Willkommen:

beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.

cyberSax: Dresden - Termine und Veranstaltungen
Lingnerschloss Dresden
Link zur Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden
Pack Dein Studium. Hier findest Du Deine neue Hochschule.

Kultur

Hawesko.de - Hanseatisches Wein & Sekt Kontor - Jetzt einkaufen!

Stadt oder Park an der Lingnerallee ?

20. February. 2009
20.February 2009
Blick vom Rathaus in den neuen "Lingnerpark" mit nur wenigen Gebäuden: im Vordergrund neue museale Bauten, im Hintergrund rechts das Hygiene-Museum. Entwurf des Dresdner Studios TZ.

Entwurf "Lingnerpark" Fotomontage:Studio TZ

Konzept des Atelier Loidl, Berlin, für das Lingner-Quartier mit dem Hygiene-Museum in der Mitte. In die neue Bebauung zwischen Grunaer Straße und Lingnerallee sowie an der St. Petersburger Straße sind die Robotron-Gebäude integriert.

Die Idee von der Lingnerstadt lebt wieder auf. Abermals versucht die Stadt das Areal von Robotron neu zu ordnen. Die Bürogebäude der einstigen DDR-Vorzeigefirma entstanden in den 1970er Jahren östlich des vierspurigen Altstadtrings. Sie wirken bis heute wie zufällig in das durch den Krieg zerstörte Quartier an der Lingnerallee gewürfelt, dessen Mittelpunkt das Hygiene-Museum ist. Die Stadt beauftragte fünf Architekturbüros Konzepte für eine Neugestaltung insbesondere auch der Brachen zu entwickeln. Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) stellte heute im Lichthof des Rathauses die Entwürfe vor. Überschrieben sind sie mit „Collage am Park“, dem „neuen Stadtquartier am Park“, dem „Stadt-Park-Ensemble“ und „Parkstadt Lingner“.

Nur eine Arbeit trägt den kurzen Titel „Lingnerpark“. Da ist nix mit Stadt. Das Dresdner Büro Studio TZ weigert sich das Robotron-Hinterland, zwischen Grunaer Straße und Lingnerallee bis zur Lennéstraße mit neuen Wohn- und Geschäftshäusern dicht zu bebauen und an der Bürgerwiese ein neues Quartier anzulegen. „Lingnerpark“ ist Programm. Die Architekten Ulrich Trappe, Roland Züger und Jorg Sieweke schlagen vor, den Großen Garten von der Lenné- bis zur St. Petersburger Straße zu erweitern und in dem neuen Park nur einige wenige öffentliche Gebäude zuzulassen. Das Hygiene-Museum ist schon da. Das Robotron-Bürohaus an der St. Petersburger Straße könnte vorerst stehen bleiben, doch jenes an der Bürgerwiese sollte in jedem Falle weichen und einem markanten Neubau – beispielsweise einer Galerie für Moderne Kunst – Platz machen.

Anzeige

Den Versuch, in Dresden einen Central-Park mit dem Rathausplatz als Eingangstor zu schaffen, nennt Baubürgermeister Marx einen „hochspannenden Beitrag“ in der Diskussion um die Zukunft des Robotron-Geländes. Die Eigentümer, die nach der Wende die Bürobauten von der Treuhand kauften, dürften aber wohl eher an einer maximalen Verwertung ihrer Grundstücke interessiert sein. Das geht nur mit einer dichteren Bebauung. Dafür liefern die vier anderen Entwürfe eine Fülle von Ideen.

Den Kontrapunkt zur Renaturierung setzt das Dresdner Architekturbüro Schellenberg und Bäumler mit der „Parkstadt Lingner“. Es ist die mit Wohn- und Geschäftshäusern am dichtesten bepackte Variante entlang der St. Petersburger und Grunaer Straße. Die anderen rücken mit der neuen Bebauung weniger dicht an das Hygiene-Museum heran. Das Stuttgarter Büro Pesch und Partner, aber auch Knerer und Lang aus Dresden überzeugen vor allem mit einer klaren Struktur und homogenen Baukörpern. Um die Qualität ihrer Konzepte umzusetzen, müssten Stück für Stück nicht nur die alten Robotron-Gebäude, sondern auch die Hochhäuser an der Grunaer Straße abgerissen werden.

„Ganz Stuttgarter Schule“, kommentiert Jörn Marx die Radikalität des Entwurfs aus dem Büro Pesch. Der Baubürgermeister plädiert eher für ein behutsameres Herangehen. Im Konzept des Berliner Ateliers Loidl, das in Zusammenarbeit mit Jörg Wessendorf entstand, werden die Robotron-Gebäude in die neue Bebauung integriert. Lediglich die Flachbauten, die das Hygiene-Museum bedrängen, sollen der Abrissbirne zum Opfer fallen.

Bei aller Unterschiedlichkeit sind sich die kreativen Köpfe einig: das Quartier muss besser an die Altstadt angeschlossen werden. Vier der fünf Teams empfehlen, die Herkules- bzw. Lingnerallee über die St. Peterburger Straße zu verlängern und auf einem neugestalteten Rathausplatz münden zu lassen. „Auf der Basis der städtebaulichen Konzepte werden wir in diesem Jahr einen Rahmenplan erarbeiten“, erklärt der Baubürgermeister den nächsten Schritt, dem noch viele folgen werden. Die Neugestaltung des Lingner-Viertels sei eine langfristige Aufgabe. Bauinteressenten gäbe es derzeit nicht.

Die städtebaulichen Konzepte zur Neugestaltung des Robotron-Geländes sind bis 6. März im Lichthof des Rathauses ausgestellt. Am 27. Februar, 10 Uhr werden sie erläutert.

(Brigitte Holland)

Jetzt kommentieren

Netiquette:

Mit echten Menschen und Namen lässt es sich leichter kommunizieren.

Deshalb sind anonyme Kommentare auf meindresden.info nicht erwünscht.

Werbliche Kommentare (Links zu Shops, Firmen, SEO o.Ä.) werden als SPAM markiert. Alles was nicht zum Artikel passt, bitte über den normalen Kontakt mitteilen.

Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz 

Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Internetportal zur kulturellen Bildung

Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de

Valid XHTML 1.0 Transitional