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Das Gedenken an die Zerstörung der Stadt ist um eine Facette reicher. Erstmals wird am 13. Februar 2010 ein mit 25000 Euro dotierter internationaler „Dresden-Preis“ in der Semperoper verliehen. Die Auszeichnung soll als Friedenspreis künftig jährlich am Jahrestag der Bombardierung der Stadt vergeben werden und vor allem herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Konfliktprävention würdigen. Dadurch wollen die Initiatoren auch der versuchten Vereinnahmung des Dresdner Gedenktages durch Rechtsextreme entgegenwirken. Das Datum der ersten Verleihung ist der 25. Jahrestag der Wiedereröffnung des weltberühmten Opernhauses, das in der Nacht vom 13. zum 14. Februar 1945 brannte.
Initiiert wurde der Preis von dem am 18. Januar 2009 in Dresden gegründeten Verein „Friends of Dresden Deutschland“, einer Dependance des US-amerikanischen Fördervereins „Friends of Dresden Inc.“ in New York. Der Name des ersten Preisträgers soll der Öffentlichkeit im Mai in Dresden mitgeteilt werden. Gestiftet wird der „Dresden-Preis“ von der Klaus Tschira Stiftung GmbH, Heidelberg. „Aus dem Schicksal der Stadt Dresden zu lernen, das ist die Botschaft des Dresden-Preises, der ein Zukunftspreis sein wird“, erklärt Günter Blobel, Präsident von „Friends of Dresden“, New York, und stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Vereins „Friends of Dresden Deutschland“.
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Dresden ist seit seinem Fall am 13. Februar 1945 zu einer Symbol-Stadt geworden. Noch mehr als 60 Jahre danach steht der Name symptomatisch für Zerstörung. „Dresdens Schicksal ist kein singuläres, aber als solche Symbol-Stadt hat sie die Verpflichtung, einen Beitrag zu leisten für Frieden, Verständigung und Versöhnung“, sagt die Vorstandsvorsitzende der „Friends of Dresden Deutschland“, Heidrun Hannusch. Der Preis solle jenen zugedacht sein, die Chancengleichheit, Gemeinsinn und Toleranz – die Grundlagen einer friedlichen Welt - stärken helfen. Und auch jenen, die durch Aufklärung über die Folgen von Krieg, Gewalt und Intoleranz präventiv wirksam sind.
Durch das Beispiel der Prämierten sollen Menschen ermutigt werden, an einer friedlichen, in einer gemeinsamen humanen Idee verbundenen Welt mitzuwirken. Nobelpreisträger Günter Blobel erinnert an Albert Einstein, der einmal gesagt hat, „das Denken der Zukunft muss Kriege unmöglich machen“. Jedes Jahr zum 13. Februar demonstrieren in Dresden Neonazis das Denken der Vergangenheit. Der Dresden-Preis solle neben den vielen anderen demokratischen Initiativen ein Gegensignal setzen. „Wir sind es den Toten der Bombennacht schuldig, ihrer nicht nur zu gedenken, sondern auch weiter zu denken und zu wirken, um dem Einsteinschen Zukunfts-Ideal näher zu kommen“, so Günter Blobel.
Der „Dresden-Preis“ ist ein internationaler Preis. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die vom Kuratorium des „Dresden-Preises“ benannt wird.
www.friendsofdresden-deutschland.com
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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