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„Lieben sie Brahms?“ Die wohl berühmteste Frage der Literatur, die die französische Schriftstellerin Francoise Sagan vor mehr als 50 Jahren stellte, beantwortet die Dresdner Philharmonie eindeutig mit Ja. Denn die Spielzeit 2010/11 startet das Orchester fulminant mit einem Brahmszyklus, beginnend mit der 1. Sinfonie „Vom Dunkel ins Licht“. Chefdirigent Rafael Frühbeck de Burgos dirigiert die vier Sinfonien und arrangiert zugleich eine Begegnung zwischen Brahms und zeitgenössischer Musik. Vier Komponisten – die Spanier Tomas Marco, Alejandro Yagüe, Laura Vega und der Dresdner Udo Zimmermann – setzen sich in einer kurzen Fanfare jeweils mit einer Sinfonie auseinander. Ihre Werke werden jeweils zu Beginn des Konzertes in Dresden uraufgeführt.
Auftraggeber ist jedoch die spanische Stadt Burgos, die mit den vier Fanfaren über eine Sinfonie von Brahms und mit einem Konzert der Dresdner Philharmonie im Januar 2011 ihren neuen Konzertsaal eröffnen wird. Selbstverständlich steht der in Burgos geborene Rafael Frühbeck, der den Namen seiner Heimatstadt in die Welt trug, bei dem Gastspiel am Dirigentenpult.
Zu Hause muss die Dresdner Philharmonie auch in der 140. Spielzeit weiter im alten Saal des Kulturpalastes spielen. Der Stadtrat beschloss zwar den Umbau zu einem erstklassigen Konzertsaal, doch die Planung ist noch längst nicht abgeschlossen. Insofern steht Baubeginn und Eröffnung eines neuen Dresdner Konzertsaales weiter in den Sternen. Trotzdem erprobt die Philharmonie schon in der kommenden Saison neue Spielorte: Neben den bereits eingeführten Anrechtskonzerten auf Schloss Albrechtsberg werden neu vier Abo-Konzerte in der Frauenkirche und drei im Hygiene-Museum eingeführt.
„Mit der Wiedereröffnung des Großen Saals im Hygiene-Museum in diesem Herbst kehrt die Philharmonie an den Ort zurück, wo sie 1955 mit Dirigent Kurt Masur zu neuen Ufern gestartet war “, erklärt Intendant Anselm Rose. Insofern sei das Eröffnungskonzert am 19. Oktober mit Ken-David Masur, dem Sohn des Ehrendirigenten der Philharmonie, etwas Besonderes. Und wieder steht Mahler auf dem Programm, allerdings für Kammerorchester, denn der Saal ist mit der Sanierung des Hygiene-Museums kleiner geworden. Er bietet nur noch 450 Personen Platz.
Auch die kommende Spielzeit wartet wieder mit namhaften Gästen auf. Erstmals dirigiert der Amerikaner André Previn die Dresdner Philharmonie. Der Pianist, Jazzmusiker, Dirigent und Komponist von Partituren für den Film wie für die Wiener Philharmoniker ist wohl neben Leonhard Bernstein eine der schillerndsten Persönlichkeiten, die das amerikanische Musikleben hervorgebracht hat. Zu den Künstlern, die erstmals mit der Philharmonie musizieren, gehören weiter: Lauma Skride (Klavier), Fazil Say (Klavier) und Nils Mönkemeyer (Viola). Als neuer Gastdirigent konnte Markus Poschner gewonnen werden, der zusammen mit der Philharmonie einen neuen Beethoven-Zyklus erarbeiten wird.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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