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Wie ein Tanker im Trockendock liegt die 140 Meter lange Stahlkonstruktion der Waldschlößchenbrücke auf der Johannstädter Elbwiese. Groß und mächtig. Heute wurde das Mittelstück des westlichen Bogens eingehoben und verschweißt. Morgen folgt das Gegenstück im Scheitel des östlichen Bogens. Damit sind die Brückenbögen geschlossen. Das Tragwerk für die Fahrbahn dazwischen liegt bereits.
Der Lückenschluss war gut vorbereitet. Um auf Nummer Sicher zu gehen, hatte die belgische Stahlbaufirma Buyck die Teile sechs Zentimeter länger geliefert. Das sei so üblich, sagt Oberbauleiter Hans-Joachim Kummert. Insofern waren die beiden Mittelteile in der vergangenen Woche schon einmal angehoben und angepasst worden. In luftiger Höhe wurde Maß genommen, den überstehenden Stahl mit der Reißnadel markiert, und am Boden mit dem Schneidbrenner abgetrennt.
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„Es muss eine Krümmung entstehen, die die Kräfte optimal ableitet“, erklärt der Oberbauleiter die hohe Kunst des Bogenbaus. Schließlich solle die Stahlkonstruktion 100 Jahre halten. Schlecht gemessen oder geschweißt, das könnte ihre Lebensdauer mindern. Die 100 Meter langen Bögen, die sich an ihren höchsten Punkten elf Meter über der Fahrbahn erheben, werden die Elbe unmittelbar überspannen und in den bereits fertigen Bogenfüßen aus Beton verankert.
Anfang März soll die 1800 Tonnen schwere Stahlkonstruktion über die Elbe geschoben werden, ist vom Oberbauleiter zu hören. Dafür werde sie auf der einen Seite auf Spezialtransportwagen und auf der anderen Seite auf Schlitten gehoben. Von hinten wird geschoben, sodass sie vorn auf den Schlitten über eine Gleitbahn Richtung Elbe und auf Pontons rutscht. Rollend, gleitend und schwimmend soll der Stahlkoloss dann in einer drei- bis viertägigen Aktion seine endgültige Lage am anderen Ufer erreichen.
Die Waldschlösschenbrücke soll nach dem Willen der Stadt im Juni 2011 ihrer Bestimmung übergeben werden. So jedenfalls hat es Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) schon mal verkündet. Doch schon wieder trat Bauverzug ein. Die Montage der Stahlkonstruktion begann nicht wie geplant im April 2009, sondern erst im Juli. Die nordbelgische Firma Buyck konnte die Teile doch nicht so schnell liefern. Insofern verschiebt sich der Termin des „Einschwimmens“ von Dezember 2009 auf März 2010.
Dass die Stahlteile für die Waldschlößchenbrücke aus dem fernen Belgien nach Dresden bugsiert werden, hat einen Grund. Durch die Querelen um den Brückenbau hatte die verpflichtete Nieskyer Firma andere Aufträge angenommen, sodass sie Dresden auf eine spätere Lieferzeit vertrösten musste. Ein Verzug um 17 Monate – so erklärte die Oberbürgermeisterin Anfang 2009 – wolle sich nicht hinnehmen. So machte sie zusätzliche 15 Millionen Euro locker, um den Stahl aus Belgien zu holen.
Am 02. November. 2011 um 09:59 Uhr
Warum gibt es zur Walschlößchenbrucke keine aktuellen Berichte ???,
wenigstens 1 mal monatlich.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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