Willkommen:
beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.
Der Dresdner Stadtrat hat einen schlechten Ruf. Liegt es nur daran, weil die Presse bei der Nachrichtenauswahl nach dem Prinzip verfährt: Only bad news is good news! meinDresden bat Albrecht Leonhardt, der viele Jahre Mitglied des Stadtrates war, aber dem neugewählten nicht mehr angehört, um seine Einschätzung. Anhand von vier Beispielen geht er der Frage nach, ob dieser Stadtrat sein schlechtes Image verdient oder vielleicht viel besser und nur unverstanden ist.
Technisches Rathaus
Seit 19 Jahren ist die Stadt Mieter dieser Immobilie, jetzt erkennt man Brandschutzverstöße! 2008 wurde der Mietvertrag trotz Proteste der Belegschaft aufgrund der möglichen Gesundheitsgefährdung durch kontaminierte Gebäudeteile und trotz der Ablehnung aller Amtsleiter durch Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) und die Mehrheit des Stadtrates verlängert. Die damalige Begründung „Kosteneinsparung“ hört sich heute regelrecht lächerlich an, denn jetzt heißt es: Fortsetzung der Mietzahlung im Technischen Rathaus, Umzug der Mitarbeiter ins kürzlich verlassene Sozialrathaus (war bisher ungeeignet) und der Staatsanwalt ermittelt. Ich weiß nicht, wieviel Hunderttausende oder gar Millionen es kosten wird, ich weiß nur eins, der Mißstand ist schon seit Jahren bekannt, auch der Mehrheit des Stadtrates. Für mich nicht nur ein finanzpolitisches Desaster, sondern auch ein skandalöses Verhalten den Mitarbeitern gegenüber. Wer eine Gesundheitsgefährdung der Mitarbeiter - sei es auch nur im Verdachtsfall - weniger wichtig nimmt, als eine mögliche Kosteneinsparung, der sollte auch im öffentlichen Dienst keine Verantwortung tragen für das Wohl einer Vielzahl von Menschen. Bei allem Respekt vor seinen Leistungen als „Stadtentschulder“, für mich war die Wiederwahl von Finanzbürgermeister Vorjohann durch den Stadtrat völlig unverständlich
Diskussion zum Kulturpalast
Nichts zeigt so deutlich wie dieses Thema, dass Dresdens Führung keinerlei Konzeptionen und Visionen hat. Wollen wir in Dresden von allem etwas, oder haben wir den Mut, einmal Prioritäten zu setzen. Die klügste Entscheidung wäre der Bau eines Konzerthauses, Staatskapelle und Philharmonie in einem Haus, ein kulturpolitischer Beschluss von historischer Tragweite. Hierzu braucht man aber auch eine Landesregierung, die dies erkennt und nicht nur erbsenzählenderweise Dresden mit Leipzig und anderen Städten vergleicht und das Gießkannenprinzip zur Staatspolitik macht. Das Konzerthaus wäre die große, zukunftsweisende Entscheidung gewesen. Aber Stadt und Land entscheiden sich für den Umbau des Kulturpalastes. Eine Entscheidung, wieder einmal ausschließlich des lieben Geldes wegen. Obwohl bei genauer Betrachtung das Konzerthaus durchaus finanzierbar wäre, man muss nur wollen und sich ernsthaft damit beschäftigen! Wenn dies nach provinziellem Denken schon riecht, ist die Einstellung der sogenannten Dresdner Linken und SPD mehr als wertkonservativ und populistisch anzusehen. Alles so zu belassen wie es ist, und dies von den sich selbst so ernannten progressiven Parteien?! Hier wird wieder aus einer schon krankhaften Profilierungssucht heraus ein gefährlicher Weg beschritten.
Einkaufsverbot am Sonntag
Und dann haben unsere Fortschrittsparteien, Linke und SPD, zusammen mit den Grünen noch einmal zugeschlagen. Der Sonntag ist heilig, da wird zu Hause Familie gespielt! Basta! Es kann einem das Blut im Körper erstarren, wenn eine Dresdner SPD sich auf die Tugenden der Weimarer Republik beruft, dort war es schon so, deshalb muss es heute auch so sein. Bitte keine Entwicklung! Mein Gott, die Zeiten sollten vorüber sein, wo Hobbypolitiker dem Bürger vorschreiben, was sie am Sonntag zu machen haben. Wir sind eine Gesellschaft des Jahres 2009 und bedürfen keiner Rundumbetreuung! Im Übrigen, für die Einhaltung vernünftiger Arbeitsverhältnisse der Arbeitnehmer sind noch immer Gewerkschaften und Arbeitgeber verantwortlich, nicht die Politik. Interessant nur, wer waren eigentlich die Mehrheitsbringer im Stadtrat? Die drei allein schaffen es nicht! Ich wette, die konservativen Freien Bürger waren die Verbündeten, welch interessante Konstellation!
Straßenausbaubeiträge
Zum Schluss ein Wort zur Eintreibung der Straßenausbaubeiträgen. Entschuldigung, es klingt überheblich, aber es ist das eingetreten, was ich immer gesagt habe, weil es so simpel, wie notwendig ist. Beiträge, egal welcher Art, die auf Grund einer Satzung erhoben werden, müssen immer für den Zeitraum ihrer Gültigkeit eingetrieben werden. Welche Behörde dies nicht tut, macht sich strafbar! Deshalb, um die Eintreibung zu annullieren, gibt es nur die einzige Variante, die gesamte Ausbaubeitragssatzung für den gesamten Zeitraum zu annullieren. Dies darf nur der Stadtrat. Und der Stadtrat weiß es, legt jetzt aber Widerspruch ein gegen das Gerichtsurteil, wohlwissend, dass dieses den Einspruch zurückweisen wird. Hinhaltetaktik nennt man so etwas. Eine weitere weit verbreitete Eigenschaft der Menschen kommt ans Tageslicht: Feigheit. Entweder vollständige Rückzahlung aller Beiträge oder keine Rückzahlung! Für beide Entscheidungen bedarf es Mut, deshalb die unendliche, lange Geschichte.
Ich weiß, es gibt einzelne Stadträte, die nach besten Wissen und Gewissen arbeiten, im Leben draußen aber sieht man immer nur den Stadtrat als Ganzes. Das macht es ihnen so schwer, zu Mal die meisten leider auch noch unter der Parteiräson ihrer Fraktion zu arbeiten haben. Dazu kommt, dass Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) mit einer Verwaltungsspitze zusammenarbeiten muss, die ausschließlich nach parteipolitischen Gesichtspunkten auserwählt wurde, wodurch im einen oder anderen Falle doch nach ausreichender Fachkompetenz nachgefragt werden darf. Ob von dem einen bedacht oder unüberlegt, dem anderen bewusst oder unverstanden, 2009 fällten die Stadträte einige Entscheidungen, die ihre Anerkennung in der Bevölkerung keineswegs erhöhten. Gesamtbild über den Stadtrat: Sie wissen nicht, was sie wollen, außer sich zu bekämpfen. Ein Kampf, der dem Bürger mehr als zum Halse heraushängt.
Netiquette:
Mit echten Menschen und Namen lässt es sich leichter kommunizieren.
Deshalb sind anonyme Kommentare auf meindresden.info nicht erwünscht.
Werbliche Kommentare (Links zu Shops, Firmen, SEO o.Ä.) werden als SPAM markiert. Alles was nicht zum Artikel passt, bitte über den normalen Kontakt mitteilen.
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
© 2007-2012 meindresden.info
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von meindresden.info
URL: