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Das Rettungspaket für die finanziell angeschlagenen deutschen Banken ist zwar wesentlich höher. Aber immerhin bekannten sich Bund und Länder auf dem Bildungsgipfel gestern in Dresden ebenfalls Milliarden in die Hand zu nehmen, um Bildung und Forschung voranzubringen. In einem elfseitigen Papier mit dem Titel „Aufstieg durch Bildung“ werden gemeinsame Ziele für die Bildung formuliert. .Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nannte das „gemeinsame Papier“ einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik.
Mehr Mittel für Bildung
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Der Anteil der Ausgaben für Bildung und Forschung soll in Deutschland bis 2015 von derzeit 6,2 Prozent auf zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht werden. Damit stünden 25 bis 60 Milliarden Euro mehr für die gesellschaftlich höchst wichtigen Bereiche zur Verfügung. Drei Prozent sollen in die Forschung und sieben Prozent in die Bildung fließen. Bis zum Oktober 2009 soll eine „Strategiegruppe" Vorschläge erarbeiten, wie die Finanzierung der höheren Bildungsausgaben erreicht werden kann.
Sprachtests vor der Einschulung
Die Länder verpflichten sich bis 2010 für alle Kinder vor der Einschulung verbindliche Sprachtests einzuführen. Und bis 2012 stellen sie im Bedarfsfall eine flächendeckende Sprachförderung vor der Einschulung sicher. Ziel ist es, den Übergang zur Schule zu erleichtern. Der Bund wird die bessere Sprachförderung mit Integrationskursen für die Eltern flankieren.
Schul- und Ausbildungsabbruch verringern
Der Quote der Schulabgängerinnen und Schulabgänger, die ohne Abschuss die Schule verlassen, soll bis 2015 von acht auf vier Prozent gesenkt werden. Ebenso soll auch die Zahl der Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung verringert werden, von heute 17 auf 8,5 Prozent. Bund und Länder wollen mit der Initiative „Abschluss und Anschluss" die Schnittstellen zwischen Schule und Ausbildung besser gestalten. Gemeinsam mit der Wirtschaft soll insbesondere für benachteiligte Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsvorbereitung und der Übergang in die Berufsausbildung verbessert werden. Außerdem wird an allen allgemeinbildenden Schulen und Förderschulen die Berufsorientierung verbindlich.
Geld zum Schuljahresbeginn
Der Bund will hilfebedürftigen Kindern bis zur 10. Klase jeweils zum Schuljahresbeginn einen Betrag von 100 Euro zukommen lassen. Ein kostenloses Mittagessen für Kinder aus sozialschwachen Haushalten, wie im Vorfeld des Bildungsgipfels gefordert, bezahlt er allerdings nicht.
Mehr Jugendliche sollen studieren
Bund und Länder vereinbarten die Zahl der Studienanfänger zu erhöhen, um dem steigenden Fachkräftebedarf gerecht zu werden. Sie verabredeten, die Quote der Studienanfänger auf 40 Prozent eines Abiturientenjahrganges zu steigern. Der Bund verpflichtet sich den Hochschulpakt bis zum Jahr 2020 zu verlängern. Prognosen gehen davon aus, dass bis zu diesem Zeitpunkt 275000 zusätzliche Studienplätze benötigt werden. Mit dem verlängerten Hochschulpakt sollen diese geschaffen werden. Für die Finanzierung des Hochschulpaktes übernimmt der Bund die Hälfte der Kosten.
Auch ohne Abi zum Studium
Die Länder sollen bis 2010 Kriterien formulieren, unter denen Meister und Techniker die allgemeine Hochschulreife erlangen und Berufstätige nach drei Jahren im Job und gutem Abschluss ein Fachschulstudium aufnehmen können.
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Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.
Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar
Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr. www.dresden.de/online-shop.
Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de
Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.
Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert. www.sachsen-tourismus.de
Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de
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