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Die Sachsen sind 20 Jahre nach der friedlichen Revolution mit den Ergebnissen der politischen Wende nicht mehr so zufrieden wie noch vor zwei Jahren. Das geht aus der heute veröffentlichten repräsentativen Umfrage der Agentur für Markt- und Sozialforschung Weimar, aproxima, im Auftrag der Sächsischen Staatskanzlei hervor. Gaben im Jahr 2007 noch 53 Prozent der Befragten an, zufrieden mit der Wiedervereinigung zu sein, sind es nach den jüngsten Interviews im Winter 2008 nur noch 41 Prozent. Eigentümlicher Weise sank im gleichen Zeitraum die Zahl der Unzufriedenen um drei auf 15 Prozent. Das deutet auf ein gewachsenes Desinteresse an einer Bewertung oder mangelnde Vergleichsmöglichkeiten.
Zwar nehmen die Sachsen eine Reihe positiver Veränderungen in ihrem Umfeld wahr. Dreiviertel aller Befragten gaben an, dass sich die Verhältnisse in ihrem Ort verbessert haben. Doch ebenso viele stellen fest, nämlich 75,9 Prozent, dass sich ihre Lebenshaltungskosten verschlechterten. Das könnte eine Ursache für die sinkende Zufriedenheit an der Wiedervereinigung sein. Allein in der Region Leipzig und Nordsachsen liegt sie noch etwas höher als in anderen Teilen des Freistaates, fand die Agentur für Markt- und Sozialforschung heraus.
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Die Agentur stellte noch einen anderen positiven Aspekt fest: Die Sachsen identifizieren sich zu einem sehr hohen Grad mit dem eigenen Bundesland und sie haben ein hohes Selbstwertgefühl. Demnach sagten 82,5 Prozent aller Befragten, dass sie stolz auf Sachsen sind, lediglich 9,2 Prozent waren es nicht, 8,1 Prozent sind unentschlossen.
Wenn sich die Sachsen mit den anderen neuen Bundesländern vergleichen, meinen 56,2 Prozent, dass ihr Bundesland mehr kulturelle und historische Sehenswürdigkeiten bietet. 55,1 Prozent sind der Auffassung, dass im Freistaat der Aufbau einer leistungsstarken Wirtschaft erfolgreicher gelungen ist. Und 45,1 Prozent sind überzeugt, dass Sachsen landschaftlich reizvoller ist als andere neuen Bundesländer. Auch meinen 31,6 Prozent, dass Sachsen bei der Bildung die Nase vorn hat. Bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit schwindet allerdings die Überzeugung. Nur noch 25 Prozent denken, dass Sachsen besser als die anderen neuen Bundesländer das Problem der Arbeitslosigkeit lösen kann.
Die Befragung wurde von Aproxima, der Agentur für Markt- und Sozialforschung Weimar, vom 13.November bis 20.Dezember 2008 und vom 6. Januar bis 13.Februar 2009 durchgeführt. Es wurden 1011 Frauen und Männer in persönlichen Interviews befragt, die durchschnittlich 51 Minuten gedauert haben.
www.medienservice.sachsen.de/assets/download/33738
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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