Willkommen:
beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.
Sachsen muss eigentlich sparen. 2010 wird der Freistaat 864 Millionen Euro weniger Steuern einnehmen. Trotz der prekären finanziellen Situation genehmigten sich CDU und FDP im Landtag heute eine kräftige Diätenerhöhung. Zum 1. Januar 2010 wird die Grundentschädigung der Landtagsabgeordneten um 354 Euro auf 4835 Euro steigen. Grüne, Linke und die SPD hatten zum Verzicht aufgerufen. Doch ihr gemeinsamer Gesetzentwurf, die Diätenerhöhung ins Jahr 2012 zu verschieben, wurde von den in der Regierungsverantwortung stehenden Christdemokraten und Liberalen abgelehnt.
Angesichts der Tatsache, dass das Volk durch die Finanz- und Wirtschaftskrise mit wesentlich geringerem Einkommen wirtschaften muss, könnten sich seine Vertreter im Landtag nicht so ohne weiteres mehr Geld auf ihr Konto überweisen, auch wenn das schon im Herbst 2007 - also noch vor Ausbruch er Krise - so beschlossen worden ist. Die Höhe der Abgeordnetenbezüge sollte sich an der Entwicklung der wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse orientieren. Der Appell der Grünen, Linken und SPD blieb jedoch ungehört.
„Die FDP hat im Herbst 2007 vehement gegen die Diätenerhöhung gekämpft. Jetzt wo sie an der Macht ist, will sie das Geld einstreichen, das ist unglaubwürdig und doppelzüngig“, hält der Fraktionschef der Linken im Landtag, André Hahn, den Liberalen vor. „Die wortreiche Argumentation des CDU-Rechtsexperten Marko Schiemann, wonach eine Entschädigung in Höhe von 4481 Euro nicht ausreicht, um die Unabhängigkeit der Abgeordneten zu sichern, ist absurd", erklärt Johannes Lichdi, rechtspolitischer Sprecher der Grünen.
Durch den Verzicht der sächsischen Landtagsabgeordneten hätte der Freistaat jährlich eine halbe Million Euro einsparen können. Mit diesem Geld hätte beispielsweise Kultusminister Roland Wöller (CDU) zumindest anteilig den sächsischen Lehrern eine Prämie zahlen können. Angesichts der „angespannten Haushaltslage“ müssten sie 2009 auf eine Leistungsprämie verzichten, hatte der Kultusminister sie dieser Tage wissen lassen.
Und Sachsen neuer Wirtschaftsminister, Sven Morlok (FDP), setzte schon mal den Rotstift bei den Ärmsten der Armen an. Sein Ministerium will keine weiteren Kommunal-Kombi-Stellen in Sachsen mehr fördern. Die jeweils von Bund, Land und Vereinen mit 1000 Euro brutto finanzierten Stellen sind für Langzeitarbeitslose gedacht, um sie am Arbeitsleben teilhaben zu lassen. „Die Haushaltsmittel seien ausgeschöpft“, argumentierte Morlok Ende November gegen den Kommunal-Kombi. Doch der Haushalt des Freistaates gibt offensichtlich noch genügend für einen kräftigen Diätenaufschlag her.
Am 04. Januar. 2010 um 12:14 Uhr
Wenn ich ein Sachse wäre , müsste ich mich für diese meine Volksvertreter schämen.
Kann man solch amoralischen Populisten auch nur ein Wort glauben ?
Sie verdienen keinen Respekt !
Netiquette:
Mit echten Menschen und Namen lässt es sich leichter kommunizieren.
Deshalb sind anonyme Kommentare auf meindresden.info nicht erwünscht.
Werbliche Kommentare (Links zu Shops, Firmen, SEO o.Ä.) werden als SPAM markiert. Alles was nicht zum Artikel passt, bitte über den normalen Kontakt mitteilen.
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
© 2007-2010 meindresden.info
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von meindresden.info
URL: