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Mit einem Jubiläumskonzert, zwei Gottesdiensten und einem besonderen Besichtigungsangebot feiert die Frauenkirche am Wochenende das vierte Kirchweihfest. Zum fulminanten musikalischen Auftakt hebt der niederländische Dirigent Ton Koopman den Taktstock. Der leidenschaftliche Interpret Barocker Musik gibt am 31. Oktober, 20 Uhr zusammen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein Konzert. Allerdings steht nicht Bach auf dem Programm, wie man bei Ton Koopman, der sämtliche Bach-Kantaten auf CD einspielte, annehmen könnte. Passend zum Tag erklingt Felix Mendelssohn-Bartholdys „Reformationssymphonie“.
„8,5 Millionen Besucher konnten wir in den vier Jahren seit ihrer Weihe in der Frauenkirche begrüßen“, freut sich Frauenkirchenpfarrer Holger Treutmann an dem nicht nachlassenden Interesse. Auch vom Oktober 2008 bis Oktober 2009 nahmen zwei Millionen Menschen am Leben in der Frauenkirche regen Anteil. Nicht inbegriffen in diese Zahl seien jene, die den Kuppelaufstieg unternahmen und das Millionenpublikum, das über Fernseh- und Radioübertragungen Konzerte oder den Neujahrsgottesdienst mitverfolgte. Berühmteste Gäste in diesem Jahr waren der amerikanische Präsident Barack Obama. und die dänische Königin Margrethe.
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Der Wiederaufbau der Frauenkirche, die nach der Bombardierung Dresdens im Februar 1945 in Schutt und Asche gefallen war, ist das Werk von großzügigen Spendern in der ganzen Welt. Daran werden die Gottesdienste am 1. November um 11 und 18 Uhr erinnern. Den ökumenischen Gottesdienst am Abend gestalten die Pfarrer der Frauenkirche gemeinsam mit Superintendent Peter Meis und Dompfarrer Clemens Ullmann, dem Frauenkirchenchor unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Grünert und Frauenkirchenorganist Kummer. Schon am Nachmittag des 1. November können sich die Besucher auf ganz eigene Weise die Kirche erschließen. Kurze Programme mit Texten, Chor- und Orgelmusik laden zum besonderen Raumerlebnis ein. Die Besichtigung steht unter dem Motto „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt“, einer Verszeile des 26. Psalms.
Das Veranstaltungsprogramm der Frauenkirche war in den zurückliegenden 12 Monaten erneut vielfältig. So fanden rund 170 Gottdienste, 550 Andachten, 120 musikalische Veranstaltungen und 40 Vorträge und Lesungen statt. Das fünfte Jubiläumsjahr bietet besondere Höhepunkte. Schon in den kommenden Wochen werden Jean-Claude Juncker, Joachim Gauck, Lothar de Maizière und Uwe Tellkamp im Forum Frauenkirche sprechen. Dresdens Ehrenbürger Canon em. Paul Oestreicher und Bischöfin Margot Käßmann werden Gottesdienste in der Frauenkirche feiern, renommierte Künstler wie Cecilia Bartoli und Sol Gabetta Konzerte geben und es wird wieder ein Jugendfestival stattfinden. Außerdem wird mit Spannung die Friedensrede des Friedensnobelpreisträgers Erzbischof Tutu erwartet, deren neuer Termin nach der krankheitsbedingten Verschiebung derzeit abgestimmt wird.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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