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Unbürokratischer zum Dresden-Pass

10. December. 2008
10.December 2008

Wenig Geld in der Haushaltskasse soll Menschen nicht daran hindern am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Deshalb legte die Stadt den Dresden-Pass auf. Inhaber erhalten ermäßigte Preise beim Besuch von Kultureinrichtungen, Sportstätten, Bädern, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Außerdem wird ein Zuschuss zu Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr und zur Tagesverpflegung an Schulen und Kindertagesstätten sowie für die Schülerbeförderung gewährt. Der Stadtrat wird am Donnerstag veränderte Richtlinien beschließen, damit mehr Dresdnerinnen und Dresdner mit geringem Einkommen den Pass erhalten und das Antragsverfahren einfacher wird.

Nach der neuen Regelung bekommen ab 1. Januar 2009 alle Menschen, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz beziehen, den Pass. Auf eine gesonderte Einkommens- und Vermögensprüfung wird künftig verzichtet. Es reicht, wenn die Antragsteller den Nachweis über den Bezug von Leistungen einreichen und ein Passfoto vorlegen. „Das bisherige bürokratische Verfahren wurde zu Recht kritisiert. Mit dem neuen wird es für die Betroffenen wesentlich einfacher und schneller gehen einen Dresden-Pass zu erhalten“, sagt Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Auch Einwohner mit geringen Einkommen könnten künftig mit einen Dresden-Pass rechnen. Anspruchsberechtigt wäre, wer monatlich nicht mehr Einkünfte hat als den Sozialhilfe-Regelsatz zuzüglich zehn Prozent, plus Unterkunftskosten und eventuelle Mehrbedarfszuschläge.  

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Die Erweiterung des Kreises der Anspruchsberechtigten führt nach Aussage der Oberbürgermeisterin dazu, dass rund 30 Prozent mehr  Menschen in den Genuss der Ermäßigungen und Zuschüsse kommen. Gegenwärtig haben 12800 Dresdnerinnen und Dresdner einen Dresden-Pass. Die Zahl könnte sich nach Berechnungen des Sozialamtes auf 16600 erhöhen. Die neuen Regelungen treten nach dem Stadtratsbeschluss ab 1. Januar 2009 in Kraft.

Am Abbau der Bürokratie bei der Gewährung des Zuschusses zu Fahrkarten für Busse und Bahnen in Form von Wertmarken arbeitet die Stadtverwaltung noch. Sie verhandelt mit den Dresdner Verkehrsbetrieben über ein Verfahren, dass Dresden-Pass-Inhabern mit DVB-Monats-Abonnement den monatlichen Gang zum Sozialamt ersparen soll. Und Dresden-Pass-Inhaber ohne Abo sollen künftig beim Sozialamt gleich vier Monatswertmarken auf einmal erhalten. Als möglichen Termin für den Start des neuen Verfahrens sieht Sozialbürgermeister Martin Seidel (LINKE) den 1. Mai 2009.

(Maja Scholz)

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Zum Geburtstag freier Eintritt in die Kunstsammlungen

Wer Geburtstag hat, bekommt üblicherweise Geschenke. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) beschenken seit diesem Jahr ihre Besucher an deren jeweiligem Geburtstag mit freiem Eintritt. „Geburtstagskinder“ jeden Alters legen an der Kasse ihren Personalausweis vor und erhalten an dem Tag freien Eintritt in alle Museen der SKD an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut. Diese Regelung gilt auch für das Historische Grüne Gewölbe und sämtliche Sonderausstellungen.

Online-Kalender der Dresdner Wissenschaft

Immer auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zu sein, heißt auch, zu wissen, woran die Forscher arbeiten. Mit dem Start des Dresden Science Calendar werden alle wissenschaftlichen Veranstaltungen im Raum Dresden auf einen Blick zugänglich gemacht. Im Rahmen des Wissenschaftsnetzwerkes DRESDEN-concept und in Kooperation mit der Stadt  und der Sandstein Neue Medien GmbH ist eine für den Informationsaustausch über wissenschaftliche Veranstaltungen maßgeschneiderte Internetplattform entstanden. Jeder, einschließlich der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit, kann alle Ankündigungen nach verschiedenen Kriterien gefiltert abrufen. Die Internetplattform bietet auch Schnittstellen an, um relevante Vorträge zu einmal ausgewählten Suchkriterien und persönlichen Interessen automatisch vorzusortieren und regelmäßig strukturierte Benachrichtigungen per RSS-feed, iCal-Kalenderabonnement oder über andere Datenkanäle zu erhalten. Der Dresden Science Calendar ergänzt damit die bestehenden Ankündigungssysteme der einzelnen Institute, aus welchen die Informationen automatisch synchronisiert werden. www. wissenschaft.dresden.de/calendar

Dresdner Stadt-Atlas

Kurz und knapp stellt sich Dresden im Stadt-Atlas vor. Er enthält Straßen- und Wegekarten und Informationen zum öffentlichen Nahverkehr. Er gibt Auskunft, wo sich öffentliche und kulturelle Einrichtungen, Fußgängerzonen, öffentliche Toiletten, Einbahnstraßen, Parkplätze und Taxi-Standorte befinden. Darüber hinaus empfiehlt der Stadt-Atlas mit Text, Karte und 3D-Ansicht einen Stadtrundgang durch die Altstadt und die Neustadt von Dresden. Ein weiterer Teil des Stadt-Atlasses befasst sich mit 20 Jahren Kommunalentwicklung. Daten, Karten und Statistiken beschreiben die Entwicklung, zum Beispiel von Wohnungsbau, Verkehrsprojekten, Natur- und Denkmalschutz. Alte und neue Luftbilder werden gegenübergestellt. Die Broschüre im A4-Format umfasst 98 Seiten und kostet 5,35 Euro. Sie ist erhältlich in ausgewählten Buchhandlungen und im Kundenservice des Städtischen Vermessungsamtes, World Trade Center, Ammonstraße 74, 2. OG, Zimmer 2852, Telefon 4 88 41 38 oder 4 88 41 16, Fax 4 88 39 64, E-Mail vermessungsamt-ks@dresden.de. Öffnungszeiten: Montag und Freitag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 9 bis 18 Uhr.  www.dresden.de/online-shop.

Justiz-Auktion im Internet

Die sächsische Justiz versteigert beschlagnahmte oder gepfändete Gegenstände auch via Internet. Sachsens Justizminister Martens (FDP) verspricht sich dadurch „bessere Verkaufschancen und höhere Erlöse im Interesse von Gläubigern und Schuldnern“. Sachsen nutzt zusammen mit anderen Bundesländern eine extra dafür eingerichtete Internetplattform, die rund um die Uhr von Interessenten zu erreichen ist, unter www.justiz-auktion.de

 

Klettern in der Sächsischen Schweiz weiter erlaubt

Im Naturschutzgebiet Sächsische Schweiz dürfen Klettersportler die Felsen erklimmen. Der Landtag passte dafür das Landesumweltrecht an das neue Bundesrecht unter Beibehaltung landesrechtlicher Regelungen an. „So wäre es zum Beispiel nach dem Bundesnaturschutzgesetz verboten, in der Sächsischen Schweiz Klettersport zu betreiben“, so Umweltminister Frank Kupfer (CDU). „Das Felsklettern in der Sächsischen Schweiz hat eine lange Tradition. Die Sportverbände arbeiten aktiv im Naturschutz mit und betreiben ihren Sport sehr verantwortungsvoll“, erklärt der Minister, weshalb Sachsen mit der Gesetzesanpassung das Verbot umging.

Online-Wanderpläne für Sachsen

Mit Kompass und Karte unterwegs zu sein, ist die gewohnte Art, Sachsen wandernd zu entdecken. Doch die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen (TMGS) hält für alle Rucksack-Touristen auch Online-Wanderpläne für die sechs beliebtesten Wanderrouten bereit: den Sächsischen Weinwanderweg, den Malerweg, Oberlausitzer Bergweg, Vogtland Panorama Weg, für die Kammtour Erzgebirge-Vogtland und den Muldentalwanderweg. Alle wichtigen Details vom Streckenverlauf über Schwierigkeitsgrad bis hin zu Rastplätzen und Entfernungen sowie die gps-Daten sind auf den Wanderseiten zu finden. Wofür die TMGS mit dem Freizeit- und Tourismusportal AlpRegio kooperiert.  www.sachsen-tourismus.de

Internetportal zur kulturellen Bildung

Die Stadt Dresden bietet ein interaktives Internetportal zur kulturellen Bildung an: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, aber auch Familien und Schulklassen können auf dem Portal nach geeigneten Kursen und Veranstaltungen suchen. Kultureinrichtungen können ihre Angebote selbstständig einpflegen und aktualisieren. Das Portal beruht auf einer Kooperation zwischen dem Kulturamt und der Medien Verlags GmbH. Es wird aus Fördermitteln des Sächsischen Wissenschaftsministeriums und der Stadt finanziert. www.dresdner-kulturelle-bildung.de

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