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Wie die Semperoper oder der Zwinger gehören sie seit 1991 zu Dresden: die Filmnächte am Elbufer. Acht Wochen lang bieten sie Freiluftkino vom Feinsten. Stühle reihen sich auf der Treppenanlage am Königsufer zu einem Saal mit bester Sicht auf die 448 Quadratmeter große Leinwand zu Füßen des Flusses. Den Blick auf die ins Abendlicht getauchte Silhouette der Stadt gibt es gratis. Eröffnet wird die 21. Auflage des Open-Air-Kinos am 24. Juni mit dem Melodrama „Wasser für Elefanten“.
Insgesamt 60 Filme werden allabendlich bis zum 22. August gezeigt. Die Auswahl reicht vom diesjährigen Oscar-Gewinner „The King´s Speech“ von Tom Hooper - dem Königsdrama um den stotternden Georg VI. von England mit Colin Firth in der Hauptrolle -, über den von Darren Aronofsky in Szene gesetzten Balletthorror „Black Swan“ mit Natalie Portman bis zu Philipp Stölzls Literaturromanze „Goethe“. Zu DDR-Zeiten verboten und verschollen, doch schließlich 2009 zu Ende gedreht hat der DEFA-Film die „Die Taube auf dem Dach“ selbst eine bewegte Geschichte. Zu den Filmnächten erlebt der fast vergessene Klassiker seine Wiederaufführung.
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Auch 12 Konzerte und zwei Partys verheißen wieder beste Unterhaltung in hoffentlich lauen Sommernächten. Die drei Konzerte von „Unheilig“ sind zwar bereits ausverkauft. Doch da spielen ja noch die „Beatsteaks“, „Söhne Mannheims“ und „Deep Purple“ auf. Joe Cocker und Helge Schneider sind auch wieder mal dabei.
Doch Stammgast Andreas Dresen kommt dieses Jahr nicht mit seinem neuen Film nach Dresden. Dafür feiert „Mein bester Feind“ am 21. August bei den Filmnächten seine Deutschlandpremiere. Der Streifen führt ins Wien der 1930 Jahre: Der Jude Victor Kaufmann (Moritz Bleibtreu) und Rudi Smekal (Georg Friedrich) sind seit ihrer frühsten Kindheit unzertrennlich. Doch Rudi begehrt, was Victor hat: Reichtum und die schöne Lena. Über eine Karriere in SS-Uniform will er beides haben. Rudi denunziert die Kaufmanns als Besitzer eines echten Michelangelo. Die Familie des Kunsthändlers kommt ins KZ und Rudi verlobt sich mit Lena. Das Kunstwerk stellt sich allerdings als Fälschung heraus. Rudi braucht Victor, um das Original zu finden.
Regisseur Wolfgang Murnberger verfilmte die irrwitzige Geschichte „Wie es Victor Kaufmann gelang, Adolf Hitler doch noch zu überleben“ nach dem Roman von Paul Hengge. Das Lustspiel vor dem Hintergrund von Holocaust und NS-Regime lief bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin in diesem Jahr im Wettbewerb außer Konkurrenz. Bei den 21. Filmnächten am Elbufer gehört der Streifen zu den Höhepunkten des diesjährigen Programms. Bei der Premiere in Dresden wird Film-Prominenz zu Gast sein.
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Hamburg und Dresden rücken enger zusammen, dank einer neuen Direktfluglinie. Die Bremer Regionalfluggesellschaft OLT Express Germany bedient die Strecke mit täglichen Flügen. Montag und Freitag heben die 50sitzigen Propellermaschinen vom Typ Saab 2000 sogar dreimal in Dresden und Hamburg ab. Die Flugzeit beträgt 60 Minuten. Obwohl Dresden und Hamburg bereits seit über 20 Jahren Partnerstädte sind, waren sie bisher nicht im Direktflug erreichbar. Als Eröffnungsangebot ist der Hin- und Rückflug 199 Euro pro Person buchbar. www.oltexpress.de
Brautpaare, die gern im Dresdner Barockviertel heiraten möchten, können sich ab Juni im Kulturrathaus, Königstraße 15, das Ja-Wort geben. Ihnen steht für die Eheschließung der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke zur Verfügung. Er bietet bis zu 144 Gästen Platz und verfügt über eine wunderbare Akustik. Für die musikalische Umrahmung kann der vorhandene Flügel genutzt werden. Von Mai bis Oktober immer samstags von 9 bis 13 Uhr können künftig im Kulturrathaus Ehen geschlossen werden. Die Termine vergibt das Standesamt Dresden, Goetheallee 55. www.dresden.de/heiraten
Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
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