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Waldschlößchenbrücke

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Helma Orosz sprach bei der UNESCO in Paris vor

14. October. 2008
14.October 2008

Nicht am 16. Oktober, wie ursprünglich angekündigt, sondern bereits heute reiste Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) zur UNESCO nach Paris, um ihre Auffassung von der Vereinbarkeit der Waldschlösschenbrücke und dem Welterbe Dresdner Elbtal vorzutragen. Sie traf sich heute zu einem zweistündigen Gespräch mit dem Direktor des Welterbezentrums, Francesco Bandarin. Begleitet wurde Sie durch den ehemaligen Bürgermeister für Stadtentwicklung und Bau, Herbert Feßenmayr (CDU). Erwartungsgemäß lieferte das Gespräch keine Lösung im Konflikt Brücke kontra Welterbe. Es erschöpfte sich im Austausch der bekannten Meinungen.

„Mir war es sehr wichtig, der UNESCO und Herrn Bandarin persönlich zu signalisieren, dass die Stadt Dresden die Gespräche nicht abreißen lassen will. Dieses Signal wurde sehr positiv aufgenommen“, erklärte Helma Orosz nach dem Treffen. Sie habe den Direktor des Welterbezentrums über den Baufortschritt der Waldschlößchenbrücke offen informiert und ihm auch „die klare rechtliche Situation – nicht zuletzt nach dem Beschluss des Oberverwaltungsgericht zu einem Tunnelbegehren – dargelegt.“ Das OVG in Bautzen hatte in der vergangenen Woche den Eilantrag für ein Bürgerbegehren über einen Tunnel statt der umstrittenen Brücke im UNESCO-Welterbe Dresdner Elbtal abgelehnt. Die Stadt sei nicht zur vorläufigen Zulassung des Bürgerbegehrens verpflichtet, lautet der Beschluss. Damit wurde eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Dresden vom 20. Mai bestätigt. Der Stadtrat hatte sich für ein neues Votum ausgesprochen, gegen das der damals amtierende Oberbürgermeister Lutz Vogel (parteilos) sein Veto eingelegt hatte.

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Die Oberbürgermeisterin sprach aber auch davon, dass „es in der Dresdner Bevölkerung ein breites Interesse gibt, den Welterbetitel zu erhalten.“ Doch sie leistete in Paris offensichtlich keinen Beitrag um den gordischen Knoten zu zerschlagen. Francesco Bandarin legte seinerseits dar, was das Welterbekomitee der UNESCO im Juli in Quebec beschlossen hat. Nämlich Dresden vorläufig den Welterbe-Titel zu belassen, doch ihn 2009 abzuerkennen, wenn die Waldschlösschenbrücke weitergebaut wird. Da die Stadt sich weder zum Baustopp noch zur Umplanung hin zu einem Tunnel durchringen kann, sind die Weichen also nach wie vor auf Titelverlust gestellt. Daran änderte auch die Reise von Oberbürgermeisterin Helma Orosz nach Paris nichts.

„Wir sind uns einig, dass sowohl die UNESCO als auch die Stadt Dresden in den kommenden Wochen und Monaten den Kontakt miteinander intensivieren wollen und müssen“, so Helma Orosz abschließend. Will heißen, außer Spesen nichts gewesen.

 

(Hd.)

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Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Internetportal zur kulturellen Bildung

Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de

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