Willkommen:

beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.

Werbung auf meindresden.info
Werbung auf meindresden.info
Werbung auf meindresden.info
Werbung auf meindresden.info

Politik

Stadt will Dynamo einen Millionen-Kredit gewähren

31. März. 2008
31.März 2008

Die Stadt will Dresdens finanziell angeschlagenen Fußballclub Dynamo retten. Mit einem Darlehen in Höhe von 1,25 Millionen Euro soll der Regionalligist wieder auf die Beine kommen. Darauf verständigte sich der Verwaltungsvorstand im Rathaus unter Leitung des amtierenden Bürgermeisters Lutz Vogel (parteilos) in der heutigen Sitzung. Eine entsprechende Vorlage werde dem Stadtrat zugesandt, der in seiner Sitzung am 10. April über die Liquiditätshilfe entscheiden soll.

Die  Stadt will das Darlehen allerdings an Bedingungen knüpfen, die seitens des  Vereins  zu  erfüllen  sind.  Es  wird  kein  Zuschuss,  sondern  ein Darlehen gewährt, das der Traditionsverein zurückzahlen muss. „Steuergeld  für  die SG Dynamo Dresden als direkte Zuschussgröße  einzusetzen, wäre hochproblematisch.  Nicht  zuletzt  aus Fairness gegenüber anderen Vereinen   muss  sichergestellt  werden,  dass  das  Geld  für  den städtischen  Haushalt nicht verloren ist“, sagt Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU).  Spiele  Dynamo  weiter in der 3. Liga würde die Rückzahlung 200 000  Euro  im  Jahr  betragen, in der 2. Bundesliga würden 450 000 Euro pro Jahr  fällig. Das  Darlehen  sei darüber hinaus zu verzinsen. Die monatliche Rückzahlungsverpflichtung  werde bewusst gewählt, damit die Öffentlichkeit und die anderen Gläubiger Monat für  Monat  sehen können, wie diszipliniert der Verein seinen   Zahlungsverpflichtungen  gegenüber  der Stadt nachkommt.

Durch  weitere  Vertragsbedingungen soll verhindert werden, dass der Verein zukünftig erneut die Stadt um Hilfe angehen muss. So wird er aufgefordert ein  Sanierungskonzept  zu  erarbeiten,  mit  dem  die mittelfristige  Lebensfähigkeit  nachgewiesen  wird.  Bis zur vollständigen Rückzahlung   des  Darlehens  bedarf  die  Bestellung  und  Abberufung  der Geschäftsführung  der  Zustimmung  der Stadt.

Die  Etatplanung  für  die  nächste Saison ist entsprechend der in die neue Saison  zu  verlagernden  finanziellen  Risiken  sowie unter Einschluss der Rückzahlungsverpflichtungen aus dem Darlehen anzupassen. Die zukünftigen Budgetplanungen des Vereins sind durch die Stadt zu genehmigen.

Weiter  schlägt  die  Verwaltung  dem  Stadtrat  vor,  dass  der Verein zur Einführung  eines  Kombiticket  mit  dem Öffentlichen  Nahverkehr  für die Eintrittskarten  zu  Spielen  der 1. Mannschaften verpflichtet wird. Bisher hatten  die  Mitglieder  der SG Dynamo dies abgelehnt. Durch die Einführung des Tickets könnten beim Neubau des Stadions auf eine erhebliche Anzahl    von    Parkplätzen    verzichtet    werden,   was   wiederum   zu Kosteneinsparungen im städtischen Haushalt führen würde.

Die Stadt geht davon aus, dass der Verein unverzüglich eine Mitgliederversammlung einberuft, um die notwendigen  Satzungsänderungen  zu  beschließen  und  die  Beschlüsse  zum Kombiticket herbeizuführen.

Strafanzeigen via Internet

Wer in Sachsen eine Anzeige erstatten will, kann sich jetzt den Gang aufs nächste Revier sparen und stattdessen die Online-Wache der Polizei aufrufen. Unter „www.polizei.sachsen.de" können Mann oder Frau Strafanzeigen von zu Hause oder vom Büro aus per Internet erledigen. Für Notfälle gilt weiter der Polizeiruf 110. Die Online-Wache ergänzt die bisherigen Angebote der sächsischen Polizei im Internet, den persönlichen Kontakt zwischen Bürgern und der Polizei soll sie nicht ersetzen.

Neue Studienplätze für erneuerbare Energien

Sachsens Hochschulen werden 2009 mehr als 100 neue Studienplätze im Bereich der erneuerbaren Energien schaffen, teilt das Wissenschaftsministerium mit. Die TU Chemnitz will im Rahmen des Spitzenclusters „Cool Silicon" einen forschungsbasierten Studiengang Nano-Electronics Systems Engineering als Kooperation zwischen drei Hochschulen des Freistaates aufbauen. Die Spezialisierungen reichen von Energieverfahrenstechnik (TU Bergakademie Freiberg), über nachhaltige Energieversorgungstechnologien (TU Chemnitz) und International Energy Economics and Bussiness Administration (Uni Leipzig) bis zur Lehrveranstaltung zu regenerativen Energien im Studium Generale (TU Dresden). An der Hochschule Zittau/Görlitz stehen Ökologie und Umweltschutz auf dem Lehrplan, die HTW Dresden bietet u.a. Umweltmonitoring an.

Frauenkirche eine Woche geschlossen

Die Dresdner Frauenkirche schließt vom 5. bis 10. Januar. Das Gotteshaus wird gereinigt, beispielsweise werden die Stuck- und Sandsteinprofile vom Staub des zurückliegenden Jahres befreit. Auch der Aufstieg zur Kuppel ist vom 5. bis 7. Januar nicht möglich. Die Aussicht von der Plattform auf den Neumarkt können die Besucher ab 8. Januar wieder von 10 bis 16 Uhr genießen. Zum Gottesdienst mit Taufe am 1. Sonntag nach Epiphanias, am 11. Januar, um 11 Uhr, öffnet die Frauenkirche wieder ihre Türen. Sieben Millionen Menschen besuchten seit der Weihe den berühmten Sakralbau.

Balladen im Lingnerschloss

Die erste Veranstaltung 2009 im Lingnerschloss, Bautzener Straße 132, findet am 9. Januar  um 19:30 Uhr statt. "Mondschaf spielt Vagantenlieder - Balladen, Possen und Verse vom Rand" so der Titel des musikalisch-literarischen Theaters mit Jan Deicke und Matthias Hirth am Piano. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse und allen Vorverkaufsstellen in Dresden.

Für ein Euro in die Museen der Kunstsammlungen

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden ändern zum 1. Januar 2009 die Eintrittspreise. Die Jahreskarte verteuert sich um zehn Euro auf 30 Euro. Damit können die Besucher allerdings zusätzlich zu den Dauerausstellungen auch sämtliche Sonderausstellungen der elf Museen des Verbundes besuchen. Dafür zahlen Junge Leute von sechs bis 18 Jahren ab 2009 nur ein Euro Eintritt, unabhängig davon ob sie mit der Klasse, der Familie oder allein das Museum besuchen. Teurer wird das Kombi-Ticket für die Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer sowie die Skulpturensammlung im Zwinger: Wenn eine Sonderausstellung zu sehen ist, kostet es 10 Euro (ermäßigt 7,50 Euro) mehr.
Freien Eintritt gewähren die Kunstsammlungen zum Weihnachtsfest allen in Sachsen ansässigen Empfängern von Hartz IV und ALG II sowie deren im Bewilligungsbescheid genannten Angehörigen. Sie sind eingeladen vom 22. Dezember bis 8. Februar 2009 beliebig oft die Museen und Sonderausstellungen kostenlos zu besuchen. Alle genannten Regelungen gelten nicht für das Historische Grüne Gewölbe.

Das Wohngeld wird erhöht

Zum 1. Januar 2009 tritt eine Neufassung des Wohngeldgesetzes in Kraft. Damit erhöhen sich nach acht Jahren die Miethöchstbeträge um zehn Prozent und das Wohngeld um acht Prozent. Außerdem werden die Heizkosten in die Berechnung einbezogen. Der Pauschalbetrag richtet sich nach der Zahl der Haushaltsmitglieder. So erhält eine Person 24 Euro und zwei Personen zusammen 31 Euro. Wohngeldbezieher, denen schon bis ins Jahr 2009 Geld bewilligt wurde, brauchen keinen Erhöhungsantrag zu stellen, die Neuberechnung erfolgt automatisch. Einige Arbeitslosengeld-II-Empfänger werden durch das höhere Wohngeld und/oder den Kinderzuschlag ab 1. Januar keinen Anspruch mehr auf finanzielle Hilfe haben, allerdings erst, wenn beides neuberechnet ist, betont die ARGE Dresden. Kontakt: Wohngeldstelle, Junghansstraße 2, Sprechzeit: Dienstag und Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr. Das Innenministerium hält eine Informationsbroschüre bereit. Sie ist in den Wohngeldstellen kostenlos erhältlich und außerdem im Internet abrufbar. www.bauen-wohnen.sachsen.de

TechniSat erweitert sich in Dresden

TechniSat will in Dresden seine Entwicklungskapazitäten für neue digitale Produkte der Unterhaltungselektronik, wie LCD-Fernseher, Autoradios und Navigationssysteme, ausbauen. Zu der bereits mehr als 200 Ingenieure umfassenden Entwicklungsmannschaft sollen weitere 100 Entwickler und Ingenieure hinzukommen. Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD) freut sich über das „positive Signal in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.“ 1990 hatte das Unternehmen mit Hauptsitz in Daun/Vulkaneifel das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Dresden mit 23 Entwicklern eröffnet und seitdem regelmäßig erweitert. http://www.technisat.de