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Auf dem Weg zum Umbau des Kulturpalastes in einen reinen Konzertsaal für die Dresdner Philharmonie geht die Stadt einen weiteren Schritt. Sie will das Berliner Architekturbüro Gerkan, Marg & Partner (gmp), das den Wettbewerb zur Neugestaltung des 40 Jahre alten Musentempels am Altmarkt gewann, mit der Vorplanung beauftragen. Gleichzeitig will sie die Akustik des vom 1. Preisträger entworfenen neuen Konzertsaals von einem Experten entwickeln lassen. Insofern bringt die Rathausspitze jetzt in den Stadtrat entsprechende Beschlussvorlagen ein. In diesem Zusammenhang soll der Rat auch den Ausbau der Halle 1 in der Messe für die aus dem „Kulti“ vertriebene Unterhaltungskunst und eine neue Straßenbahntrasse in die Messe beschließen.
„Damit bringen wir den geplanten Umbau des Kulturpalastes in einen gesamtstädtischen Zusammenhang“, stellte heute Kulturbürgermeister Ralf Lunau (parteilos) die vier Vorlagen für den Stadtrat schon mal vor. Die Sicht ist in der Tat neu. Erstmals nimmt sich die Bürgermeisterriege nach den leeren Beteuerungen, dass die Unterhaltungskunst in der Messe schon eine neue Bühne finden werde, in die Pflicht. Bis 2011 will sie die Messehalle 1 mit 3,1 Millionen Euro für große Shows fit machen. „Wir wollen mobile Tribünen und Sitzplätze für 3000 Besucher anschaffen, Garderoben in den historischen Keller einbauen, die Akustik des Saales verbessern und einen Lastenaufzug für Bühnentechnik anbauen“, erklärt Messechef Ulrich Finger. Und die Dresdner Verkehrsbetriebe wollen bis 2011 durch die Verlängerung der Straßenbahnlinie 10 von der Friedrichstadt mit einer separaten Straßenbahnbrücke über die Flutrinne die Besucher in die aufgerüstete Messehalle 1 bringen.
Mit großer Wahrscheinlichkeit wird der Stadtrat schon im November den Fahrplan für den Umbau des Kulturpalastes beschließen. Da sich nicht nur CDU und FDP einig sind, sondern auch die Grünen das Projekt unterstützen, steht die Mehrheit. Das ist im Vergleich zum Streitfall mit der Waldschlösschenbrücke eine völlig neue Konstellation. Da kämpften die Grünen mit ihrem Nein zur Brücke im von der UNESCO geadelten Elbtal auch um die Interessen des Dresdner Bildungsbürgertums. Das kann sich mit seiner Auffassung, Stadt und Land sollten für die beiden Dresdner Spitzenorchester, Philharmonie und Staatskapelle, am Königsufer ein neues Konzerthaus errichten, diesmal nur auf die Linken und die SPD im Rat stützen.
Mit 65 Millionen Euro, meint die Rathausspitze bisher, müsste die Total-OP des Kulturpalastes - der alte Mehrzwecksaal und der Garderobenbereich darunter werden herausgerissen – gelingen. „Am Ende der Vorplanung wissen wir genaueres“, so Kulturbürgermeister Lunau. Roland Müssig vom Hochbauamt sagte dagegen im Brustton der Überzeugung: „Der Kostenrahmen von 65 Millionen Euro ist sicher.“ Das Risiko einer Abweichung schätzt der Mann vom städtischen Hochbauamt auf 13 Millionen Euro.
Zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung zum geplanten Umbau des Kulturpalastes lädt Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) am 5. November, 18 Uhr in den Festsaal des Kulturpalastes ein.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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