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Er heißt Otto – und er ist verrückt nach Musik! Sogar Notenpapier, CDs, MP3s – kurzum: alles, wo Musik drin ist – sind vor seinem unstillbaren Hunger nicht sicher. Denn: Otto ist ein Ohrwurm und der Star der Kinderkonzerte mit der Dresdner Philharmonie. Auch in der Spielzeit 2009/2010 wird er wieder Abenteuer im Konzertsaal des Kulturpalastes bestehen. Am 8. November, 11 Uhr lässt Otto der Ohrwurm die Götterfunken sprühen. Zusammen mit dem Publikum, dem Moderator und dem Orchester erkundet er Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie – mit dem berühmten Schlusschor „An die Freude“ von Friedrich Schiller. Leider ist das Konzert schon ausverkauft.
Um den kleinen grünen Kerl einmal in Aktion zu erleben, hilft nur schnell Karten für den 17. Januar, 11 Uhr zu bestellen. Da tritt Otto eine musikalische Reise zu den Mayas an. „Im Januar, wenn es in Dresden klirrend kalter Winter ist, feiern die Mayas in Mexiko ein großes Fest und tanzen sich warm“, erklärt er auf seiner Homepage, worum es in dem Stück geht, das die Philharmonie für dieses Konzert ausgesucht hat. Kurz nach Silvester steht Silvestre Revueltas „Die Nacht der Mayas” auf dem Programm. „Der Komponist heißt so, weil er am letzten Tag des Jahres in Mexiko geboren worden ist“, hat sich Otto schon mal schlau gemacht.
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Der grüne Wurm ist eine Figur, die von der brasilianischen Kinderbuchautorin Flávia Lins e Silva zusammen mit Christian Schruff, dem erfahrenen Gestalter von Kinderkonzerten und dem Regisseur Andreas Tiedemann eigens für die Dresdner Philharmonie entwickelt wurde und dank aufwändiger Video- und Animationstechnik in den Konzerten auch zu sehen ist. So werden auf witzige, spannende, unterhaltsame und spielerische Weise Kinder an die klassische Musik herangeführt.
Was ist eigentlich ein Götterfunke? Und warum hat Beethoven am Ende seiner letzten Sinfonie ein Gedicht von Schiller vertont? Warum ist es die berühmteste Sinfonie aller Zeiten geworden? Und konnte der fast taube Beethoven überhaupt noch hören, was er da komponiert hat? Solchen Fragen geht Otto der Ohrwurm im Kinderkonzert am 8. November nach. Mit der Zeit hat er sich eine riesige Musiksammlung angefressen. Und wie das so ist: Was einen besonders begeistert, will man mit anderen teilen. So geht es auch Otto. Deshalb schleicht er sich heimlich in die Ohren von Kindern – und Erwachsenen –, um ihnen zu zeigen: So wundervoll klingt ein Orchester! So witzig! So traurig! Und Musik kann so schöne Geschichten erzählen.
Zusammen mit seinem Publikum entdeckt er in jedem Konzert ein neues Musikstück. Otto ist wild auf Töne, Melodien und Instrumente. Manchmal will er es ganz genau wissen und kriecht in Hörner, Harfen und Kontrabässe hinein. Dann saust er wieder kreuz und quer über die große Leinwand über dem Orchester.Dass der freche Wurm den Moderator ständig durch seine Neugier aus dem Konzept bringt, kümmert Otto nicht: Solange es Musik zu entdecken gibt, ist ihm alles recht. Zwischendurch passiert es dem vorlauten Zeitgenossen immer wieder, dass er sich verliebt: in das Fräulein Holzwurm in der Klarinette oder in Frau Regenwurm in der Moldau. Otto ist eben ein leidenschaftlicher Wurm. Und auch die Kinder haben sich längst in Otto verliebt.
Kinderkonzerte mit Otto dem Ohrwurm und der Dresdner Philharmonie im Dresdner Kulturpalast jeweils 11 Uhr: am 8. November 2009, 17. Januar 2010 und am 26. Juni 2010. Für Kinder von 6 bis 11 Jahren ist der Eintritt frei (Platzkarten erforderlich), Kinder von 12 bis 18 Jahren zahlen 5,- EUR, Erwachsene 10,- EUR (ermäßigt 7,50 EUR).www.ottoderohrwurm.de
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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