz der Elbe als naturnahen Lebensraum, den Erhalt der Auen und für umweltverträgliche Hochwasserschutzmaßnahmen braucht es eine starke Lobby“, erklärt Stephan Kühn, Sprecher von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Dresden. Beispielsweise müsse man sich in Dresden in die Diskussion um den Hochwasserschutz einmischen. Es reiche nicht aus, die Städte und Gemeinden am Fluss allein durch technische Maßnahmen, wie den Bau von mobilen und festen Mauern. zu schützen. Zur Vorsorge gehöre auch der naturnahe Ausbau von Fließgewässern, die Begrenzung von Flächenversieglung, der Schutz der Elbauen vor Bebauung und der Erhalt bzw. der Neuschaffung von Retentionsflächen.
Die Elbe ist der letzte, noch relativ naturnahe Strom in Deutschland. Auf einer Länge von 600 km ist sie von Kanalisierung und Staumauerbau verschont geblieben. Die größten Auenwälder Mitteleuropas säumen die Ufer der Mittleren Elbe. Auf Grund des hohen ökologischen Wertes sind die Elbe und ihre Auen nahezu vollständig durch EU-Schutzgebiete (Vogelschutzgebiete, FFH-Gebiete) sowie auf 400 Km Flusslänge durch ein UNESCO-Biosphärenreservat geschützt. Zwei Nationalparke in Deutschland (Sächsische Schweiz und Wattenmeer) unterstreichen die Bedeutung der Elbe für den Naturhaushalt.
Diese erfreuliche Entwicklung wird jedoch mehr und mehr konterkariert durch Wasserstraßenpläne des Bundesverkehrsministeriums. Die zunehmende Uferschotterung (Versteinung) des größten deutschen „Sandstromes" und damit verbunden seine Einengung und Vertiefung gefährden den Fluss und die Auen mit ihrer natürlichen Lebensraumvielfalt. Allein dieses Jahr wurden auf langen Flussabschnitten massive Steinschüttungen von Sachsen über Sachsen-Anhalt bis Niedersachsen vorgenommen. Durch die beschleunigte Vertiefung des Flussbettes leiden Auenwälder und Auengewässer immer häufiger unter Wassermangel.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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