Willkommen:
beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.
Mit Gustav Mahlers Dritter, dem Hohelied an die Liebe, eröffnet die Dresdner Philharmonie am 19. September die Konzertsaison 2008/09. Das große Werk für ein großes Orchester, in dem Mahler versuchte die ganz Welt zu spiegeln, nennt Chefdirigent Rafael Frühbeck de Burgos einen Paukenschlag. Dem weitere Aufführungen großer Sinfonien folgen werden: Bruckner, Beethoven, Brahms, Haydn, Schostakowitsch, Strauss, Tschaikowski stehen auf dem Programm. Gespielt wird wie bisher im Kulturpalast. „Wir gehen davon aus, dass uns der Saal bis 2012 zur Verfügung stehen wird“ so Intendant Anselm Rose.
Das Dresdner Publikum wird das Spitzenorchester wieder häufiger mit seinem sinfonischen Repertoire zu Hause erleben können. „Wir gehen weniger auf Tournee“, so der Chefdirigent. In dieser Saison führten die Konzertreisen nach Wien, Salzburg, Luzern, Korea, Japan und Spanien. Doch ab Mitte September sind die 115 Philharmoniker wieder ganz für das Publikum in Elbflorenz da, mit über 100 Konzerten in sechs verschiedenen Reihen und Projekten.
Ganz neu in der 138. Saison ist ein Musikspielplatz für Kinder von Besuchern der Sonntagsmatineen. „Während die Eltern dem Konzert lauschen, werden die Kinder zwischen vier und 11 Jahren von Pädagogen des Heinrich-Schütz-Konservatoriums betreut“, so Chefdramaturgin Karen Kopp. Dort lernen die Kleinen auf spielerische Weise Musik kennen und dürfen Instrumente ausprobieren. Parallel dazu kümmert sich das Orchester weiter in der Reihe „Otto, der Ohrwurm", in den Konzerten für Kinder ab sechs Jahre, um das Publikum von morgen.
Inhaltlich ist die Saison dem 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy gewidmet. Unter Leitung von Kurt Masur wird Anne-Sophie Mutter im Mai 2009 mit den Philharmonikern das Violinkonzert des Jubilars spielen. In Kooperation mit dem Dresdner Staatsschauspiel erklingt zur Inszenierung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum" die von Mendelssohn Bartholdy geschaffene Bühnenmusik zu dem Stück. Darüber hinaus begegnen sich Film und Musik. Die Philharmonie spielt zum Ballettfilm „Romeo und Julia" von Lev Arnshtam aus dem Jahr 1955.
Eine Uraufführung dürfen die Musikfreunde ebenfalls schon dick im Kalender anstreichen. Denn die Dresdner Philharmonie gab gemeinsam mit Orchestern aus Göteborg, Luzern und Bergen bei der Russin Sofia Gubaidulina ein Werk in Auftrag. Sie komponiert ein Stück für Schlagzeugensemble und Orchester, das am 4. und 5. Oktober vom schwedischen Ensemble Kroumata in Dresden aufgeführt wird.
Mit einer Reihe von Konzerten außerhalb des Kulturpalastes erkundet die Philharmonie schon mal mögliche Ausweichspielstätten, wenn das Haus am Altmarkt zu einem modernen Konzertsaal umgebaut wird. So spielt das Philharmonische Kammerorchester anlässlich seines 40. Geburtstages im März 2009 im Deutschen Hygiene-Museum, das nach 1945 lange die Spielstätte der Philharmonie war. Erstmals musiziert sie jedoch im Festspielhaus Hellerau. Anlässlich des 100. Geburtstags von Olivier Messian spielt sie sein Stück „Des Canyons aux Étoiles“ dort im Oktober zu den Tagen der zeitgenossischen Musik.
Viele Konzerte leitet Chefdirigent Rafael Frühbeck de Burgos. Als Gäste am Pult werden unter anderen seine Kollegen Sir Neville Marriner, Dennis Russel Davies und Hans Zender erwartet. Auf internationale Spitzenkünstler wie die Geigerin Baba Skride oder der Pianist Jean-Ives Thilbaudet dürfen sich die Konzertfreunde ebenfalls freuen.
In Sachsen Hochschulen schrieben sich zum Wintersemester 2008/2009 rund 20400 Studenten ein, rund 450 weniger als im Jahr zuvor. Doch das Wissenschaftsministerium geht davon aus, dass sich die vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Zahl durch die verlängerte Einschreibefrist noch erhöhen wird. 2007 begannen 20847 junge Menschen ein Studium, 2006 waren es lediglich 18600. Sachsen hält rund 20000 Studienanfängerplätze vor, um sie zu besetzen wirbt der Freistaat massiv in an den alten Bundesländern um Studenten. www.pack-dein-Studium.de
Das Stadionbauunternehmen HBM will 8,4 Millionen Euro mehr von der Stadt für den Stadionneubau haben. Doch die Forderungen wies Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) jetzt öffentlich zurück. Vor dem Stadtrat erklärte er auf Nachfrage der Grünen, dass mit HBM ein Festpreis in Höhe von 44,6 Millionen Euro vereinbart worden sei. Insofern werde die Stadt auch nicht mehr zahlen. Sollte HBM vor Gericht gehen, habe die Stadt gute Karten in der Hand das Verfahren zu gewinnen. Der Stadionbauer begründet seine Forderung u.a. mit den gestiegenen Rohstoffpreisen und der Verzögerung bei der Vetragsunterzeichnung.
Am 22. November, zwischen 7 und 24 Uhr, wird die Bautzner Straße zwischen Waldschlößchenstraße und Fischhausstraße nur in landwärtiger Richtung befahrbar sein, teilt die Stadt mit. Der stadtwärtige Verkehr wird über Fischhausstraße, Heideparkstraße, Charlottenstraße und Radeberger Straße umgeleitet. Notwendig ist dies, um einen Abwassersammler auszubauen.
Am 24. November, 18 Uhr hält Swen Steinberg einen Vortrag zum Thema „Die letzte öffentliche Hinrichtung einer Frau. Zur Wahrnehmung von Grete Beier (1885–1908)“ im Stadtarchiv, Elisabeth-Boer-Straße 1. Der Eintritt ist kostenfrei. In seinem Vortrag setzt sich der wissenschaftlicher Mitarbeiter und Promotionsstudent an der TU Dresden kritisch mit der Stellung der Frau im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert am Beispiel von Grete Beier auseinander.
Dresden ist bereits als Austragungsort für die Frauen-Fußball-WM 2011 gesetzt. Jetzt gab das DFB-Präsidium die Spielorte für die Weltmeisterschaft der Nachwuchs-Fußballerinnen bekannt. Die U 20-Frauen-WM wird in vier deutschen Städten stattfinden, darunter Augsburg, Bielefeld und Bochum. Dresden ist mit dabei. Die FIFA hatte beschlossen, künftig im Vorjahr einer Frauenfußball-WM im gleichen Land eine Endrunde der jungen Fußballerinnen zu veranstalten. Im Männerfußball wird dieses Modell seit 2001 mit dem einer WM-Endrunde vorgeschalteten Confed-Cup praktiziert. Die U20-Weltmeisterschaft stellt für die Austragungsorte einen Testlauf für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr dar. Auch für Dresden und das 2009 fertig gestellte Stadion wird die Durchführung der Weltmeisterschaft der Juniorinnen eine Generalprobe für 2011 sein.
Das Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat für Dezember 2008 und das Jahr 2009 noch freie Praktikumsplätze im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Die Praktika richten sich an Studierende und sind für mindestens vier Wochen, höchstens zwei Monate angelegt. Im Verlauf des Praktikums werden die Studierenden von der Recherche über das Erstellen von Pressemeldungen bis hin zur Projektvorbereitung und -begleitung die Arbeit in der Pressestelle des SMWK kennenlernen. Aussagefähige Bewerbungen sind zu senden an: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst Postfach 10 09 20, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, 01079 Dresden oder per Mail an presse@smwk.sachsen.de
Vor 50 Jahren, im September 1958, wurde die DDR-Fluggesellschaft Interflug gegründet. Aus diesem Anlass ist das neue Buch „Weg und Absturz der INTERFLUG – Die Geschichte des Unternehmens“ erschienen. Der Autor Karl-Dieter Seifert stellt es am Montag, dem 24. November, im Flughafen Dresden Terminal vor. Die Präsentation beginnt um 18 Uhr im Konferenz-Center. Im Anschluss steht er allen Gästen bei einer Gesprächs- und Signierrunde Rede und Antwort. Der Eintritt kostet inklusive Begrüßungssekt und kleinem Imbiss 8 Euro.
© 2007-2008 meindresden.info
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von meindresden.info
URL: