Willkommen:
beim subjektiven Infoportal mit dem Anspruch objektiv herauszupicken, was Dresden gerade bewegt.
Da gab es noch schnell den Runden Tisch, die Expertenanhörung und die Einwohnerversammlung. Ergebnisoffen waren sie alle nicht. Die Stadt hält an ihrem Plan fest, den Kulturpalast in einen reinen Konzertsaal für die Philharmonie und als Domizil für die Bibliothek und die Herkuleskeule umzubauen. CDU, FDP und Grüne im Stadtrat erteilten gestern gegen die Stimmen von SPD und Linken dem Berliner Architekturbüro Gerkan, Marg & Partner den Zuschlag für die weitere Planung.
Das Büro errang in einem von der Stadt ausgelobten Wettbewerb zur Neugestaltung des 40 Jahre alten Musentempels am Altmarkt mit seinem Entwurf den ersten Preis. Danach soll im Rohbau des alten Mehrzwecksaals ein neuer Konzertsaal für 1900 Besucher in Form eines sogenannten Weinberges entstehen. Vorbild ist der Saal der Berliner Philharmonie. Gleichzeitig vergab der Stadtrat die Akustikplanung an die Berliner Peutz Consult GmH. Versprach doch Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) der Dresdner Philharmonie und den Freunden der klassischen Musik einen „akustisch erstklassigen Saal“. Außerdem beauftrage der Stadtrat das Büro Pfeifer & Partner in Darmstadt mit der Tragwerksplanung.
Anzeige
SPD und Linke ließen nichts unversucht, um die Vergaben zu verhindern beziehungsweise aufzuschieben. Noch vor der Stadtratssitzung übergaben sie Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU) eine Massenpetition mit 17000 Unterschriften, in der sich die Unterzeichner gegen die Total-OP des Kulturpalastes wenden und den Erhalt des Mehrzwecksaals fordern. „Entscheiden Sie nicht über die Köpfe der Dresdner hinweg“, forderte SPD-Stadtrat Wilm Heinrich die Oberbürgermeisterin auf, den Bürgerwillen zu respektieren.
SPD und Linke hatten zudem einen gemeinsamen Antrag für einen Bürgerentscheid zum Kulturpalast in den Stadtrat eingebracht. Doch CDU, FDP, Grüne und Mitglieder der Bürgerfraktion wollten die Entscheidung, ob der Kulturpalast zu einem reinen Konzertsaal umgebaut wird oder nicht, keinesfalls den Bürgern überlassen. Sie lehnten den Bürgerentscheid ab. „Das Thema ist viel zu komplex“, meinte FDP-Fraktionschef Holger Zastrow. „Weshalb kommen sie mit anderthalbjähriger Verspätung mit so einem Antrag“, mussten sich die beiden Fraktionen von Eva Jähnigen (Grüne) fragen lassen. Der Stadtrat hatte im Sommer 2008 den Grundsatzbeschluss zum Umbau des Kulturpalastes gefasst.
Netiquette:
Mit echten Menschen und Namen lässt es sich leichter kommunizieren.
Deshalb sind anonyme Kommentare auf meindresden.info nicht erwünscht.
Werbliche Kommentare (Links zu Shops, Firmen, SEO o.Ä.) werden als SPAM markiert. Alles was nicht zum Artikel passt, bitte über den normalen Kontakt mitteilen.
Die mit * gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Grafiken, die Künstler 1989/1990 und 2009/2010 in der Dresdner Grafikwerkstatt druckten, sind bis zum 30. September in der neuen Ausstellung der „Galerie 2. Stock“ im Rathaus zu sehen. Auch wenn die Themen 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit nicht vordergründig verarbeitet worden sind, so sind sie doch als Atmosphäre und „Hintergrundleuchten“ spürbar. Grafiken von Klaus Drechsler, Angela Hampel, Eberhard Havekost, Christiane Just, Maja Nagel, Gudrun Trendafilov und Claus Weidensdorfer sind zu sehen. Seit 1958 werden in der Grafikwerkstatt Dresden, Arbeitsmöglichkeiten für Dresdner Künstler angeboten. Geöffnet ist die „Galerie 2. Stock“ montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Jetzt hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) für alle Rucksack-Touristen ein neues Angebot parat: Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten: Sächsischer Weinwanderweg, Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, Kammtour Erzgebirge-Vogtland und Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Ab Dezember bekommt Dresden eine Direktflugverbindung mehr. Die Fluggesellschaft easyJet eröffnet am 3. Dezember die Nonstoproute Dresden-Basel. Dreimal wöchentlich - mittwochs, freitags und sonntags - wird vom Flughafen Dresden-Klotzsche der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg angeflogen. Die neuen Flüge in die Schweiz lassen sich ab 8. Juli buchen unter www.easyJet.com
Aeroflot hat die Flugverbindungen zwischen Dresden und Moskau-Scheremetjewo weiter verbessert. Seit Juni bietet die russische Fluggesellschaft einen zusätzlichen Flug am Mittwoch und damit drei Nonstopflüge pro Woche und Richtung an. Der moderne Airbus A319 mit 116 Plätzen startet um 17.20 Uhr, montags bereits um 16.40 Uhr in Dresden. Die Landung in Moskau erfolgt um 21.55 Uhr bzw. am Montag um 21.15 Uhr. In der russischen Hauptstadt hebt die Maschine um 15 Uhr Ortszeit ab und erreicht Dresden um 15.40 Uhr Ortszeit. Den Hin- und Rückflug kostet inklusive aller Steuern und Gebühren ab 211 Euro. Die Flugzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden.
Auch in diesem Jahr will Sachsens Umweltministerium mit Postkarten zur Natur des Jahres 2010 den Blick wieder auf bekannte und weniger bekannte Schönheiten unserer heimischen Flora und Fauna lenken. Ausgesucht wurden dafür der Dachs (Tier des Jahres 2010), der Schönbär (Schmetterling d. J.), die Vogelkirsche (Baum d. J.), der Teichmolch (Lurch d. J.), die Herbstzeitlose (Giftpflanze d. J.) und der Efeu (Arzneipflanze d. J.). Die Postkarten kann man sich auf der Internetseite des Umweltministeriums ansehen oder kostenfrei beim Zentralen Broschürenversand der Staatsregierung bestellen: publikationen(at).sachsen.de http://www.natur.sachsen.de
Das Romain-Rolland-Gymnasium Dresden und das Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig sind die ersten Schulen in Sachsen, die parallel zum deutschen Abitur das Französische Baccalauréat (AbiBac) anbieten. Ab Schuljahr 2010/2011 können sich Gymnasiasten der Klassenstufe zehn, die die vertiefte sprachliche Ausbildung durchlaufen haben, darauf vorbereiten. In den Klassenstufen zehn bis 12 wird dann Französisch auf erhöhtem Niveau unterrichtet. In den letzten drei Jahren vor dem Abitur geht es auch in Geschichte und einem weiteren gesellschaftwissenschaftlichen Fach französischsprachig zu. Dresden kooperiert dabei mit einer Schule in Strasbourg, Leipzig mit einer Schule in Montpellier.
In Dresden-Neustadt entsteht eine neue Tempo-30-Zone westlich der Königsbrücker Straße, die im Süden durch die Antonstraße und im Norden durch den Bischofsweg begrenzt wird. Im Westen reicht sie bis zu den Bahnanlagen. Die Geschwindigkeitsbegrenzung soll den Durchgangsverkehr fernhalten und die Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer erhöhen. In diesem Zusammenhang gibt die Stadt den als Einbahnstraße ausgewiesenen Dammweg zwischen Eschenstraße und Bischofsweg in beiden Richtungen für den Radverkehr frei und schafft damit eine Alternative zur belebten Königsbrücker Straße. Das Parken entfällt dafür auf diesem Abschnitt des Dammweges.
© 2007-2010 meindresden.info
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung von meindresden.info
URL: