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Die Ungewissheit bleibt, auch wenn die Dresdner Operette wieder mal gerettet scheint. „Wir halten am Neubau im ehemaligen Heizkraftwerk Mitte fest“, sagte heute Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Das Theater Junge Generation (TJG) allerdings, das zusammen mit der Operette auf der Industriebrache zum „Kulturkraftwerk“ verschmelzen sollte, wird am bisherigen Standort an der Meißner Straße saniert. Die Rathauschefin stellte eine neue Vorlage für den Stadtrat vor, der im Juli 2008 beschlossen hatte, dass das ehemalige Kraftwerk Mitte zur modernen Spielstätte für beide Häuser ausgebaut wird.
Angesichts der Finanzkrise könne die Stadt das Projekt nicht wie ursprünglich geplant finanzieren. Wurden in der ersten Euphorie lediglich 48 Millionen Euro genannt, errechnete die Rathausspitze mittlerweile Kosten in Höhe von 90 Millionen Euro. Zwischenzeitlich reifte wohl die Erkenntnis, dass die alte Bausubstanz im Kraftwerke Mitte nur als Hülle für zwei vollkommen neue Theaterbauten dienen kann. Außerdem gibt es keine Fördermittel für das Projekt und die Millionen aus dem Verkauf des großen Kaufhausgrundstückes am Wiener Platz fließen ebenfalls nicht, weil der Investor absprang.
Vor diesem Hintergrund schlägt die Rathausspitze jetzt dem Stadtrat vor, das Theater Junge Generation dort zu lassen, wo es ist und auf eigene Rechnung für 20 Millionen Euro zu sanieren und auszubauen. Eine neue Puppenbühne und Theaterwerkstätten sollen auf dem Gelände in Dresden-Cotta entstehen „Die Summe können wir im Haushalt 2011/12 aus der Rücklage nehmen“, erklärt Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU). Angesichts dieses Versprechens kann die Intendanz des TJG aufatmen, die der Operette muss weiter bangen.
Denn die Stadt will nicht selbst als Bauherr für eine neue Operette agieren, sondern das einem privaten Investor überlassen. Auf dieses Modell hatte sich der Stadtrat ebenfalls schon im Juli 2008 geeinigt, doch seitdem ist nichts geschehen. Jetzt verspricht der Finanzbürgermeister die Ausschreibungsunterlagen noch vor dem Sommerpause in den Stadtrat einzubringen. Bis man einen geeigneten Investor gefunden hat, könne das ein Jahr dauern. Die Planung brauche dann auch noch ihre Zeit. „2013 wird man schon was sehen“, so Hartmut Vorjohann. Er windet sich den Satz zu erklären.
Wesentlich schneller hat er Argumente parat, weshalb das Wiener Loch kein geeigneter Standort für den Operettenneubau ist. Angesichts der Tatsache, dass die Stadt ein neues Technisches Rathaus braucht und die Operette eine neue Spielstätte und die Baugrube am Wiener Platz seit Jahren nach einer Bebauung schreit, meint der Finanzbürgermeister: „Genau das würden wir nicht zusammenbringen.“ Jedes Vorhaben für sich sei schon schwierig genug. Anstatt die Operette ins Wiener Loch zu heben, will es Finanzbürgermeister Vorjohann lieber zuschütten.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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