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Dresden steht im Wettbewerb mit den Musikmetropolen dieser Welt. Und wenn sich die Stadt im Ringen um die Gunst des Publikums international behaupten will, braucht sie ein neues Konzerthaus für ihre beiden Spitzenorchester: die Sächsische Staatskapelle und die Dresdner Philharmonie. Prägnant begründet der ehemalige Rektor der Dresdner Hochschule für Musik, Wilfried Kretzschmar, dass der von der Stadt geplante Umbau des Kulturpalastes zu einem Konzertsaal keineswegs reicht, um in diesem Wettbewerb zu bestehen. Das George-Bähr-Forum der TU Dresden nahm sich jetzt des neuen Dresdner Streitthemas an und bündelte gestern Abend die Argumente für den Bau eines Neuen Konzerthauses.
Die gleichnamige Interessengemeinschaft versucht seit März 2008 sich bei den Entscheidungsträgern in Stadt und Land Gehör zu verschaffen. Inzwischen wird ihr Ruf, am Königsufer ein neues Konzerthaus zu errichten, das Musiktouristen aus der ganzen Welt anzieht, von der Sächsischen Akademie der Künste und 28 renommierten Dirigenten unterstützt. Doch Stadt- und Landesregierung stellen sich taub, wie IG-Sprecher Prof. Heinz Diettrich, Ehrenpräsident der Sächsischen Landesärztekammer, einräumen muss. Doch die Visionäre geben nicht auf. Das Wunder Frauenkirche spornt sie an. „Wir wollen eine Stiftung gründen, die 40 Millionen Euro für den Bau einwirbt und die Betreibung eines neuen Konzerthauses übernimmt. Die Stiftung wird von einem Förderverein begleitet“, erklärt Diettrich.
Die Dresdner Bildungsbürger machen mit der Aktion Druck. Und sie werden nicht müde weiter die Politik zu beschwören, nicht an der falschen Stelle zu sparen. Bescheidenheit sei zwar eine Tugend, aber nicht in der Kunst, stellte Wilfried Kretzschmar klar. Ohne den Willen, das Beste zu erreichen, solle da niemand antreten wollen. Der Umbau des Kulturpalastes sei eben nicht die beste Lösung für die Musikstadt Dresden. „Wer an der Spitze wahrgenommen werden will, muss dafür viel aufbringen. Weltgeltung gibt es nicht spesenfrei“, so Kretzschmar.
Andere Städte haben sich längst in diesem Wettbewerb aufgestellt beziehungsweise sind dabei es zu tun. Architektur-Professor Manfred Zumpe, der für ein Dresdner Konzerthaus bereits eine Machbarkeitsstudie erarbeitete, zählt einige Beispiele auf: Luzern – mit 70000 Einwohnern und ohne eigenes Orchester in der Stadt – lockt seit 2000 mit einem neuen Konzerthaus die Musikliebhaber an. Kopenhagen hat nach einem neuen Opernhaus in diesem Jahr ein neues Konzerthaus mit hervorragender Architektur und Akustik eröffnet. Bonn sammelte gerade Entwürfe von internationalen Star-Architekten für ein neues Konzerthaus ein, weil die Beethovenhalle in die Jahre gekommen ist.
Der ehemalige Intendant der Dresdner Musikfestspiele, Hartmut Haenchen, der in fast allen bedeutenden Konzertsälen der Welt gearbeitet hat und nahezu 400 Konzertsäle in der Welt kennt, sieht Dresdens Zukunft als Musikstadt aufs Spiel gesetzt, wenn sich die Stadt weiter einem neuen Konzerthaus verweigert. „Dresden kann sich nichts Billiges leisten. Das wird zu teuer!“, so Haenchen.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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